Die Freuden der Vielfalt
(Reifezeit - Kapitel 5)
An den folgenden Abenden, nachdem Iris zum ersten Mal den Rohrstock zu spüren bekommen hatte, setzten Reinhard und sie das Ausprobieren der verschiedenen Instrumente fort.
Neben den beiden unterschiedlich langen Reitgerten und dem hölzernen Paddle testeten sie dabei auch die Wirkung eines Gürtels und eines hölzernen Kochlöffels. Dabei stellten sie beide fest, dass Kochlöffel und Paddle keine für sie geeignete Werkzeuge waren, die Reitgerten und der Gürtel aber durchaus infrage kamen.
Also bestellte sich Reinhard über das Internet eine Tawse und einige Rohrstöcke. Auf Anraten von Herrn Oswald besorgten sie sich die Reitgerten allerdings in einem spezialisierten Geschäft für Reiterbedarf. Auf diese Weise würden sie den „Perversenzuschlag“ vermeiden, den Sexshops erhoben, obwohl sie oft meist deutlich schlechtere Waren anböten als das was beim Reitsport verwendet wurde.
Es war für beide ein besonderer Sinnenkitzel, als Iris und Reinhard zusammen ein Reitsportgeschäft in ihrer Nähe besuchten, und dort in aller Ruhe aus einer großen Auswahl von Gerten etwas Passendes für sich aussuchten. Sie waren angenehmerweise zu einer Zeit in den Laden gekommen, in der keine weiteren Kunden im Laden zu sehen waren, und auch die einzige Verkäuferin war, nachdem sie zunächst gefragt hatte, ob sie helfen könne, in einem Lager verschwunden.
Die Verkäuferin hatte ihnen noch gesagt: „Wenn ich ihnen helfen kann, oder sie zahlen möchten, dann läuten sie doch bitte einfach diese Glocke. Ich bin so lange hinten im Lager“, und hatte Reinhard einen entsprechenden Schalter neben der Kasse gezeigt.
Solchermaßen alleingelassen, konnten Iris und Reinhard in aller Ruhe auswählen und begutachten. War es Zufall oder hatte Iris es vorausgesehen, jedenfalls trug Iris zu diesem Anlass passenderweise ein Kleid. Und als sie bereits einige Stücke in die engere Auswahl genommen hatten, stupste sie Reinhard an, beugte sich vornüber und lupfte ihr Kleid.
„Willst du nicht ausprobieren?“, fragte sie keck.
Reinhards Puls schnellte umgehend in die Höhe, als er sah, dass Iris unter ihrem Kleid kein Höschen trug, und ihr nackter Popo ihm im Licht der hellen Neonröhren des Ladens entgegenglänzte.
Sich noch einmal zur Sicherheit nach allen Seiten hin umdrehend, und sich vergewissernd, dass wirklich niemand in der Nähe war, ließ Reinhard die Dressurgerte „Charming Carbon Ultraleicht“ auf Iris´ Hintern zischen, wo sie umgehend einen feinen roten Striemen hinterließ.
„Liegt gut in der Hand, und lässt sich wirklich gut handhaben. Ist federleicht“, überspielte Reinhard mit Worten die Erregung, welche dieser Moment in ihm hatte aufkommen lassen.
„Komm … jetzt noch die andere“, forderte Iris ihn auf, und Reinhard beeilte sich die deutlich günstigere „Noblesse Master“ einen weiteren Striemen auf Iris´ Hintern zu hinterlassen.
„Auch nicht schlecht, aber ich glaube wir nehmen die teurere. Die liegt noch einen Ticken besser in der Hand. Wenn es um deinen Popo geht, ist mir nichts zu teuer“, scherzte Reinhard, wobei er die Erregung in seiner Stimme nur schwer verbergen konnte.
Die Situation hatte ihn dermaßen aufgeheizt, dass er am liebsten gleich über Iris hergefallen, und sie noch im Laden an eines der Regale gedrückt genommen hätte.
Das aber traute er sich nun doch nicht, und so strebten sie bald der Kasse zu, nachdem sie noch eine einfache kürzere Gerte mit einer Klatsche an deren Ende ausgesucht hatte. Bei diesen schienen keine wesentlichen qualitativen Unterschiede zu bestehen, denn sie kosteten alle gleich, und unterschieden sich lediglich in Details. Iris hatte sich für eine mit kleinen, im im Griff eingearbeitetem Glitzersteinen entschieden, wahrscheinlich ein Modell, dass eher auf junge weibliche Reitanfänger als Kunden zielte, für einen erwachsenen Frauenpopo aber sicher auch ganz brauchbar war, wie Reinhard vermutete. Eine kurze Wiederholung des Tauglichkeitstests an Iris´ Hintern, bestätigte dies.
Ob die Verkäuferin, nachdem Reinhard die Glocke an der Kasse geläutet hatte, am lebhaften Farbton der Gesichter bemerkte, dass ihre Kundschaft die beiden Gerten schon im Laden auf ihre Tauglichkeit hin eingehend geprüft hatte, ließ sie sich zumindest nicht anmerken. Es steht aber zu vermuten, dass so etwas durchaus nicht ungewöhnlich war. Die Verkäuferin vermied es daher auch nach dem Namen des Pferdes zu fragen und in welchem Stall es stünde.
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Der Rückweg vom Reitsportgeschäft zu ihrem Haus führte auf einem kleinen Sträßchen durch einen Wald, und spontan entschied sich Reinhard auf einen der Waldwege abzubiegen, und dort das Auto abzustellen.
„Komm mit“, forderte er Iris auf, und gemeinsam gingen sie ein paar Schritte in Richtung eines dichten Unterholzes, das den Blick zum Waldweg hin abschirmte.
Iris verstand sofort, und bückte sich, wie sie es zuvor schon im Laden getan hatte. Da Reinhard die Gerten in der Aufregung im Kofferraum vergessen hatte, taten es ein paar Hiebe mit seiner Hand, welche Iris´ Pobacken dort trafen, wo bereits die Spuren der zuvor ausprobierten Gerten prangten. Dann überwältigte es ihn, er ließ seine Hosen herunter, und nahm sie im Stehen, als wären sie beide gerade erst der Pubertät entsprungen. Die schon merklich kühle Temperatur des Novembers tat ihrer Leidenschaft dabei keinen Abbruch.
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Nach dieser Episode brachte Reinhard die ausgeliehenen Utensilien zu Herrn Oswald zurück, und berichtete von der erstaunlich positiven Entwicklung seiner Frau.
„Sie werde sehen, das ist erst der Anfang einer wirklich großartigen Entwicklung. Sie beide haben noch vieles zu entdecken. Aber übereilen sie es nicht, sie haben jetzt erst einmal eine solide Grundlage geschaffen. Ich rate ihnen jeweils immer nur ein einziges Instrument an einem Tag zu benutzen, und wenn die Vergehen ihrer Frau nicht allzu schlimm sind, ihren Popo zuvor durch ein paar Hiebe mit ihrer Hand aufzuwärmen. Das ist immer besser, als gleich mit Rohrstock oder Gerte zu schlagen.
Ich wollte sie bei dieser Gelegenheit aber noch auf etwas anderes aufmerksam machen. Das ist mir in den Sinn gekommen, als sie mir beim letzten Mal berichtet haben, dass sie zum ersten Mal mit ihrer Frau nicht in der Missionarsstellung geschlafen haben.
Ich möchte ihnen nicht zu nahetreten, aber ich vermute, dass es noch einige Varianten des Liebesspieles gibt, die sie bislang nicht ausgekostet haben.“
Herr Oswald machte eine Pause um Reinhards Reaktion abzuwarten, der jedoch ganz ruhig blieb, und den Eindruck machte, mehr erfahren zu wollen.
„Mir ist insbesondere aufgefallen, wie betont sie immer wieder davon sprechen, wie aufreizend der Anblick des Popos ihrer Gattin auf sie wirkt.“
Oswald machte eine kleine Pause, in der er eine leichte Verunsicherung in Reinhards Gesicht wahrnehmen konnte.
„Ich kann sie beruhigen. Es liegt ganz in der Natur von uns Männern nicht nur das Gesicht und die Äpfel der Eva an unseren Frauen zu schätzen, sondern gerade auch deren rückwärtige Ansicht. Unser Begehren beschränkt sich eben nicht nur auf den Mund und die Venusmuschel unserer Frauen, sondern umfasst auch deren Popo, der nicht nur zum Verhauen da ist, wie schon der Weise Zachäus geschrieben hat.
Herr Oswald machte wieder eine Pause, in der er nach seinem auf dem Tisch liegenden Buch der Bücher Griff, und dann begann daraus vorzulesen:
„Ich aber sage euch: unabhängig davon ob ihr die Mesirot Shaar, das Tor zum Ahavaba Gan oder den Eingang zum Osher Maajen wählt, dir, Weib, wird durch des Mannes Berka Sharbit gehuldigt und gemeinsam werdet ihr das irdische Paradies betreten.
Und wisset, dass alles was ihr dort erlebt nur ein winziger Ausschnitt dessen sein wird, was euch im ewigen Paradies unseres Herrn und Gottes erwartet.
Achtet und pflegt die drei Gemächer der Ahavaba, denn sie sind euch gegeben um die Herrlichkeit Gottes auf Erden zu schauen.
Denn ich sage euch, nicht das was in euch eingeht macht euch unrein, sondern Gedanken und Taten die nicht der Liebe der Ahavaba entwachsen.“
Um den fragenden Blicken Reinhards zuvorzukommen fügte Herr Oswald sogleich hinzu: „Mit Mesirot Shaar, Ahavaba Gan und Osher Maajen spricht Zachäus in den Bildern einer Hingebungspforte, eines Liebesgartens und eines Wonnebrunnens die drei Möglichkeiten an, wie ein Mann seinen Berka Sharbit, also seinen Segenszepter, mit der Frau vereinen kann.“
An Reinhards leichtem Erröten erkannte Herr Oswald, dass Reinhard verstanden hatte worum es ging, und fuhr nach einer kleinen Pause fort:
„Ist es nicht wunderbar, wie klar und prägnant, dabei aber unendlich würdevoll uns der Weise Zachäus die uralte Erkenntnis nahebringt, dass es drei Gemächer der Ahavaba, also der Liebeslust gibt, die gleichberechtigt nebeneinanderstehen, und uns in ihrer Dreieinigkeit an den allumfassenden Charakter der Schöpfung und des Schöpfers selbst erinnern?“
Herr Oswald nutzte die durch seine rhetorische Frage entstandene Pause, um zu seinem Bücherschrank hinüberzugehen, und ein weiteres Buch herauszuziehen. Dieses überreichte er Reinhard mit den Worten: „Ich denke es ist an der Zeit, dass sie sich selbst einmal mit neuen Wegen vertraut zu machen. In diesem Buch finden sie einige Anregungen dazu, wie sie sich diesen neuen Wegen nähern können. Ich habe es selbst geschrieben, und ich habe von vielen Paaren schon sehr positive Rückmeldungen erhalten. Lesen sie es sich aber erst einmal in aller Ruhe durch, und kommen sie wieder auf mich zu, wenn sie Fragen haben. Überstürzen sie nichts! Sie und ihre Frau haben noch so viel Zeit in ihrer jungen Ehe die Herrlichkeit unseres Herrn in all seinen Facetten zu entdecken. Werden sie nicht ungeduldig, denn wenn ich es richtig einschätze, braucht ihre Frau noch etwas mehr Zeit. Ich werde ihnen zu gegebener Zeit ein Zeichen geben, wenn der Zeitpunkt gekommen ist, konkret auf ihre Gattin zu zugehen.
Ich selbst werde mich bald auf eine längere Abwesenheit einstellen müssen, doch mir liegt in Bezug auf Iris und sie noch etwas Besonderes auf dem Herzen: bislang hat Iris Ahava Zuta nur von ihrer Hand erfahren. Es gehört aber zur allgemeinen Läuterung, dass sie auch die Erfahrung macht, von einem Gemeindevorstand, Gemeindeältesten, oder anderem Erfahrenen Gläubigen eine Züchtigung des Herrn zu empfangen. Dazu würde ich ihre Frau gerne zu mir nach Hause einladen, damit sie diese wichtige Erfahrung machen kann, bevor ich mich auf eine längere Reise begeben werde.“
Reinhard war bei diesen letzten Worten zunächst etwas irritiert, vertraute jedoch auf die Erfahrung von Herrn Oswald, der ihm nun doch schon so viele positive Ratschläge gegeben hatte die sein ganzes Leben zum Besseren gewendet hatten, und stimmte dem Ansinnen von Herrn Oswald zu.
„Merken sie sich doch bitte schon einmal den Sonntag den 7. Dezember vor, und verzichten sie in den Tagen davor ihre Gattin selbst zu strafen. Sagen sie ihr, dass dies im Rahmen des Treffens mit mir an diesem Sonntag stattfinden würde.“
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Wie von Herrn Oswald geraten, ließ sich Reinhard Zeit mit dem Durcharbeiten des Buches, und es gingen einige Wochen ins Land, bis er sich wieder mit Herrn Oswald traf, um einige Fragen zu klären, die sich ihm bei der Lektüre des Buches aufgetan hatten.
Inzwischen hatte sich die neue Art des Zusammenlebens zwischen Iris und Reinhard weiter eingespielt. Und wenn er auch gelegentlich zu einer der Reitgerten griff, die sie auf so anregende Weise in dem Reitsportgeschäft gekauft hatten, so bevorzugte Reinhard doch meist den Rohrstock. Dabei genügten für gewöhnlich schon wenige Hiebe um Iris aus Stress und Kopfzerbrechen herauszuholen und, wie sie es selbst bezeichnete, zu erden.
Reinhard hat aber auch bemerkt, dass Iris selbst die Tawse zu bevorzugen schien, denn bereits einige Male, hatte sie sich vor dem zu Bett gehen aus eigenem Antrieb vor ihn hingekniet, und ihm die Tawse hingehalten, meist mit den Worten: „Herr des Hauses, ich war dir gegenüber ungehorsam. Walte deines Amtes, und bestrafe mich.“
Das hatte Reinhard zunächst irritiert, aber er wusste ja inzwischen, dass Iris sich Informationen über ein Domestic Disciplin Forum verschaffte, und sich an dem orientierte, was dort beschrieben wurde.
Wenn sie so vor ihm kniete, und er die Tawse aus ihren Händen nahm, war es für Reinhard stets ein erhabenes Gefühl die Macht von Strafe und Vergebung in seinen Händen zu halten, und der nachfolgende Straf- und Liebesakt war immer von besonderer Lust gekrönt.
Ungefähr alle 10-12 Tage verstärken so Rohrstock und Tawse die Beziehungen zwischen den beiden, während zu Reinhards Seelenfrieden wieder ein geregeltes Liebesleben Einzug gehalten hatte, ganz so wie Luther es mit seinem Satz von „in der Woche zwier“ empfohlen hatte.
All dies wirkte sich nicht nur positiv auf ihr gemeinsames Zusammenleben aus, da Reinhard sich nach Streitigkeiten nicht mehr tagelang in sich zurückzog, sondern die Dinge immer gleich am Abend wieder ins rechte Lot gebracht wurden. Auch in seinem Beruf war er wieder leistungsfähiger, was auch von seinem Vorgesetzten anerkennend festgestellt wurde. So wurde Reinhard in Aussicht gestellt, bald mehr Verantwortung in seiner Firma übernehmen zu können.
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Inzwischen war der Herbst bereits fortgeschritten und im November lud Iris Alexandra Baumann zu sich an einem trüben Nachmittag ein. Da ihre Kinder noch in der Kindertagesstätte waren, konnten sie sich in aller Ruhe unterhalten und austauschen, und Iris erfuhr von Alexandra, wie deren Entwicklung in den letzten Monaten vorangeschritten war.
Dabei wusste Alexandra aufregendes zu erzählen, und war dabei so freimütig, dass Iris zuweilen nicht nur heiße Wangen, sondern auch schwitzige Hände bekam. Das was Alexandra zu berichten wusste, ging doch weit über das hinaus, was amerikanische Hausfrauen im Internet von sich preiszugeben bereit waren.
So erfuhr Iris, dass Alexandra und ihr Mann Leopold ein besonderes Vergnügen darin entdeckt hatten, sich gegenseitig mit ihrer Zunge zu verwöhnen, was bislang völlig außerhalb der Vorstellungskraft von Iris gelegen hatte.
Da Herr Oswald, den beide Frauen als seriösen Mann mit festem Glaubensfundament ansahen, diese Art von Verkehr guthieß, ja selbst Alexandra hierin unterwiesen hatte, wandelte sich Iris´ Einstellung im Gespräch mit Alexandra schnell von Skepsis zu Offenheit.
Überhaupt, war es Alexas rückhaltlose Offenheit und ihr freundliches Wesen, dass Iris faszinierte, und sie wünschte sich in ihrem Herzen, Alexandra als Freundin zu gewinnen.
Noch nie hatte Iris mit einer anderen Frau über so intime Dinge gesprochen wie mit Alexandra, und auch noch nie hatte sie sich mit einem anderen weiblichen Wesen so verbunden gefühlt.
Dieses starke Band, dass binnen kurzer Zeit durch den gemeinsamen Erlebnisraum ihrer außergewöhnlichen Ehebeziehungen entstanden war, half Iris auch dabei Offenheit für Reinhards, inzwischen immer deutlicher zutage tretende, Verehrung ihres Popos zu gewinnen. Wie sie in den letzten Wochen bemerkt hatte, betraf dies nicht nur das Verhauen ihres Hinterns, bei dem Reinhard ganz offensichtlich Lust empfand, sondern auch ihre Rückwärtige Öffnung, die Reinhard immer öfter als „Wonnebrunnen“ bezeichnet, und beim Sex zuweilen sanft einen Finger an ihren Eingang gelegt hatte.
Zunächst war Iris das unangenehm gewesen, weil man ihr schon als Kind beigebracht hatte, dass dieser Bereich unschicklich sei. Aber tatsächlich hatte es sich gut angefühlt, und dazu geführt, dass sie leichter ihren Höhepunkt erreichte.
Schnell hatte Alexandra Iris´ Hin- und Hergerissenheit in dieser Sache bemerkt. Daraufhin nahm sie ein kleines Büchlein aus ihrer Handtasche, und lass Iris daraus vor:
„In eurer Ahavaba sei nichts unrein, denn nichts was ihr in Liebe empfangt kann unrein sein. Ahava Amara, Ahava Achat und Ahava Neshiva sollen euch ein Gleichnis der göttlichen Dreieinigkeit der Ahavaba sein.
Verehrt sie in der Gemeinschaft eurer Musa, denn unser Herr und Gott sprach: „Wo zwei oder drei in meinem Namen zusammenkommen, da bin ich mitten unter ihnen.“
Auf Iris´ fragenden Blick hin erklärte Alexandra: „Das Büchlein ist der Brief des Zachäus an seine Gemeinde. Eine apokryphische Schrift mit vielen Weisheiten, die es leider nicht in die offizielle Bibelsammlung geschafft hat. Wahrscheinlich, weil sie den prüden Auffassungen der Zeit, in der die Auswahl der Texte zur Zusammenstellung der Bibel stattgefunden hat, nicht entsprach.
Die Zachäer, wie die Gemeinden die nach den Lehren von Zachäus lebten, bezeichnet wurden, sind leider später nach Aufkommen des Islam gänzlich ausgerottet worden, da sie insbesondere die vollständige Gleichstellung von Mann und Frau, und aller Menschen überhaupt vertraten. Sehr fortschrittlich für die damalige Zeit, und manches liest sich so, als wäre es aus unserem Grundgesetz abgeschrieben.“
Dann erläuterte Alexandra die für Iris im Text unverständlichen Begriffe, und Iris verstand schnell, das das Liebemachen (Ahava) mit dem Mund (Ahava Neshiva) genauso wie die Verehrung des Popos (Ahava Achat) der gewöhnlichen Art des Verkehrs (Ahava Amara) gleichgestellt war, und dies unabhängig davon welche Beteiligten dafür zu einer Partnerschaft (Musa) zusammenkamen, ob Mann oder Frau, ob verheiratet oder nicht.
Iris hörte mit staunenden Augen zu, aber Alexandra gab ihr auch gleich mit, dass Iris in der Sache nicht ungeduldig sein sollte, denn zu gegebener Zeit würde ihr Mann Reinhard sie gewiss mit diesen neuen Wegen vertraut machen. Alexandra wusste, dass Reinhard im Austausch mit Herrn Oswald stand.
Nachdem Alexandra am späten Nachmittag wieder gegangen war, hatte Iris eine ganze Menge nachzudenken.
Libertineros 2026
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