Verborgene Sphären
Illustration erstellt mit KI-Unterstützung
Von verborgenen Sehnsüchten und Neigungen
Diese Geschichte entstand nach der Anregung durch einen Leser.
_________
Je näher es auf das Abitur zuging, umso chaotischer wurde es mit Thorben. Mette, seine Stiefmutter, hatte sich zwar weitgehend mit seiner chaotischen Art arrangiert, aber es nervte sie doch zusehends. Es wurde Zeit, dass der junge Kerl das Haus verließ, auch wenn er weitgehend für sich in der Einliegerwohnung ihres Hauses im Souterrain blieb. Im Grunde war das Erreichen des achtzehnten Geburtstags bei Thorben so etwas wie eine zweite Pubertät gewesen, und anscheinend brachten die Vorbereitungen auf die Abiturprüfungen und das gleichzeitige Erreichen seiner Volljährigkeit diesen gehörig durcheinander.
Darüber hinaus hatte er gerade einmal wieder eine Freundin verloren, wie Mette aus für gewöhnlich gut informierten Quellen erfahren hatte - was Mütter über ihre Söhne eben so alles in Erfahrung bringen können. Ob leibliche Mutter oder Stiefmutter, war dabei unerheblich.
Und gerade war wieder so ein Tag den Thorben mit großer Hektik begonnen hatte. Natürlich hatte er die Bitte seiner Stiefmutter bei einem hektisch eingenommenen Frühstück, doch sein Bett abzuziehen, weil diese mal wieder seine Bettwäsche waschen wollte, gleich darauf wieder verdrängt. In einem Höllentempo hatte er den Frühstückstisch verlassen, und war davongestürmt, so dass Mette gleich darauf in die Souterrainwohnung ging, in der Thorben nun bereits seit zwei Jahren für sich alleine logierte, um eben doch die Bettwäsche selbst abzuziehen.
Dabei fiel ihr Blick auf Torbens PC Bildschirm, der noch aktiv in den ansonsten dunklen Raum hineinleuchtete, weil Thorben es nicht für nötig gehalten hatte den Rolladen hochzufahren.
In all der Hektik des Morgens hatte Thorben offensichtlich auch vergessen den PC herunterzufahren. Das war nicht das erste Mal, aber nach einer gewissen Zeit schaltete sich das System sowieso in den Stromsparmodus. An diesem Tag jedoch lief das System noch, und Mette – neugierig, wie Mütter spätpubertierender Söhne nun einmal sind - stellte fest, dass der ganze Desktop noch offen war, und kein Anmeldebildschirm sie nach einem Passwort fragen wollte.
Die Neugierde trieb sie dazu einmal auf den Browser zu schauen, der ebenfalls noch offen war. Mette fand die übliche Mischung zu erwartenden Einträgen von Social Media, Dating und so weiter. Nichts Aufregendes also. Dann wandte sich Mettes Neugier den Bookmarks zu. Auf den ersten Blick war dort auch nichts Außergewöhnliches zu entdecken. Doch halt: was war denn diese eine Abkürzung SPSX?
Mette klickte darauf und stellte fest, dass es sich um einen Ordner für Lesezeichen handelte, hinter dem sich wiederum weitere Ordner verbargen. Eine ganze Hierarchie weitere Ordner öffnete sich vor Mette, und alle hatten zunächst nur Abkürzungen: SP, SX und darunter RS, WH, ANA, …
Mette dachte zuerst an die Kürzel als Namen verflossener Freundinnen, doch als sie tiefer in einen der Ordnerbäume vordrang, stieß sie auf Klartext. Da stand plötzlich „Junges Gemüse“ und „Ladies“, und nachdem sie einem der Links gefolgt war, landete sie plötzlich im Dateisystem und fand eine ansehnliche Sammlung von Bildern auf denen Frauen der Hintern versohlt wurde.
Mettes Puls beschleunigte sich beim Anblick entblößter Popos, die, feinsäuberlich in unterschiedlichen Verzeichnissen gesammelt waren, und auf den Bildern augenscheinlich mit unterschiedlichen Instrumenten verhauen wurden. Mache wurden einfach nur übers Knie gelegt, andere lagen auf einem Bock und ein Rohrstock tanzte auf ihrem Hintern, während in wieder einem anderen Verzeichnis eine Frau mit ausladendem Hinterquartier an ein Andreaskreuz festgebunden stand, während ein junger Kerl mit einer Peitsche hinter ihr stand.
Neben den Verzeichnissen mit den Bildern fand Mette bald auch Unterverzeichnisse die mit VID benannt waren, und entsprechende Videos enthielten.
Vor Mettes Augen öffnete sich eine ganze Sphäre bislang verborgener Sehnsüchte ihres Stiefsohns. Längst war Mette klar, welche verborgene Neigung da in Thorben steckte, und was ihn neben seinem Abistress bewegte.
Diese Entdeckung schockte sie nicht, war Mette doch eine aufgeklärte und tolerante Frau, die sehr wohl wusste, welche Lüste und Neigungen im Verborgenen die Triebfedern der Menschen sein konnten. Und immerhin hatte sie beruhigend festgestellt, dass keine Gewalt- oder Vergewaltigungsfantasien aus den Bildern und Videos ersichtlich waren, sondern es sich, soweit ersichtlich, um einvernehmliche Handlungen handelte.
Der Fokus schien nicht auf Tränen, Schreien und Gewalt zu liegen, sondern auf Erotik. Die überwiegende Anzahl an Bildern zeigte zudem romantisierende Darstellungen. Zu Mettes Erstaunen allerdings kaum jungen Mädchen seines Alters, sondern in der Mehrzahl Frauen die zwischen fünfundzwanzig und vierzig Jahren alt sein mochten.
Stand ihr Stiefsohn also auf Frauen von Mettes Altersklasse. ´MILF´ – schoss es ihr durch den Kopf – ´Mother I´d like to fuck´. Das irritierte sie nun doch ein wenig, denn ansonsten trat Thorben überhaupt nicht wie ein typischer „Ödipussi“ auf.
Das musste sie sich nun erst einmal durch den Kopf gehen lassen, und schloss sorgfältig wieder alle geöffneten Fenster, und überließ den PC wieder sich selbst, der sich nach einiger Zeit selbst in den Ruhezustand versetzen würde.
_________
Mette war klug genug, das Geheimnis ihres Stiefsohns erst einmal für sich zu behalten. Im Grunde war er volljährig und es ging sie überhaupt nichts an, welchen Neigungen er nachging.
So vergingen einige Wochen, bis es zwischen Mette und Thorben zu einem heftigen Streit kam. Anlass dafür war, dass Thorben wieder einmal zu einer „Demo gegen Rechts“ gehen wollte. Das interessierte Mette für gewöhnlich nicht weiter, diese Demo sollte aber ausgerechnet einen Tag vor einer wichtigen abiturrelevanten Arbeit stattfinden. Zwar war Mette nur Torbens Stiefmutter, aber da ihr Mann Volker sehr viel auf Dienstreisen unterwegs war, fiel ihr die Aufgabe zu, ein Auge auf Thorben zu haben. Diese Aufgabe nahm Mette immer noch ernst, auch wenn Thorben inzwischen volljährig war.
„Wenn die Rechten noch stärker werden, geht die Welt eh am Klimakollaps zugrunde, da hilft mir mein Abi dann auch nicht mehr“, schleuderte Thorben seiner Stiefmutter entgegen, als diese meinte, dass das die Vorbereitung auf das Abitur doch deutlich wichtiger sei, als eine Demo.
Mette war von ihrem Naturell her kein braves Hausmütterchen, sondern recht impulsiv, und auch Thorben, dank seiner Jugend, ausreichend streitbar, sodass die Worte hin und her flogen, bis Mette in ihrem Eifer meinte: „… also die Industrie herunterfahren, CO2 sparen auf Teufel komm raus, und auf Lebensfreude verzichten ist für dich OK, aber auf deine geilen Spanking-Filmchen wirst du nicht verzichten! Hast du dir mal überlegt, was deren Produktion und Verteilung über das Internet an CO2 verursachen?“
Nun war es heraus, und Mette erschrak selbst ein wenig über sich, während Thorben erst einmal gar nichts mehr sagen konnte.
Wie hatte seine Mutter das herausgefunden, und was dachte sie nun von ihm? Vergessen waren die „Demos gegen Rechts“, und anstelle der Klimakatastrophe fand gerade seine eigene Apokalypse statt.
Noch nie hatte Thorben mit irgendjemandem über seine Vorliebe gesprochen, dass es ihn äußerst erregte, einen weiblichen Hintern zu versohlen, auch wenn er das bislang nur ein einziges Mal bei einer Freundin hatte spielerisch machen dürfen. Schon allein die Vorstellung reichte aus, den besten Freund zwischen seinen Beinen zu aktivieren. Und nun stand seine Stiefmutter vor ihm, und konfrontierte ihn mit den tiefsten Gründen seiner Seele.
Nicht, dass er diese als Abgründe empfunden hätte – so weit hatte er über einschlägige Foren im Internet bereits erfahren, dass seine Neigung bei Weitem nichts so Außergewöhnliches, oder gar Verwerfliches war - aber es war doch etwas, was in seiner Alltagswelt nicht sichtbar und gegenwärtig gewesen war.
Die natürliche Scham gegenüber seinen Eltern, auch wenn Mette nur seine Stiefmutter war, versetzte ihn in einer Art Schockstarre, was Mette schnell bemerkte.
„Keine Angst, Thorben, ich glaube nicht, dass irgendjemand anderes außer mir davon weiß, und ich finde das auch überhaupt nicht schlimm. Im Gegenteil gefällt mir, dass du dich offensichtlich eher auf der Genießerseite des Lebens bewegst. Deshalb passt auch der ganze asketische Verzichtskram dieser Klimahysteriker gar nicht zu dir. In deren Augen ist deine Bildersammlung nämlich reiner Sexismus und toxische Männlichkeit hoch drei. Wenn es nach denen gehen würde, dann wärst du längst bei einer Antifeminismus-Meldestelle angeschwärzt und vom Abi wegen charakterlicher Unzulänglichkeit ausgeschlossen.“
Diese Worte ließ Mette erst ein wenig wirken, bis sie fortfuhr:
„Vielleicht
lernst du zwei Dinge aus der ganzen Sache:
Erstens: Man rennt nicht einfach so aus dem Haus, und lässt seinen PC
offenstehen, so dass jeder in deine tiefsten Geheimnisse Einblick nehmen kann.
Und zweitens: Deine Stiefmutter ist deutlich weniger verknöchert, als du
denkst.“
Mettes Tonfall war über die letzten Sätze immer versöhnlicher geworden, was Thorben wieder etwas Selbstvertrauen zurückgewinnen ließ, nachdem er zunächst sich zunächst so gefühlt hatte, als sei ihm der Boden unter den Füßen weggezogen worden, was ja auch irgendwie der Fall gewesen war.
Doch Mette war nun ihrerseits wieder von Neugier getrieben, und fuhr fort:
„Hast du denn schon praktische Erfahrungen mit deiner Neigung gemacht?“
Hatte sich Thorben noch im Moment zuvor wieder einigermaßen sicher gefühlt, so fühlte sich diese Frage an, wie ein Schlag in seiner Magengrube. War das doch genau der Punkt, der ihn nun schon seit Monaten quälte, und weswegen es wahrscheinlich auch mit seinen Freundinnen der letzten Zeit nicht lange gehalten hatte.
Noch ganz von der Situation überrumpelt quälte sich Thorben ein lapidares „Nein“ ab, und war umso erstaunter über die Antwort seiner Stiefmutter:
„Das ist aber schade“. Ich hätte gedacht, dass mit den vielen Möglichkeiten des Internet, es doch inzwischen sehr viel einfacher sein sollte jemanden Gleichgesinntes zu finden.“
„Na ja, das schon, aber die Mädels wohnen alle irgendwo weit weg, und Papa leiht mir ja noch nicht seinen großen Audi für eine weitere Fahrt“, erläuterte Thorben.
„Und außerdem habe ich Bedenken, denn ich habe ja noch keine Erfahrung. Da kann ich mich doch eigentlich nur blamieren“, fügte er in resigniertem Tonfall hinzu.
„So ist das aber nun einmal. Irgendwann muss man einfach ins kalte Wasser springen, sonst macht man ja nie Erfahrungen. Bei mir war das auch nicht anders“, versuchte Mette ihren Stiefsohn zu beruhigen.
„Bei dir?“, platzte es nun ungläubig aus Thorben heraus. Vor Torbens innerem Auge öffnete sich der nächste Abgrund. ´War etwa seine Stiefmutter …´
Doch noch ehe er diesen Gedanken zu Ende denken konnte, kam ihm Mette zuvor:
„Ja, was glaubst du denn, warum dein Vater und ich zusammen sind? Ich sage nur: wie der Vater, so der Sohn! Du bist Deinem Papa ähnlicher, als du dir das jemals gedacht hast.“
Diesen weiteren Tiefschlag musste Thorben erst einmal verdauen, und so drangen die weiteren Worte seiner Stiefmutter nur wie durch einen Nebel an sein Ohr:
„Ich kann dich aber wegen dem Thema fehlende Erfahrung beruhigen. Du kannst ja vorher üben. Übers Knie legen ist ja nicht so schwer, und wenn deine Spielpartnerin Lust darauf hat, einmal den Rohrstock zu spüren, dann kannst du ja vorher erst einmal an einem Kissen üben. Komm doch mal mit …“
Jetzt war erst recht der perfekte Sturm in Torbens Kopf ausgebrochen. Träumte er? Das konnte doch alles gar nicht wahr sein. Seine Stiefmutter gerierte sich gerade ihm gegenüber als Sexberaterin, genauer sogar als Spanking-Beraterin. Sie, die er bislang eher als Stock-Konservativ wahrgenommen hatte mit ihren Ansichten, dass Kernkraftwerke gut, und zu viel ungeregelte Migration schädlich seien. Seine Freunde in der Schule hätten Mette wahrscheinlich als „Nazi“ bezeichnet, wenn sie davon gewusst hätten.
Wie in Trance folgte er seiner Stiefmutter in das im Obergeschoss des Hauses gelegenen Schlafzimmers. Dort schloss Mette mit einem Schlüssel, den sie aus einer Nachttischschublade entnahm, einen Flügel des Schlafzimmerschrankes auf, der, nachdem er geöffnet war eine fein säuberlich geordnete Ansammlung von Erwachsenenspielzeug, und eben auch Spanking-Instrumenten offenbarte.
Es nun mit eigenen Augen zu sehen, ließ Torbens bisherige Vorstellung der Welt seiner Eltern – auch wenn Mette ja nur seine Stiefmutter war - vollends zusammenbrechen.
„Keine
Angst, ich werde deinem Vater nichts davon erzählen, was wir heute gesprochen
haben, und auch nicht davon, dass ich dir das hier gezeigt habe. Wenn du es ihm
irgendwann einmal offenbaren willst, dann ist das deine Sache.
Ich bin mir aber sicher, dass er damit genauso wenig ein Problem haben würde,
wie ich.
Aber du weißt jetzt, wo die Sachen sind, und wenn dein Papa wieder einmal auf
längerer Dienstreise ist, dann kannst du dir gerne das ein oder andere
ausleihen und ausprobieren. Du weißt jetzt wohl der Schlüssel liegt. Du
solltest den Schrank aber grundsätzlich immer wieder abschließen, also nicht so
vergessen, wie deinen PC. Merke dir, wo du etwas weggenommen hast, und bringe
es genau an die gleiche Stelle wieder zurück. Lass es bitte auch nicht offen
bei dir herumliegen.“
Mit diesen Worten verschloss Mette wieder den Schrank, legte den Schlüssel zurück in die Nachttischschublade, und bugsierte ihren Stiefsohn sanft aber bestimmt wieder aus ihrem Schlafzimmer.
Für heute war das auch ihr genug an aufregender Unterhaltung und neuen Erkenntnissen, und sie schickte Thorben zurück zum Lernen für die Abivorbereitung.
Das Thorben an diesem Tag nicht wirklich viel an Vorbereitung für die Abiturprüfungen zuwege brachten, versteht sich. Allerdings war auch die „Demo gegen Rechts“ plötzlich völlig irrelevant für ihn geworden. Es hatte sich etwas in seinen Maßstäben verschoben, und er konnte es auch die nächsten Tage nicht so richtig einordnen.
Wie war es möglich gewesen, dass er diese ganz eigene Sphäre des Zusammenlebens seines Vaters mit seiner neuen Frau nie bemerkt hatte?
_________
Die Wochen vergingen, und Thorben hatte sich einigermaßen wieder gefangen. Zwischen seiner Stiefmutter und ihm war das Thema nicht wieder angesprochen worden, und die Dinge liefen ihren gewohnten Gang, auch wenn er sie inzwischen mit anderen Augen ansah.
Immer wieder kam ihm der Gedanke vor Augen, wie es wohl sein musste, wenn sein Vater, der ja angeblich seine eigene Neigung teilte, seiner Stiefmutter den Hintern versohlte. Das fühlte sich für Thorben irgendwie unwirklich an, andererseits aber auch erregend. Und er ertappte sich immer öfter dabei, wie er sich bildlich vorstellt, wie Mette vielleicht über die Bettkante gebeugt von seinem Papa mit dem Rohrstock den Hintern verhauen bekam. Mochte Mette auch zwanzig Jahre älter als er selbst sein, so war sie doch immer noch reizvoll anzuschauen, mit einer ausgeprägten Taille, die ihren Popo vorteilhaft betonte. Auch ansonsten waren Mettes Proportionen vorteilhaft, und sie war deutlich attraktiver als die Muttertiere seiner Kameraden.
Bislang hatte er davon ja überhaupt nichts mitbekommen, was sein Vater mit seiner zweiten Frau so besonderes trieb, was aber doch auch nicht wirklich verwunderlich war, da er ja in der Souterrainwohnung recht weit entfernt vom Schlafzimmer seiner Eltern wohnte.
Den Rat seiner Stiefmutter, sich mit den Instrumenten ein wenig Übung zu verschaffen, hatte er inzwischen schon einige Male befolgt, und sich mit Rohrstock, Gerte und Floggern vertraut gemacht, die sich in vielfältiger Ausprägung in dem besonderen Schlafzimmerschrank befanden.
Beim Üben mit den Kissen wurde es Thorben zuweilen ganz anders. Insbesondere dann, wenn er sich vorstellte, dass die Kissen, die er malträtierte, vielleicht bald einmal der aufreizende Popo eines weiblichen Wesens sein würde.
Wie er doch diesen Tag herbeisehnte.
_________
Nachdem die Abiturprüfungen endlich hinter ihm lagen, stellte sich bei Thorben eine große Entspannung ein, denn mit der letzten Prüfung war der Stress schlagartig von ihm abgefallen. Nun konnte er nur noch auf die Ergebnisse der Korrektoren warten und so hatte er den Kopf frei sich neu zu ordnen.
Auch bezüglich seiner Neigung schien sich ein leichter Silberstreif am Horizont abzuzeichnen, denn über ein Forum hatte er Kontakt zu einer Gleichaltrigen bekommen, die ebenfalls gerade ihr Abi machte.
´Wenn sie doch nur nicht am anderen Ende der Republik wohnen würde´, dachte Thorben des Öfteren, aber vielleicht würde sich doch noch eine Gelegenheit eröffnen, wenn erst die Schule zu Ende war, und die große Freiheit winkte.
An einem Morgen, an dem er wieder einmal alleine mit seiner Stiefmutter am Frühstückstisch sagt, da sein Vater gerade wieder auf einer zweiwöchigen Dienstreise in den Vereinigten Staaten war, überraschte ihn Mette mit der Frage:
„Und, wie weit sind deine Übungen gediehen? Bist du schon sicherer geworden?“
„Ja, ich denke schon“, gab Thorben zuversichtlich zurück. Auch wenn sie seit dem Tag ihres ersten Gesprächs über dieses Thema nie wieder darüber gesprochen hatten, hatte sich Thorben inzwischen mit dem Gedanken abgefunden, dass seine Stiefmutter an dieser Stelle überhaupt nicht konservativ unterwegs war. Dementsprechend konnte ihn auch Mettes, in etwas provokantem Tonfall folgende Frage nicht aus der Bahn werfen: „Und würdest du dich jetzt an einen richtigen Hintern herantrauen?“
„Ja, doch“, bekräftigte Thorben, „da hätte ich jetzt keine Bedenken mehr“.
Der Tonfall seiner Antwort ließ Mette jedoch erkennen, dass in Thorben durchaus eine gewisse Aufregung bei diesem Thema herrschte. Das war ja auch nur zu natürlich, dachte sie bei sich.
„Also, wenn du dich traust, dann kannst du heute ja mal mit mir üben.“
Das war dann doch ein Donnerschlag, mit dem Thorben nicht gerechnet hatte, und der seinen Puls umgehend in dramatische Höhen trieb.
„Dein Papa war in letzter Zeit ziemlich von seiner Arbeit gestresst, und wir haben schon seit zwei Monaten nicht mehr miteinander gespielt. Also wie wärs?“
Das Karussell seiner Aufregung begann sich in Torbens Kopf immer schneller zu drehen, wobei alle möglichen gegensätzlichen Gedanken gegenseitig auf sich einschlugen:
Sollte er seiner Stiefmutter wirklich den Popo versohlen?
Was würde sein Vater denken?
War Mette nicht genau die Frau deren Hintern er sich in den ganzen letzten Wochen beim Wixen vorgestellt hatte?
War es pervers so etwas überhaupt zu denken?
Warum pulste sein bester Freund, wenn er nur daran dachte einmal einen realen Arsch zu versohlen?
Warum dachte er überhaupt jetzt in solchen obszönen Worten wie Arsch und Schwanz und Möse, Worte, die er sonst aus seinem Wortschatz verbannt hatte?
War er vielleicht wirklich ein übler Sexist?
Sollte er das wirklich tun?
All das tobte in Thorben in immer schnellerer Abfolge, bis ihn Mette daraus erlöste, in dem sie einfach aufstand, ihn bei der Hand nahm, und mit ihm hinauf zum Schlafzimmer ging. Dort stand der “Spielzeug“-Schrank bereits geöffnet, und Mette entnahm ihm eine, an der Innenseite der Tür aufgehängte Gerte. Diese drückte sie dem, bis dahin ihr passiv gefolgten, Thorben in die Hand, welcher in diesem Moment gar nicht realisierte, dass die Aktion Mettes offensichtlich gar nicht so spontan war, wie es zunächst den Anschein hatte.
Doch mit der Gerte in seinen Händen, änderte sich plötzlich seine Stimmung. Und das Toben seiner Gedanken verstummte erst recht, als Mette ihre Jeans öffnete und mitsamt ihrem Höschen herunterzog. Im nächsten Augenblick stand Mette gebückt mit entblößtem Popo im Raum und forderte Thorben provozierend auf: „Nun zeig mal, was du drauf hast!“
Längst schon nahm Thorben nicht mehr war, wie unwirklich es eigentlich sein musste, dass seine Stiefmutter ihn mit flapsigen Worten dazu aufforderte, ihr den Hintern mit einer Gerte zu verhauen. Denn die ganze Situation hatte ihn dermaßen in eine innere Erregung versetzt, zu der sein steifer Freund in der Hose nur die Antwort kannte, ebendiese sprengen zu wollen.
Da schwebte nun Mettes Popo vor Thorbens Augen, erstaunlich prall, wie Thorben es sich gar nicht gedacht hatte. Weniger ausladend als bei den Frauen deren Bilder sich zu seinen Lieblingen entwickelt hatten, aber in einer Weise elektrisierend auf ihn wirkend, wie er sich das nie hatte vorstellen können.
Die Realität war doch so viel umwerfender als die virtuelle Welt des Internet.
Diesen Moment der Offenbarung wollte Thorben eigentlich noch viel länger auskosten, doch rief ihn ein „… nun mach schon …“, wieder aus seinen Träumen zurück.
Vorsichtig, doch mit einer Sicherheit die er sich selbst nicht erklären konnte, ging Thorben zu Werke, und ließ die Gerte ein erstes Mal auf Mettes, ihm so aufreizend dargeboten Hintern treffen. Ganz offensichtlich war die Intensität noch zu schwach, denn Mette zeigte keinerlei Reaktionen, und auch die Spur, welche die Gerte auf Mettes Haut hinterlassen hatte, war kaum zu erkennen.
Also steigerte Thorben bei den nächsten Hieben die Kraft schrittweise, bis die Striemen der Gerte auf Mettes Popo schon deutlich wahrnehmbar wurden. Um besser abschätzen zu können, was er da eigentlich anrichtete, ließ sich Thorben ausreichend Zeit zwischen den Gertenhieben, und er hatte den Eindruck, dass dies auch Mette entgegenkam. Er war froh, dass diese ruhig atmend die Empfindungen, welche die Gerte auf ihren Po hinterließ, entgegennahm, und nicht, wie in so manchen Filmchen mit hysterischem Geheul oder gar Tränen reagierte.
Im Gegenteil, glaubte Thorben aus dem tiefen Durchatmen, welches Mette im Anschluss an das jeweilige Auftreffen der Gerte auf ihrem Hintern vernehmen ließ, dass sie genau jene Art von Frau war, welche in erotischen Spanking-Geschichten oft als „Algophelia“ beschrieben wurde. Also Frauen, die tiefe Lust aus den Schmerzen einer erotischen Züchtigung zu ziehen wussten.
Tatsächlich ergab sich Mette derweil ganz der Situation, und ignorierte völlig, wer da ihren Popo in ein rötliches Lustmeer verwandelte. Dieser Kerl war ein Naturtalent, der genau wie sein Vater in kürzester Zeit den richtigen Rhythmus und die optimale Intensität gefunden hatte, mit der Mettes Hintern ihr ganzes Wesen in einen erotischen Hyperraum katapultierte, und ihren Körper zu lustvoller Ekstase anstachelte.
Thorben bemerkte die Veränderung, die zunehmend Mette ergriff, die immer heftiger atmend von einem Moment auf den anderen in einen lauten Schrei der Lust ausbrach, sich aus ihrer gebückten Haltung hochreckte, und die Arme in die Höhe warf.
Unzweifelhaft ein Orgasmus, dachte sich Thorben, aber doch so ganz anders, als alles was er bei seinen Freundinnen bislang hatte beobachten können. Intensiver, lauter und urgewaltiger als alles, was er in Internet-Filmchen jemals gesehen hatte. Vor allem echter und unmittelbarer.
Mit dem Ausbruch hatte Thorben die Gerte sinken lassen, denn instinktiv hatte er erfasst, dass das Ziel erreicht worden war. Zumindest jenes von Mette.
Diese erholte sich erstaunlich schnell von ihrem ekstatischen Zustand, und noch ehe Thorben es sich versah, hatte sie ihre Jeans wieder hochgezogen, und zu seinem Leidwesen die erregende Gertenzeichnung auf ihrem Popo wieder vor seinen Augen verborgen. Wie gerne hätte er sich diese erotisch gezeichneten Pobacken noch länger angeschaut, vielleicht sogar berührt und erforscht.
Seine eigene Erregung pochte immer noch heftig in seiner Hose, aber mit dem Ende der Gertenhiebe war auch seine Unsicherheit wieder zurückgekehrt, und Thorben stand etwas verloren im Raum.
Mette konnte gut erahnen, welche Stürme immer noch in Thorben tobten, und der Ausbeulung seiner Hose war überdeutlich anzusehen, dass da etwas noch auf seine Erlösung wartete.
´Ganz der Papa´, dachte Mette bei sich, die es gewohnt war von Torbens Vater nach einer lustvollen Züchtigung ordentlich durchgenommen zu werden.
Auch wenn es in ihrem eigenen Lustzentrum schon wieder pulste, und sie sich Torbens Vater in den Raum wünschte, so weit wollte sie aber nun doch nicht gehen. Stattdessen ergriff sie aber anderweitig die Initiative, und trat an den wie gelähmt wirkenden Thorben heran, öffnete sein Jeans und zog sie samt seinen Shorts bis zu seinen Knien hinunter, während sie gleichzeitig selbst auf die Knie vor ihm ging. Dass Thorbens angeschwollenes Glied, von der Beengung befreit, nun direkt auf ihrer Kopfhöhe pulste, war genau das, was sie erwartet hatte.
´So also war Volkers Schwanz in seiner Jugend´, sinnierte Mette bei sich, denn sie hatte ihren Mann Volker nach seiner Scheidung erst mit sechsunddreißig Jahren kennengelernt. Und auch wenn Volker immer noch in der Blüte seiner Manneskraft stand, war es für Mette doch erregend der jüngeren Ausgabe von Volkers Männlichkeit zu begegnen.
Thorben selbst war von den Geschehnissen des Morgens immer noch derart überwältigt, dass er einfach alles über sich ergehen ließ, und auch nicht mehr weiter erstaunt war, als er Mettes Hand an seinem Glied spürte, die sanft seine Vorhaut zurückschob, und damit seine pralle Eichel freilegte. Ganz langsam begann Mette die Haut über Thorbens Steifigkeit zu reiben, spürte sie doch die extreme Erregung, die sich bis dahin in Thorben aufgebaut hatte.
Doch konnte sie sich nicht zurückhalten, und wagte es, mit ihrer Zunge die violett leuchtente Eichel sanft zu berühren. Da war es auch schon geschehen.
Der sprichwörtliche Tropfen, der das Fass der Lust zum Überlaufen, ja, förmlich zur Explosion brachte, und ein kräftiger Schub warmer Sahne verließ das wild zuckende Glied Thorbens, geradewegs in das Gesicht von Mette.
´Damit hätte ich ja rechnen können´, dachte Mette bei sich, denn bei Volker war das am Anfang ähnlich gewesen, und erst nachdem er seine flagellantischen Leidenschaften hatte öfter ausleben können, hatte sich Volker auch beim nachfolgenden Sex besser zu beherrschen gelernt. Aber es machte ihr nichts aus, denn Mette war allem Sexuellen gegenüber sehr aufgeschlossen, und Sperma gehörte nun einmal dazu.
Mette stand auf, nahm sich einige Taschentücher vom Nachttisch und wischte sich Thorbens Erguss aus dem Gesicht. Dieser stand immer noch mit heruntergelassener Hose etwas verloren im Raum, und erst, als sie wieder vor ihm stand, und ihn in den Arm nahm löste sich seine Art Schockstarre.
Willenlos ließ er sich über den Kopf streicheln und vernahm wieder wie durch einen Nebel: „Aber nicht, dass du jetzt denkst, wir machen das immer so. Vielleicht kannst du demnächst einal zu dem Mädel fahren, von dem du mir erzählt hast. Du kannst ja meinen kleinen Twingo nehmen, wenn Volker dir den Audi nicht geben will. Ich glaube du packst das!“
Nach diesen Worten räumte Mette die Gerte wieder in den Schrank, verschloss diesen, und führte Thorben zurück an den Frühstückstisch. Der weitere Vormittag verlief so wie immer.
Thorben jedoch, hatte auch in den folgenden Tagen noch einiges innerlich zu verarbeiten.
Libertineros 2026
Dieses Dokument ist lizenziert unter Creative Commons Attribution-NonCommercial-NoDerivatives 4.0 International Nennung des Autors erforderlich – Nicht kommerziell – Keine Bearbeitungen 4.0 Internationale Lizenz
Kommentar hinzufügen
Kommentare