Die Zaubernacht
Die Schatten der Begierde - Kapitel 12
Die Vorbereitungen zur flagellantischen „Zaubernacht“, welche in der Villa des Hafenadmirals Eugen Ritter von Wellenberg stattfinden sollte, wurden von Sinowi und mir mit großer Sorgfalt durchgeführt.
Strahimir Pilar besorgte uns einige Helfer, die uns bei unserem gewagten Unternehmen unterstützen sollten, und es gelang ihm zu unserem Erstaunen, dass er nicht nur die Schlüssel zur Villa und den wichtigen Räumlichkeiten des Büros des Hafenadmirals zu besorgen wusste, sondern darüber hinaus auch die Kombination des Tresors, in dem wir die Dokumente zur U-Boot Flottille vermuteten.
So waren wir bestens gerüstet, und als der betreffende Abend herankam, beobachteten wir zunächst aus der Ferne, wie Peperl und Mali und die anderen Gäste eingelassen wurden.
Der Abend begann mit einem Dinêr, zu dessen Bedienung das Personal noch anwesend sein musste. Dieses zog sich hin, und wir warteten geduldig bis gegen zehn Uhr die Bediensteten nach und nach das Haus verließen. Drei davon würden noch in der Nacht zurückkehren, da sie in der Villa selbst wohnten, und entsprechend hefteten sich unsere Helfer an deren Fersen, um im Zweifelsfall zu verhindern, dass diese allzu früh zurückkehren würden.
Endlich war der letzte Bedienstete gegangen, und wir nahmen an, dass nun die „Zaubernacht“ richtig beginnen würde. Vorsichtshalber ließen wir jedoch noch eine gute halbe Stunde vergehen, bis Sinowi und ich uns daran machten, die nachgemachten Schlüssel zum Einsatz zu bringen, und uns so leise wie möglich in die Villa zu schleichen.
Strahimir hatte ganze Arbeit geleistet, denn die Schlüssel passten perfekt, und so gelangten wir schnell in das Büro des Hafenadmirals. Sauber aufgeräumt fanden wir seinen Schreibtisch vor, und auch den Tresor, der das Ziel unserer Mission war.
Auch hier passte der Schlüssel auf Anhieb, und die Zahlenkombination stimmte. Ein fantastischer Mann dieser Strahimir - bis heute ist mir schleierhaft, wie er all das hatte bewerkstelligen können ohne irgendeinen Verdacht zu erregen.
In die Stille hinein, die Sinowi und ich peinlich bewahrten, konnten wir ganz von ferne Geräusche hören, die uns nur allzu vertraut waren, und die uns beruhigten, dass die noch im Haus verbliebenen Personen mit ganz anderen Dingen beschäftigt waren, als zu argwöhnen, dass wir in der Lage waren, wichtige Geheimdokumente der kaiserlich und königlichen Marine Österreichs in unseren Besitz zu bringen.
Tatsächlich fanden wir die Unterlagen, und notierten alsbald die wichtigsten Aspekte wie Personen, Pläne und Skizzen von Zeichnungen, aber auch Details aus den Akten, welche für die Admiralität in Sankt Petersburg von Wichtigkeit sein würden.
Die Fülle des Materials war beachtlich, doch hatte man uns die Arbeit dadurch erleichtert, dass ein zusammenfassendes Dossier selbst auf die wichtigsten Aspekte hinwies, und ich mich daran machte, dieses Dossier fast eins-zu-eins in einer Kurzschrift, die man mir in Wien beigebracht hatte, abzuschreiben.
Das kostete seine Zeit, doch wir schätzen, dass wir mindestens eine Stunde haben würden, bis die „Zaubernacht“ der Fürstin frühestens zu einem Ende kommen würde. Und solange wir noch entsprechende Geräusche aus der Ferne wahrnehmen konnten, schien uns alles in Ordnung.
Tatsächlich brauchten wir am Ende weniger als diese Stunde, und hatten noch ausreichend Zeit die Dokumente wieder feinsäuberlich so an ihren ursprünglichen Ort zurückzulegen, dass kein Verdacht aufkommen würde, dass Unbefugte Einsicht genommen hatten.
Den Tresor wieder verschlossen und alle Fingerabdrücke abgewischt, zogen wir uns leise und unbemerkt aus der Villa zurück, und verschwanden mit unseren verbliebenen Helfern in die verschwiegene Pension von Strahimir Pilar, der uns zu unserem Erfolg gratulierte.
Am nächsten Morgen erfuhren wir, dass auch die anderen Helfer, welche die Bediensteten so lange observiert hatten, bis diese spät in der Nacht in die Villa zurückgekehrt waren, ebenfalls wohlbehalten zurückgekehrt waren. In Vertretung des Zarenreichs Russland entlohnten wir unsere Helfer fürstlich, sodass wir sicher sein konnten, dass sie uns auch in Zukunft unterstützen würden, wenn wir dies nötig hätten.
Auch Peperl und Mali waren spät in der Nacht zurückgekehrt, und schliefen sich erst einmal aus, so dass wir erst am späten Nachmittag bei einem Tee erfuhren, was sich in der „Zaubernacht“ zugetragen hatte.
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Aus dem was Peperl über die geheime „Zaubernacht“ berichtete entstand in meinem Kopf das Bild eines Abends, der den Ausschweifungen der Soiréen, wie ich sie schon in Sankt Petersburg kennengelernt hatte, in nichts nachstand.
Die etablierten Eliten des österreichischen Kaisers waren in keiner Weise zivilisierter als jene des Zaren, und gaben sich ungezügelt allen Vergnügungen hin, auch wenn diese den offiziellen Moralvorstellungen entgegenstanden. Oder vielleicht auch gerade deshalb.
Hier wie dort schirmte man sich vom gewöhnlichen Volk ab, oder ließ dieses nur in die eigenen Kreise, wenn man damit seinen außergewöhnlichen Leidenschaften nachkommen konnte.
Menschen wie Peperl und Mali waren in diesem Spiel lediglich Marionetten und Werkzeuge, die man nach Gebrauch entsorgte oder durch Zuwendungen ruhigstellte.
Zwar hatten die Fürstin und der Hafenadmiral ihre Identität an diesem Abend durch Masken geschützt, doch hatte man nicht versäumt Peperl und Mali beim Abschied klarzumachen, dass jegliche Indiskretion an die Öffentlichkeit gravierende Konsequenzen wie Festungshaft nach sich ziehen würde. Im Gegenzug wurden Peperl und Mali jede mit 500 Kronen für ihr dauerhaftes Schweigen bedacht. Für die Vergnügungen eines Abends war die Fürstin also bereit gewesen den Jahreslohn eines Arbeiters zu spendieren.
Der Abend selbst sei märchenhaft vonstattengegangen in der Form, dass Peperl und Mali zunächst neue Kleider bekamen, die aus einer Opernaufführung zu stammen schienen. So ausgestattet hatte man sich als erstes zu einem reichlichen Dinêr zusammengefunden, bei dem die Fürstin den Anwesenden auch neue Namen für den Abend zugewiesen hatte.
So sollte Peperl auf den Namen „Pamina“ hören und Mali auf den Namen „Papagena“. Unzweifelhaft Anspielungen auf Mozarts Oper „Zauberflöte“, und entsprechend waren die anderen Namen vergeben.
„Tamino“ für Rudolf Lerch, der zusammen mit Pamina an diesem Abend ihre speziellen „Prüfungen“ durchleiden sollten, „Sarastro“ für dem Hafenadmiral, Ritter von Wellenberg, der kraft seiner Autorität die priesterliche Rolle übernehmen sollte und „Monostatos“ für Georg Singule, der ebenso wie Mali als Gehilfe im Spiel auftreten sollte.
Die Fürstin selbst hatte für sich standesgemäß die Rolle der Königin der Nacht ausersehen.
Nach dem Dinêr war man dann in einen, von vielen Kerzen erleuchteten, Salon gewechselt, der entsprechend der geplanten Handlungen vorbereitet worden war.
Als Erste ihren fantasievollen Kostümen entledigt, fanden sich „Tamino“ und „Pamina“, also Rudolf und Peperl gefesselt ihren Prüfungen entgegensehen. Dabei war Rudolf auf Zehenspitzen stehend, mit an der Decke befestigten Seilen gefesselt, während Peperl längs auf einer mit dunkelrotem Samt gepolsterten Strafbank mit Lederriemen fixiert worden war. Die Höhe dieser Bank war wohl so gewählt worden, dass Peperls Gesicht sich genau auf der Höhe von Rudolfs Becken befand. Die Bank selbst war mit einer Vorrichtung versehen, sodass man sie mit einem Seilzug leicht vor und zurück verschieben konnte.
Wie Peperl schnell herausfand, bestand der Zweck dieser Vorrichtung darin, ihr Gesicht einmal näher, und dann wieder entfernter von Rudolfs nackter Körpermitte zu verschieben.
Die Prüfung bestand, wie zu erwarten, daraus, dass beide Delinquenten ihren Po mit einer flexiblen, dünnen Rute gezüchtigt bekamen. Angeblich einer besonderen Entdeckung, wie die Fürstin noch während des Abendessens kundgetan hatte, die sie „nježno mače“ nannte, kroatisch für „sanftes Kätzchen“. Eine spezielle Rute, die angeblich im Sumpfgebiet des Vrana-Sees wachsen soll, und sich dadurch auszeichnet, dass sie sehr biegsam ist und über ihrer gesamten Oberfläche einen weichen Flaum, ähnlich dem eines Weidenkätzchens, aufweist.
Peperl berichtete jedoch, dass sie von einem weichen Flaum nichts bemerkt hätte, und schrieb dem vermeintlich „sanften Kätzchen“ die Wirkung eines gewöhnlichen Rohrstocks zu.
Während Mali als Helferin die Rolle des Büttels für Rudolf, in für sie bereits gewohnter Art und Weise, übernahm, war als Peperls Peiniger der Hafenadmiral höchstselbst bestimmt worden. Diese frönte seiner Passion mit Leidenschaft, und hatte wohl recht bald Peperls Hintern in eine feurige Striemenlandschaft verwandelt. Peperl glaubte in ihm einen erfahrenen Flagellanten erkannt zu haben, denn schon mit wenigen Hieben hatte er Peperl in höchste Erregung zu versetzen gewusst.
Die Fürstin, als Königin der Nacht, ergötzte sich, von einem erhöhten Thron aus die Szenerie überblickend, an dem Geschehen, und gab mal Mali und dann dem Ritter von Wellenberg Zeichen ihres Wohlgefallens, während Georg Singule in der Rolle des „Monostatos“ zunächst wie ein Sklave zwischen den Schenkeln der Fürstin knieen musste. Und um die Qual für Rudolf, neben Malis scharfen Rutenhieben, zu erhöhen, befahl die Königin der Nacht ihrem Monostatos sie ausgiebig an ihrer Scham zu lecken, nachdem sie ihre Königinnenrobe entsprechend geöffnet hatte.
Wie Peperl es beschrieb, die aus dem Augenwinkel das Geschehen am Thron verfolgen konnte, blieb die Wirkung auf Rudolf nicht lange aus, und dessen steifes Glied reckte sich ihrem Gesicht entgegen. Noch jedoch war der Abstand zu ihrem Gesicht so groß, dass sie lediglich die sich langsam entwickelnden, und aus Rudolfs Eichel hervorquellenden Lusttropfen beobachten konnte, jedoch nicht in der Lage gewesen war, sein Glied zu berühren.
Sich der Zunge Monostatos hingebend, fand die Königin der Nacht es aber alsbald an der Zeit, den Prüfungen von Pamina und Tamino eine weitere Nuance hinzuzufügen, und betätigte mit Leichtigkeit den Seilzug, der Peperls Strafbank näher an Rudolf heranrückte, bis dessen steifes Gemächt an Peperls Nase stupste. Diese verstand die ihr zugedachte Aufgabe sofort, und reckte sich, so dass sie mit ihrer Zunge einige der Lusttropfen von seiner Spitze ablecken konnte. Das daraufhin an Peperls Ohren dräuende Stöhnen von Rudolf wurde von der Fürstin mit einem lauten Klatschen in ihre Hände quittiert. Ganz offensichtlich ergötzte die Königin der Nacht sich an den ihr dargebotenen Vergnügungen, und gab Sarastro, der mit priesterlicher Ernsthaftigkeit bislang Peperls Popo bearbeitet hatte, ein Zeichen.
Peperl berichtete, dass daraufhin, die Hiebe auf ihr Hinterteil endeten, und während sie noch mit ihrer Zunge die immer weiter hervorquellenden Lusttropfen Rudolfs entgegennahm, kalte Hände über ihren heißen Po strichen. Hände, die weiterwanderten zwischen ihre Beine, die man so fixiert hatte, dass es ein Leichtes war, ihre Scham zu erreichen. Gleichzeitig spürte sie den Bart des Admirals an ihrer Pospalte, und wenig später ergötzte sich der ritterliche Besucher seinerseits mit seiner Zunge an der Quelle welche er im tiefen Tal zwischen Peperls Pobacken vorgefunden hatte.
Wie Peperl es beschrieb, muss es unglaublich erregend für sie gewesen sein, auch wenn für sie die Vorstellung, von einem gestandenen Admiral der k. u. k. Marine an ihrer hinteren Pforte geleckt zu werden, auch im Nachhinein noch abstoßend war.
Ich wollte mir das gar nicht näher vorstellen, dachte mir aber welch seltsame Wege die Gier nach Lust doch nehmen konnte, und welche Abgründe sich da hinter den Masken auftraten.
Während der höchste Vertreter des Marinestützpunkts Pola also Peperls tiefste Abgründe erkundete, hatte Mali unverdrossen ihre Mission fortgesetzt, und dank Peperls Zungenspielen stöhnte Rudolf seine Lust in immer mächtigeren Koloraturen heraus, bis die Fürstin auch Mali ein Zeichen gab, die Hiebe einzustellen, und sich ihrem Thron zu nähern.
Peperl konnte beobachten, wie die Fürstin Mali einen goldglänzenden Zauberstab überreichte, etwa einen Daumen dick und einige Zentimeter lang mit einer Verdickung an einem Ende. Diesen sollte Mali dann in Rudolfs Hintern schieben, nachdem die Fürstin Mali den Stab noch hatte mit einer dicken Creme hatte überziehen lassen.
Die Wirkung war wohl derart, dass Rudolfs Schweif noch weiter angewachsen sei, wie Peperl berichtete. Doch wahrscheinlich war es wohl, dass Rudolf dem eindringenden Zauberstab in seinem Rektum durch Ausweichen seines Beckens in Peperls Richtung entgegenkam. Wie dem auch gewesen sein mag, hatte Peperl offensichtlich die Gelegenheit ergriffen, Rudolfs pralles Glied mit ihrem Mund zu umschließen, und saugend Lust und Qual des Geprüften weiter zu steigern.
Auf einen Wink der Fürstin hin, nahm Mali ihre Aufgabe wieder auf, und Peperl vermeinte die erneut auftreffenden Rutenhiebe, auf Rudolfs Glied übertragen, in ihrem Mund spüren zu können. Gleichzeitig genoss sie die, immer noch tief in ihre hintere Wonnequelle vordringende Zunge des Hafenadmirals, der seiner Aufgabe als Priester des Anus in hingebungsvoller Weise nachkam.
Und so war es wohl noch eine ganze Zeit lang weitergegangen, mit wechselnden Besetzungen, einer römischen Orgie gleich. Da hatte Peperls Zunge die Scham der Königin der Nacht zu kosten gehabt, und ihr von der Zunge des Priesters Sarastro verwöhnter Hintereingang danach Besuch von Monostatos Lanze bekommen. Der Priester selbst widmete sich im Lauf des Abends noch der dunklen Pforten von Rudolf und der Fürstin, während der Admiral zum Abschluss noch Peperls Lusthafen ansteuerte, und nach ausgiebigen Manövern seine Artillerie in Peperls Lustgrotte abfeuerte.
Peperls Aussagen zufolge, war es schon weit nach Mitternacht, bis schließlich alle Beteiligten auf weichen Kissen ihre Erlösung nachklingen ließen und man sie und Mali danach in einer Droschke expedierte.
Sinowi und ich waren also richtig damit gelegen, dass die zaubernächtlichen Aktivitäten ihre Zeit in Anspruch nehmen würden, und uns dies ausreichend Gelegenheit gegeben hatte an die Informationen zu gelangen, die unsere Mission in Pola krönte.
Damit konnten Sinowi und ich zufrieden nach Wien zurückkehren, und unsere Erkenntnisse nach Sankt Petersburg weitergeben, wo man über die Informationen hocherfreut war.
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