Illustration erstellt mit KI-Unterstützung
Ein verlorener Brief
Albert war ein rüstiger Rentner, Mitte sechzig, der sich vor einigen Jahren von seiner Frau getrennt hatte. Ohne Rosenkrieg waren sie im Guten geschieden, hatten aber nach über fünfundzwanzig Jahren Ehe und zwei erfolgreich großgezogenen Kindern entschieden, dass sie den Rest ihres Lebens auf unterschiedliche Art und Weise verbringen wollten.
Mit seinen damit neu gewonnenen Freiheiten war Albert zufrieden, und nutzte seinen inzwischen eingetretenen Ruhestand, um seinen, lange Jahre zurückgestellten, Hobbys und Interessen nachzugehen.
Dabei benahm sich Albert durchaus nicht wie der typische Rentner, der nichts mit sich anzufangen weiß, und über die Zeit immer verlotterter durch die Gegend läuft. Im Gegenteil pflegte Albert sein Äußeres fast noch mehr als während seines Arbeitslebens. Unkonventionell, wie er sich gerne gab, ließ er auch seine Haare wieder etwas länger wachsen, so dass diese zuweilen seine Schultern berührten. Mit deren, von verschiedenen Grautönen durchzogenem, Erscheinungsbild, wirkte Albert gediegen würdevoll, mit einem Schuss Aufmüpfigkeit, die er sich von Jugend an bewahrt hatte. So hörte er immer noch gerne Heavy Metal, und das zuweilen in einer Lautstärke, die man noch deutlich außerhalb seines Hauses hören konnte.
Eines Morgens nun blickte er aus einem der Fenster seiner kleinen Werkstatt, die er sich im Souterrain seines Hauses eingerichtet hatte, und vor der eine abschüssige schmale Straße lag, die von vielen Radfahrern benutzt wurde. Dort auf dem Asphalt bemerkte er etwas auf dem Boden liegen, dass nicht nach einem zufällig, vom Wind herbeigewehten Papier aussah. Neugierig, wie Albert nun einmal war, begab er sich nach draußen, und stellte fest, dass es sich um einen bereits geöffneten Brief handelte, in dem ein Anschreiben steckte an den wiederum mit einer Büroklammer der Mitgliedsausweis eines Wandervereins heftete. Sowohl auf dem Mitgliedsausweis, als auch auf dem Schreiben befanden sich Name und Adresse der Besitzerin: einer Roswitha Baumann. Und wie er schnell über eine einschlägige Internetsuche herausfand, befand sich die Adresse in weniger als zehn Gehminuten von seinem Haus entfernt.
Also beschloss er, der Besitzerin am Nachmittag den ganz offensichtlich verloren gegangenen Brief vorbeizubringen. Und für den Fall, dass er niemanden an der angegebenen Adresse antreffen würde, schrieb er ein paar Zeilen auf einen Zettel, und steckte diesen zusammen mit dem Brief in einen Umschlag.
Albert hatte es sich im Ruhestand zur Gewohnheit gemacht, bei passablem Wetter jeden Nachmittag mindestens einen kleinen Spaziergang zu machen, und diesen wollte er an diesem Tag nun an der angegebenen Adresse vorbeiführen lassen.
So kam es, dass er gegen 14:00 Uhr die Klingel von Roswitha Baumann betätigte, und zu seiner Freude, wurde der Türöffner aktiviert. Es war ihm lieber, persönlich den Brief abzugeben, als dass er ihn einfach so unpersönlich in den Briefkasten geworfen hätte. Immerhin war er neugierig, wessen Brief denn das eigentlich war, und um was für eine „Roswitha“ es sich handelte.
Von der Lage der Türklingel her konnte er ersehen, dass er bis oben ins letzte von vier Stockwerken musste, und tatsächlich stand dort an der Tür eine Frau, die Albert auf seinen ersten Blick in den Altersbereich von um die fünfzig Jahren schätzte.
„Hallo und guten Tag. Ich bringe ihnen einen Brief, der ihnen gehört, und den ich heute Morgen vor meinem Haus gefunden habe.“
„Oh tatsächlich …“, meinte die Angesprochene, und nachdem sie den Umschlag geöffnet, und einen kurzen Blick auf den Mitgliedsausweis des Wandervereins geworfen hatte, „… ja, das ist tatsächlich meiner. Der muss mir aus der Tasche gefallen sein, als ich heute Morgen mit dem Fahrrad zur Arbeit unterwegs war. Das ist aber lieb, dass sie mir den vorbeigebracht haben. Darf ich sie zum Dank dafür auf einen Kaffee einladen?“
Albert lehnte nicht ab, und folgte Roswitha Baumann durch einen kleinen Flur in ein hell vom Sonnenlicht durchflutetes, aufgeräumtes Wohnzimmer. Das Zimmer war gemütlich eingerichtet, nicht überladen, und farblich eher dezent, ohne Nippes, dafür mit einer großen Bücherwand. Es machte einen gepflegten Eindruck, wie übrigens auch Roswitha Baumann selbst, die so gar nicht einer Mitt-Fünfzigerin entsprach, als die Albert sie nun inzwischen einschätzte. Wobei er im Einzelnen gar nicht sagen konnte, warum er sich auf dieses Alter festgelegt hatte. Es war einfach so ein Gefühl von ihm, dass er für sich selbst daran festmachte, welche Worte die Frau vor ihm wählte.
Dass Roswitha Baumann tatsächlich schon nahe der sechzig war, hätte er nie gedacht, denn alle Frauen, die er in diesem Altersbereich kannte, trugen diese langweiligen Kleider, meistens Hosen, und hatten diese grässliche „alte Oma“ Frisur mit kurzen gewellten Haaren, die angeblich so viel pflegeleichter sei, als ein vernünftiger Haarschnitt, der für Albert mindestens bei Schulterlänge begann.
Tatsächlich trug Roswitha Baumann ihre braunen Haare ein deutliches Stück länger, und zeigte mit einer kleinen, ins rötliche gehenden, Strähne, dass sie durchaus noch etwas aus sich zu machen pflegte. Dies passte auch hervorragend zu dem knielangen Rock und der Bluse, die so gar nicht großmütterlich geschnitten war.
Obwohl er selbst inzwischen in bereits fortgeschrittenem Alter war, dachte Albert immer noch in den Kategorien seiner Jugend, und da ordnete er die Frauen auf die Schnelle schon einmal nach ihrer Frisur und Kleidung ein - natürlich neben einem chauvinistischen Blick auf Hintern und Brüste, so wie sich das für einen toxischen „Alten-Weißen-Mann“ eben gehörte 😉.
Dass Roswitha Baumann durchaus nicht in die „alte Oma“ Kategorie passte, stellte Albert erst recht bei ihrer Konversation während des Kaffees fest.
Denn er konnte sich mit ihr über sehr viele unterschiedliche Themen unterhalten, und stellte fest, dass sie über das Zeitgeschehen sehr gut informiert war und auch über eine ordentliche Allgemeinbildung verfügte.
Das sie alleine lebte hatte er sich schon gedacht, als er im Flur nur Damenschuhe gesehen hatte, was sich dann auch im weiteren Gespräch bestätigte. Er erfuhr, dass sie lange Zeit in der Buchhaltung gearbeitet hatte, und nun immer noch ab und zu in einem Betrieb aushalf. Das Albert sein Arbeitsleben als Ingenieur verbracht hatte, fand Roswitha Baumann umgekehrt sehr interessant.
Während des Gesprächs entwickelte sich zwischen Albert und Roswitha eine, für beide Seiten, wachsende Sympathie, die bald darin mündete, dass, als er sie wieder einmal mit Frau Baumann ansprach, sie ihn aufforderte: „Nennen sie mich doch einfach Roswitha. Frau Baumann finde ich so förmlich.“
„Ok, ich bin Albert“, stimmte er zu, und auch im weiteren Verlauf des Nachmittags fanden die Beiden einiges an Gemeinsamkeiten. Tatsächlich waren sie so angeregt in ihr Gespräch vertieft, dass es bald dem Abend zuging, und Roswitha schließlich meinte: „Bleib doch noch zum Abendbrot, jetzt wo wir uns so gut verstehen. Ich esse ungern alleine.“
Dazu ließ sich Albert nur allzu gern überreden, denn ihm ging es ähnlich, und er freute sich über die Einladung.
_________
Nach dem Abendbrot öffnete Roswitha eine Flasche Rotwein, und die beiden machten es sich nebeneinander auf der großen Couch im Wohnzimmer gemütlich, von wo aus man einen schönen Blick auf eine Reihe hoher Bäume hatte.
War ihr Gespräch schon am Nachmittag von großer Offenheit und Ungezwungenheit geprägt gewesen, so tat der Rotwein nun ein Übriges darin die entspannte Atmosphäre weiter zu lockern. Plötzlich spürte Albert Roswithas rechte Hand auf seinem linken Oberschenkel.
In Sekundenbruchteilen durchströmte Albert ein Gefühl, dass er schon lange nicht mehr wahrgenommen hatte. Ein Moment der sich anfühlte, wie jenes als er in seiner Pubertät zum ersten Mal ein Mädchen, das ihm gefallen, hatte plötzlich mit ganz anderen Augen angeschaut hatte.
„Oh“, entfuhr es ihm ganz unkontrolliert, wobei er aber nicht zurückzuckte, sondern lediglich seinen Kopf zu Roswitha wandte, in deren Gesicht ein paar gerötete Wangen zeigten, dass auch für sie dieser Moment kein Gewöhnlicher war. Für eine Sekunde zögerte sie, doch als sie in Alberts Gesicht las, dass ihre Berührung bei ihm in keiner Weise unangenehm angekommen war, gewann sie schnell ihre Schlagfertigkeit zurück.
„Bin ich ein unartiges Mädchen?“, fragte sie mit einem koketten Unterton, der auf Albert in gleicher Weise entwaffnend wie elektrisierend, unschuldig und zugleich erotisierend wirkte.
„Ganz sicher …“, erwiderte Albert, nach dem ersten Moment der Überrumpelung nun wieder ganz er selbst, und darum wissend wie man solch eine Konversation führt, ohne den Zauber des Moments zu zerstören. Bilder stiegen in ihm auf, und rauschten vor seinem inneren Auge an ihm vorbei, wie schon einmal in seiner Jugend eine Freundin diese Frage gestellt hatte. Und dies hatte am Ende darin gemündet, dass seine Freundin über seinen Knien gelegen, und er ihren Popo voller Erregung versohlt hatte. Ein Moment höchster Erotik, an den Albert sich immer wieder gern erinnerte, und dem damals ein ausgiebiges „Liebemachen“ gefolgt war.
„… und du weißt ja, was man mit unartigen Mädels macht“, setzte Albert den Satz ohne weiteres Zögern fort. Das es ihn dabei zwischen seinen Beinen kribbelte, wo noch immer ein tapferer Kamerad einsatzbereit war, korrespondierte mit der feurigen Hitze, die sich in Roswithas Schoß schon bei ihrer provokanten Frage ausgebreitet hatte.
„Ja, doch … ein richtiger Mann legt sie übers Knie …“, setzte Roswitha die Provokation fort, und warf als Zugabe noch ein „… wenn du dich traust!“, hinterher.
Das brach nun alle Dämme, und alle Zurückhaltung endgültig aufgebend zog Albert eine willig mithelfende Roswitha über seine Knie, die alsbald in optimaler Position für einen Hinternvoll vor ihm lag. Rechts ihr Gesicht, dass einen erwartungsvollen, ja schelmischen Ausdruck zeigte und links ihr Popo - ideal, da Albert Linkshänder war.
Er begann mit einem relativ leichten Hieb auf Roswithas Popo, der, noch von Rock und Unterwäsche gedämpft, nicht allzu fest ankam. Ein paar weitere Hiebe folgten, und Albert beobachtete Roswithas Reaktionen, die ihm völlig gelassen vorkamen.
Da ging es nun mit ihm durch, denn die Erinnerung daran, wie seine Jugendfreundin damals mit nacktem Popo über seinen Schenkeln gelegen hatte, verführte ihn zu dem Satz: „Richtige Haue gibt es aber immer auf den Blanken!“
„Tu dir keinen Zwang an“, spielte Roswitha umgehend den Ball zurück, und gab Albert damit den Freifahrtschein, nicht nur den Rock über ihren Popo hochzuziehen, sondern auch das Höschen sanft aber bestimmt eine Etage tiefer zu befördern.
Der Anblick, den Albert nun genießen konnte, führte in ihm zu höchster Erregung, denn was da vor ihm lag, war ein hübsch ausgerundeter Popo, der zwar sicher nicht mehr so jugendlich makellos wie der seiner damaligen Freundin war, aber gerade in seiner, über Alberts Knie gebeugten, Weise glatt gestrafft, ein williges Ziel seiner Hand darstellte.
Und seine Hand wurde nun von Roswithas Hintern wie ein Magnet angezogen, und klatschte im nächsten Moment hörbar auf ihre Haut. Die Größe von Alberts Händen passte perfekt zu Roswithas Hinterbacken, die er nun abwechselnd verhaute und ihnen eine zunehmende Rötung verpasste. Eine Rötung, die sich gleichermaßen auch auf ihrer beider Gesichter niederschlug und sich bei Roswitha in gesteigert, lüsternem Atmen bemerkbar machte.
Albert spürte wie die Erregung in Roswitha und ihm selbst immer weiter aufstieg, und die zunehmende Enge in seiner Hose zeigte ihm an, dass es Zeit war, nun zu etwas anderem überzugehen.
So stellte er das Hauen ein, und ohne, dass es weitere Worte bedurfte, erhob sich Roswitha von seinen Oberschenkeln, wandte sich um, nur um im nächsten Moment sich auf das Sofa zu knien und ihm demonstrativ ihren geröteten Hintern entgegenzustrecken.
Diese Sprache verstand Albert sofort, entledigte sich rasch seiner Beinkleider, kam hinter Roswitha, und versenkte im nächsten Augenblick seinen, zu erheblicher Steife angewachsenen, Kameraden in Roswithas willig feuchter Lustspalte.
Während draußen das letzte Licht des Tages schwand, ergingen sich Roswitha und Albert in einem lustvollen Spiel, dass zu ihrer Beider Erstaunen eine ganze Weile in unterschiedlichen Rhythmen vonstattenging.
Schließlich war Alberts bester Freund nicht mehr weiter zurückzuhalten, worauf die Eruption ihren Lauf nahm, und Albert sich von dem lange nicht mehr gespürten Gefühl, ein ganzer Mann zu sein, hinwegtragen ließ.
_________
Roswitha ließ ihrem neu gewonnenen Freund etwas Zeit sich zu erholen und verschwand in ihrem Schlafzimmer, nur um kurz darauf mit einem Vibrator zurückzukehren. Sie schubste Albert, der sich inzwischen wieder auf der Couch niedergelassen hatte, zur Seite, und legte sich auf den Rücken, ihm den Vibrator hinhaltend. Demonstrativ zog sie ihren Rock hoch und zeigte ihm damit ihr Lustzentrum, dass er bislang nur unvollständig von hinten erblickt hatte; ihr Höschen hatte sie im Schlafzimmer zurückgelassen.
So einfach wollte Albert sie aber nicht davonkommen lassen, zumal er durch den verführerischen Anblick von Roswithas Scham erneut in Erregung versetzt worden war.
So näherte er sich schnell ihrem Lustdreieck, und noch ehe Roswitha hätte dagegen Einwand erheben können, hatte er bereits seinen Kopf in ihrem Schoß vergraben.
Doch lag es Roswitha in keiner Weise nahe, Albert an seiner Absicht zu hindern, und so versuchte sie trotz der, das Öffnen ihrer Schenkel behindernden, Sofalehne, Albert den Raum zu geben, welchen dieser benötigte, um seine Zunge an ihren Schamlippen zu laben.
Roswitha seufzte vor Lust, denn schon ewig lange hatte kein Mann sie an dieser Stelle mehr besucht, und Albert wusste, dass er den Vibrator nicht benötigen würde.
Schon immer hatte er eine Vorliebe dafür gehabt die Damenwelt mit seiner Zunge zu beglücken. Und wie er immer tiefer mit dieser in Roswitha vordrang, belohnte ihn diese nicht nur durch lustvolles Stöhnen, sondern auch durch den aphrodisierenden Nektar, den nur Frauen spenden können, und der ihn so erregte, dass sein Kamerad bereits wieder zu wippen begann. Dass dieser Nektar sich inzwischen mit seinem Lendensaft verdünnt hatte, störte Albert in keiner Weise – denn das war er ja selbst.
Durch Alberts Zungenspiel, das sich inzwischen auf Roswithas prall erregte Perle konzentrierte, strebte diese nun auch unweigerlich auf ihren Höhepunkt zu, und in Konvulsionen, die eher einer Zwanzigjährigen zuzuschreiben waren, fand auch Roswitha ihre Erlösung.
_________
Lange noch sprachen Roswitha und Albert an diesem Abend miteinander, und es sollte nicht der letzte Abend bleiben, den sie lustvoll miteinander verbrachten.
Libertineros 2026
Dieses Dokument ist lizenziert unter Creative Commons Attribution-NonCommercial-NoDerivatives 4.0 International Nennung des Autors erforderlich – Nicht kommerziell – Keine Bearbeitungen 4.0 Internationale Lizenz
Kommentar hinzufügen
Kommentare