Die Tochter des Fabrikanten

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Die Schatten der Begierde - Kapitel 5

Nun hatte ich schon fast ein ganzes Jahr in der Maschinengewehrfabrik verbracht. Schritt für Schritt gelang es mir unter der tatkräftigen Mithilfe der Werkmeister, die Produktion wieder auf Kurs zu bringen, und den wichtigen Auftrag für die Marine entsprechend der Vereinbarungen zu erfüllen. Durch die gute Reputation, die sich die Fabrik inzwischen erarbeitet hatte, konnten wir im Frühjahr 1908 sogar einen weiteren Auftrag, diesmal von der Armee verbuchen. Dieser war größer als der vorangegangene der Marine, und ich denke, dass General Govorov, den ich im letzten Jahr bei einer Soirée kennengelernt hatte, die Entscheidungsfindung positiv beeinflusst hatte. Immerhin bestand zwischen seiner Frau Polina und Taisija inzwischen eine enge Freundschaft.

Taisija, die ich hin und wann besuchte, schien meine Abwesenheit nicht weiter zu stören, und aus der Fülle ihrer Berichte, was sie mit ihrer Freundin Polina Govorova an Unternehmungen gemacht hatte - sie hatten im Herbst gemeinsam eine Reise nach Schweden unternommen - schloss ich, dass ihr Verhältnis inzwischen sehr eng geworden war. Hierzu passte, dass ich gehört hatte, dass Polinas Mann, der General Govorov ebenfalls den ganzen Herbst und Winter über für verschiedene Militärmissionen abwesend gewesen war, sodass es mich nicht verwunderte, dass die beiden einander zugetanen Frauen sich in der Abwesenheit ihrer Männer entsprechend vergnügten.

Auch im Sommer 1908 gingen Polina und Taisija wieder gemeinsam auf Reisen, diesmal nach Paris und offensichtlich schien auch Polinas Mann mit dieser Verbindung einverstanden gewesen zu sein.

Umgekehrt stellte Taisija allerdings auch keinerlei Fragen an mich, von dem sie wusste, dass ich meine Unterkunft im Hause Fjodorow genommen hatte. Sie kannte mich inzwischen ausreichend gut, um nicht nur zu ahnen, dass Elena Fjodorow und ich uns inzwischen einander nähergekommen waren.

Auslöser war ein heftiges Gewitter im Mai gewesen, in dem einige ungewöhnlich frühe, schwül-heiße Tage die Atmosphäre aufgeheizt hatten, welche sich in einem heftigen Unwetter entlud.

Im Sturm hatte sich auf dem, dem Fabrikantenhaus gegenüberliegenden, Heizhaus ein großes Blech gelöst, welches von heftigen Winden direkt in die Scheiben von Elenas Schlafzimmer getragen worden war. Die Scheiben waren zerborsten, und im selben Augenblick das Zimmer unbewohnbar geworden. Elena selbst flüchtete aus dem Zimmer, und lief mir direkt in die Arme, der ich durch den Lärm geweckt worden war. Sie zitterte am ganzen Leib, so hatte der Sturm sie in Schrecken versetzt, und ich beruhigte sie im Salon, bis draußen das Toben aufgehört hatte.

Erstaunlicherweise hatte Ariadna, ihre Tochter vom Sturm überhaupt nichts mitbekommen, und schlief tief und fest in ihrem Zimmer, sodass Elena sie nicht stören wollte. Ich bot ihr an das Bett in meinem Zimmer zu nutzen, ich selbst würde auf der Chaiselongue im Salon zu übernachten. Doch Elena flehte mich fast an, sie in dieser schrecklichen Nacht nicht alleine zu lassen, und so kam es, dass wir schlussendlich eng umschlungen in meinem Bett landeten.

Dass ich sie in dieser ersten Nacht nicht weiter anrührte, und die Situation nicht derart ausnutzte, wie es von schlechten Romanschreibern oft beschrieben wird, rechnete sie mir hoch an, und führte dazu, dass sie von da an unbegrenztes Vertrauen in mich legte.

So kam es, dass Elena ihre ansonsten eher distanzierte Art mir gegenüber Schritt für Schritt ablegte, und verräterische Gesten, wie das berühren meiner Hände zeigten mir, dass sie inzwischen, fast ein Jahr nach der Ermordung ihres Gatten, bereit war wieder andere Seiten ihrer Persönlichkeit aufleben zu lassen.

_________

So verging der Juni, und am Ende des Monats, am 30ten um genau zu sein, geschah es dann, dass sie plötzlich in einer Vollmondnacht in meinem Schlafzimmer stand, und ihr Nachthemd fallen ließ.

Ich erinnere mich noch genau an diese Nacht, die von einer ungewöhnlichen Aura durchzogen war. Einem Gefühl unendlicher Spannung, wie man sie sich denkt, wenn ein bedeutendes Ereignis kurz vor seinem Eintritt steht. Einem Ereignis, das die Welt verändern könnte, auch wenn es vielleicht nur die eigene Welt ist.

Tatsächlich hörte ich später, dass just in dieser Nacht ein gewaltiger Meteoriteneinschlag irgendwo in Sibirien stattgefunden hatte, und ich dachte mir, wie leicht hätte dieser Meteorit seinen Weg statt in die unwegsame Wildnis von Tunguska auch nach St. Petersburg führen können.

Vom bläulich weißen Mondlicht beschienen, stand Elenas elegante Figur nackt vor mir in all ihrer Schönheit, und umgehend waren bei mir alle einsamen Nächte, die ich mir zuweilen in einem der gehobenen Etablissements von Sankt Petersburg mit diversen Frauenzimmern vertrieben hatte, vergessen.

In all ihrer Zierlichkeit war Elena eine begehrenswerte Frau, und das Angebot mein Bett mit ihr zu teilen, und eben nicht nur das Bett sondern auch die Lust, war keines, das ein Mann meines Schlages ausschlagen würde.

So hatte ich die folgenden Monate nun plötzlich eine zweite Familie. Tatsächlich sogar mehr Familie als mit Taisija. Denn bald sollte ich wieder einmal daran erinnert werden, dass mit Ariadna, der Tochter von Elena, der männlichen Rolle innerhalb einer Familie auch weitere Aufgaben zufielen.

Zwar hatte ich mit meinen Stiefschwestern ja bereits Erfahrungen gemacht, was auf einen Familienvater zukommen konnte, doch Ariadna stellte mir in dieser Hinsicht noch einmal eine ganz andere Herausforderung. War sie mir im Vorjahr noch wie ein ängstliches kleines Mädchen vorgekommen, dass sich insbesondere durch den Verlust ihres Vaters bis zum Winter in sich zurückgezogen hatte, und von der ich kaum wahrnahm, dass sie im Haus lebte, so entwickelte sie sich im Frühjahr zu dem, was man landläufig einen „frechen Backfisch“ zu nennen pflegt.

Plötzlich trug sie ihre Kleider in einer ganz neuen, aufreizenden Art, und blickte jeden Mann der in ihre Nähe kam mit großen Augen an. Natürlich war mir nicht unbemerkt geblieben, wie in wenigen Monaten ihre Brüste gewachsen, und ihr Becken eine deutlich weiblichere Form angenommen hatte. Doch hatte die Arbeit in der Fabrik, und der zunehmende Umgang mit Elena meine ganze Aufmerksamkeit gefordert, so dass erst ein Vorfall im August mir die ganze Tragweite der Entwicklung vor Augen führte.

An jenem Tag im August, als ich abends aus dem Direktionsbüro zum Dinêr kam, spürte ich sofort, dass die Atmosphäre am Tisch angespannt war. Elenas Blicke waren finster auf ihre Tochter Ariadna gerichtet und niemand sprach ein Wort.

Unmittelbar nach dem Hauptgang wurde Ariadna von Elena ins Bett geschickt, was meinen Verdacht erhärtet, dass Ariadna etwas ausgefressen hatte, denn üblicherweise musste sie dann auf ihren Nachtisch verzichten.

Doch dieses Mal war es offensichtlich nicht mit dem Verzicht auf den Nachtisch getan.

Für mich irritierend, sprach Elena auch nachdem Ariadna den Raum verlassen hatte, und der Nachtisch serviert wurde, kein Wort mit mir, sodass ich mir überlegte, ob ich vielleicht in irgendeiner Weise an ihrer schlechten Laune schuld hatte.

Erst als der Nachtisch beendet und das Geschirr abgeräumt worden war, sprach sie zu mir: „Pjotr, ich brauche jetzt erst einmal einen Cognac“.

Dies war völlig ungewöhnlich, denn üblicherweise trank Elena keinen Cognac, und Alkohol sowieso nur in sehr geringem Maße - hier und da lediglich einmal ein Glas Champagner.

Ich goss uns beiden aus einer Karaffe einen ordentlichen Schluck Cognac in die bereitstehenden Schwenker, und nachdem Elena einen tiefen Schluck genommen hatte, begann sie zu erzählen was sie bedrückte:

„Stell dir vor, heute kam gegen 16:00 Uhr Meister Semjonow zu mir, zusammen mit Ariadna und seinem Sohn Alexander. Aufgebracht erzählte er mir, dass er die beiden in einer dunklen Ecke des Lagers erwischt hatte, wie sie ohne Kleider beieinander gesessen seien. Zum Glück habe er wohl rechtzeitig Schlimmeres durch sein Auftauchen verhütet, denn sein Sohn habe ihm gestanden, dass außer ihrer Nacktheit keine Unschicklichkeit stattgefunden habe. So wie das von Backpfeifen gezeichnete Gesicht von Alexander aussah, glaube ich ihm, dass er seinem Vater gegenüber wirklich alles stattgefundene gestanden hatte.

Doch stell dir vor, meine Tochter Ariadna mit dem Sohn von Meister Semjonow!“

Elenas Augen zeigten mir die wieder in ihr aufwallende Empörung über das Vorgefallene, und sie fuhr fort:

„Meister Semjonow und ich sind übereingekommen, über den Vorfall, von dem ansonsten niemand etwas mitbekommen hat, Stillschweigen zu bewahren, und auch Ariadna und Alexander mussten schwören, niemandem gegenüber ein Wort darüber zu verlieren.

Meister Semjonow versicherte mir gegenüber, dass so etwas ganz bestimmt nie wieder vorkommen wird und sein Sohn in Zukunft einen großen Bogen um Ariadna zu machen habe. Dafür wollte er heute am Abend nach Arbeitsschluss noch mit Nachdruck sorgen. Ich bin mir sicher, dass Alexander inzwischen eine gehörige Tracht Prügel von seinem Vater bekommen hat.

Doch nun ist es an mir. Was rätst du mir soll ich tun?“

Ihrer Frage folgte eine lange Pause, die ich erst einmal bewusst nicht vorschnell beantworten wollte. Bei allem Vertrauen, dass Elena in mich dank unserer gewachsenen Intimität inzwischen setzte, fand ich es ratsam zunächst einmal abzuwarten, was sie selbst als geeignete Strafe für ihre Tochter ansah. Da sie die Pause selbst nicht lange ertragen konnte, fuhr Elena fort: „Nachdem Meister Semjonow und Alexander gegangen und ich mit Ariadna alleine war, fragte ich sie, warum um Himmelswillen sie das getan habe und sich habe von Alexander dazu verführen lassen. Stell dir vor, sie erzählte mir offen, dass sie selbst es gewesen sei, die auf den jungen Burschen zugegangen war, in der Absicht, einmal sehen zu wollen, wie ein Mann ´untenherum aussieht.´

Welche Schande! Meine Tochter ist ein Flittchen, das fremde Burschen dazu verführt sich vor ihr auszuziehen, und sich selbst nackt präsentiert!“

Elenas Erzählung hatte sie in völlige Auflösung gebracht, und hilfesuchend forderten mich ihre Augen um Rat. Das hatte ich nun in der Tat nicht erwartet. Denn auch wenn mir nicht entgangen war, dass Ariadna in letzter Zeit immer wieder interessierte Blicke in Richtung alles Männlichen geworfen hatte, so hatte ich doch nicht erwartet, dass sie so weit gehen würde.

„Tatsächlich …“, begann ich, meine Worte sorgfältig wählend, um Elena nicht zu verletzen, „… tatsächlich ist das eine ernsthafte Angelegenheit, und alles was du tust, musst du jetzt unter dem Blickwinkel betrachten, dass sie dir nicht völlig entgleitet, und genau zu dem wird, als dass du sie eben bezeichnet hast“.

Ihre Neugierde mag ihrer Jugend entspringen, und ist als solche nicht verwerflich. Allein, es wird nun darauf ankommen, dass Ariadna lernt, ihre Neugier in andere Bahnen, und auf andere Dinge zu lenken.

Wahrscheinlich wird es das Beste sein, sie zum Herbst in ein Internat zu geben, wo man weiß, mit jungen Mädchen und ihrer Neugierde umzugehen. Doch unmittelbar jetzt musst du ihr begreiflich machen, dass sie eine Grenze überschritten hat, die du nicht tolerieren kannst“.

Während ich das sprach, beobachtete ich Elena ganz genau, und zu meiner Beruhigung, schien ich die richtigen Worte getroffen zu haben. Elena überlegte einen Moment, und meinte dann:

„Da hast du wahr gesprochen, Pjotr, und es ist auch nicht so, dass ich nicht wüsste, dass Ariadna sich nun eine ernste Züchtigung verdient hat. Aber ich bin eine schwache Frau, ich wüsste gar nicht, wie ich das anstellen sollte… und sie in ein Maison zu schicken, ich weiß nicht, man hört da zuweilen ungute Stimmen …
… würdest du das an meiner Stelle übernehmen?“

Nun war es heraus, worauf es hinauslaufen würde, und was mir zuvor schon fast unvermeidlich erschienen war. Ich beruhigte sie, und bekräftigte, dass Ariadna zur Züchtigung in ein Maison de Châtiment zu schicken keine angemessene Lösung sei.

Immerhin war die Aussicht verlockend, einmal wieder meiner heimlichen Leidenschaft zu frönen, selbst wenn es nur um den Hintern eines jungen „Backfischs“ ging. Denn in dieser Hinsicht waren die Damen der einschlägigen Etablissements nicht das was mich wirklich befriedigte.

Also stimmte ich zu, und fragte Elena ob sie denn einen Rohrstock im Haus habe. Sie verneinte. Nacheinander gingen wir gemeinsam das mögliche Arsenal an Bestrafungsinstrumenten durch, aber zunächst schien sich nichts Geeignetes finde zu wollen. In der Küche waren zwar einige hölzerne Kochlöffel, die sich hätten zweckentfremden lassen und auch ein Klopfer für die Pflege der Teppiche war im Haus. Mir widerstrebte es jedoch solch profane Mittel für eine, doch im Leben der Ariadna bedeutende, Züchtigung zu verwenden. Eine alte Hundepeitsche wiederum zeigte aufgrund ihres vermutlichen Alters und mangelnder Pflege ein zu sprödes Leder, als dass diese noch sinnvoll zu gebrauchen gewesen wäre.

Schließlich aber erinnerte sich Elena daran, dass ihrem Mann vor einigen Monaten zum fünfjährigen Bestehen seines Unternehmens von der Fabrikantenvereinigung bei der er Mitglied war eine sogenannte „Fabrikantenkiste“ geschenkt worden war. In dieser Kiste war neben edlen Spirituosen wie Cognac, Zigarren, einem Schachspiel, und einigen anderen Dingen auch eine kleine, lederne Peitsche enthalten gewesen. In der Festrede, bei der ihm vom Vorstand der Fabrikantenvereinigung das Präsent überreicht worden war, war zu jedem der enthaltenen Geschenke auch deren Bedeutung für eine Fabrikanten thematisiert worden. So beispielsweise die Zigarren für die Gelassenheit, dass Schachspiel für geschickte Unternehmensentscheidungen, und eben auch die Peitsche, um widerspenstige Arbeiter zur Räson zu bringen.

Ich prüfte die Peitsche, und fand sie solide gearbeitet, geflochten aus geschmeidigem, schwarzen Leder, und mit etwa einer Arschin Länge gut geeignet einer heranwachsenden jungen Dame den Ernst des Lebens näherzubringen. Die Peitsche lag gut in meiner Hand und ich traute mir zu, damit die Intensität der Schläge ausreichend dem jungen, und an Schläge nicht gewöhnten, Popo von Ariadna anpassen zu können.

Das geeignete Instrument hatten wir nun also gefunden, nun ging es darum, das Strafmaß festzulegen.

Elena hatte hierzu keinerlei Erfahrungen, da sie selbst als folgsames Mädchen offensichtlich keine wesentlichen Bestrafungen erhalten hatte. Auch Ariadna war bislang von ihrem Vater anscheinend höchstens einmal übers Knie gelegt worden.

Also fragte mich Elena um meinen Rat, und ich brachte die Bestrafung meiner Stiefschwestern für die zerbrochene Suppenterrine als einen möglichen Maßstab ins Spiel. Das waren zweiundsiebzig Rohrstockhiebe, wobei diese allerdings auf zwei Popos verteilt worden waren, wie ich ihr nicht verhehlte.

Eine zerbrochene Suppenterrine sei allerdings auch weit weniger schwerwiegend, als die Gefahr einer verlorenen Jungfernschaft, meinte daraufhin Elena. Diese war offensichtlich nicht klar, was eine Peitsche, wie jene die wir in de „Fabrikantenkiste“ gefunden hatten, auszurichten in der Lage war Und dies insbesondere auf einem Hinterteil, das bislang damit noch nie konfrontiert worden war. Schlussendlich einigten wir uns auf fünfundvierzig Hiebe.

Elena war etwas verwundert darüber, dass ich in der Diskussion stets eine durch neun teilbare Zahl empfohlen hatte, und wollte den Grund dafür wissen. Ich erzählte ihr, dass mein Vater ein Zahlenmystiker gewesen sei, für den die Zahl „Neun“ eine ganz besondere Bedeutung gehabt hatte. Damit gab sich zufrieden.

Dann machten wir uns gemeinsam daran die übrigen Vorbereitungen zu treffen. Dazu nutzten wir den großen Schreibtisch, den Grigori Fjodorow in seinem Arbeitszimmer stehen hatte. Er schien mir am ehesten geeignet die Delinquentin während der Züchtigung zu fixieren, denn ich erwartete, dass die ungewohnten Peitschenhiebe zu erheblichen Ausweich- und Fluchtbemühungen seitens Ariadna führen würden.

Also bat ich Elena mir zwei große Kissen und Seile in das Arbeitszimmer zu bringen. Es dauerte eine Weile, bis sie geeignete Seile gefunden hatte. Die Schnüre, welche Sie mir zuerst gebracht hatte, waren für die gedachten Zwecke völlig ungeeignet gewesen. Schließlich hatte sie zwei lange geschmeidige Seile in einer Kammer gefunden, die sauber und brauchbar waren.

Als alle Vorbereitungen abgeschlossen waren, wurde Ariadna von Elena aus dem Bett geholt, und in das Arbeitszimmer gebracht. Natürlich hatte Ariadna nicht geschlafen, erschien aber trotzdem in einem langen Nachthemd, und hatte ihre langen blonden Haare bereits zu einem Zopf gebunden.

Elena verkündete Ariadna, was wir beschlossen hatten, und welche Strafe auf sie warten würde. Das schien Ariadna zunächst wenig zu beeindrucken, und sie nahm die Strafpredigt weitgehend regungslos hin. Auch versuchte sie sich zu meinem Erstaunen nicht zu verteidigen und wartete, bis Elena ihre Litanei, von „was hätte alles passieren können“ bis „wie unmoralisch und schrecklich“ Ariadnas Handeln eigentlich war, beendet hatte.

Erst als Elena verkündete, dass ich derjenige sein würde, der sie bestrafen sollte, zeigten ihre hellen, grünen Augen eine gewisse Aufregung, die aber weniger Angst denn Neugierde ausdrückte.

Ab diesem Zeitpunkt übernahm ich die Regie, und wies Ariadna an sich über den Tisch auf die dort ausgelegten Kissen zu legen. Dann begann ich mit den Seilen Ariadnas Arme und Beine an den unteren Ecken des massiven Schreibtisches zu befestigen, wo hierfür geeignete Aussparungen im Holz vorhanden waren.

Dann bat ich Elena Ariadnas Nachthemd über deren Po aus dem Weg zu räumen sodass es die Züchtigung nicht behindern würde.

Dieses Detail hatten wir zuvor nicht besprochen, und Elena warf mir einen etwas irritierten Blick zu, machte sich jedoch sofort daran das luftige Kleidungsstück zu entfernen und mit einer Klammer auf Elenas Rücken zu befestigen.

Ein makellos weißer Popo kam nun zum Vorschein, der, wie schon das nur wenig verhüllende Nachthemd zuvor, mir deutlich zeigte, dass aus dem kleinen Mädchen Ariadna schon längst eine junge Frau geworden war. Natürlich war sie nach wie vor eine zierliche Erscheinung, und würde es, wie ihre Mutter voraussichtlich ihr Leben lang auch bleiben. Doch zeigten die Rundungen ihres Beckens und Popos alle Merkmale jener bereits stattgefundenen weiblichen Entwicklung, welche wir Männer so schätzen, und die geeignet sind unser Blut in Wallung zu bringen. Und so, wie Ariadna nun über den Schreibtisch gebunden, mit durch die Seile gespreizten Beinen, meinen Blicken ausgeliefert war, tat der süße Flaum den ich zwischen ihren Schenkeln erkennen konnte unzweifelhaft seine Wirkung. Zudem war Ariadna eine jener Frauen deren rückwärtige Rundungen so gestaltet waren, dass sie das Tal in ihrer Mitte frei einsehbar ließen, und die Sicht auf eine hübsche kleine Popo-Rosette freigaben, die vollkommen symmetrisch und ebenso nobel blass wie die umliegende Haut war.

Aus dem geringen Abstand, den ich aufgrund der relativ kurzen Peitsche einzunehmen gezwungen war, war es kein Wunder, dass sich durch diesem Anblick bei mir unmittelbar jene Regungen zeigte, welche sich in solchen Situationen schon immer ergeben hatten, und ich dachte bei mir: ´Immerhin verhaust du kein kleines Mädchen´.

Mich aus den verbotenen Träumereien losreißend, bat ich Elena betont sachlich, die Hiebe, die ich nun beabsichtigte Ariadna zu geben, mitzuzählen.

Dann begann ich mit einem sehr vorsichtigen Schlag. Zum einen, um meine Treffsicherheit mit diesem Instrument zu prüfen, und zum anderen um auszutesten, wie Ariadna reagieren würde.

Diese antwortete zwar mit einem deutlichen „Au“, welches allerdings weniger nach Schmerz, als nach Überraschung tönte. Ich hatte zuerst auf Ariadnas rechte Pobacke gezielt, und diese auch leidlich dort getroffen, wo ich sie haben wollte.

Also wiederholte ich das Spiel als nächstes nun mit der linken Pobacke, was mir ebenso gelang, und bei zunächst gleichbleibender - relativ schwacher - Intensität auch noch keine gesteigerten Reaktionen hervorrief.

Ich ließ mir Zeit zwischen den darauffolgenden Hieben, und beobachtete neben den schwachen Rötungen, welche die kleine Peitsche auf Ariadnas Haut hinterließ, auch immer wieder Elena und deren Reaktionen. Ich konnte es ihr ansehen, dass sie offensichtlich noch nie Zeuge einer Züchtigung gewesen war, so wie sie es mir auch gesagt hatte. Denn obwohl die Peitsche bei diesen ersten Schlägen lediglich ein leises Klatschen erzeugte, konnte ich in Elenas Gesicht ein ängstliches Zucken erkennen. Dabei war das Geräusch noch weit entfernt von jenem charakteristischen Schnalzen, welches ernsthaftere Schläge erzeugen konnten.

Da Ariadna diesen sanften Einstieg relativ gut wegsteckte, und nicht gleich, wie ich befürchtet hatte, in wildes Geheul und Gezappel ausgebrochen war, begann ich mit dem zehnten Schlag die Hiebe zu intensivieren. In der Folge wurden die Lautäußerungen Ariadnas heftiger, und die Rötung der getroffenen Hautpartien kräftiger. In den Zwanzigern waren wir bereits bei versuchten Ausweichbewegungen angelangt und aus dem „Au“ waren erste Schmerzenslaute geworden.

Immer wieder nahm ich Elena in den Blick, die sichtlich mit ihrer Tochter mitlitt, mir andererseits aber mit ihrer äußerlich ruhigen Art signalisierte, dass sie mit meiner Vorgehensweise einverstanden war. In ruhigem, gefassten Ton, zählte Elena jeden der Peitschenhiebe, die Elenas Popo trafen.

Bald schon war die Hälfte überstanden, und ich entschloss mich Ariadna nun das Wesen einer echten Züchtigung zu zeigen.

Jetzt schnalzte die Peitsche das richtige Lied, für das sie geflochten worden war, und Ariadnas Po lernte die Schmerzen kenne, die sie für die Zukunft davor warnen sollten, ihre Jungfernschaft leichtfertig aufs Spiel zu setzen. Bei vierzig angelangt flossen die Tränen und Ariadnas feurig rote Pobacken überstrahlten das Weiß ihrer übrigen Haut.

Alles in allem war Ariadna tapferer, als ich mir das gedacht hatte, was mir sehr entgegenkam. Denn wenn es mich auch aufs äußerste erregte einen hübschen Popo zu züchtigen, so stößt mich doch flehendes Wimmern ab, wenn es zu sehr den Tonfall die sinnlose Grausamkeit des Züchtigers wiederspiegelt, der besinnungslos schlägt ohne auf die Gefühlswelt der Gezüchtigten Rücksicht zu nehmen.

Bei allen Schmerzen, die ich an diesem Tag Ariadnas Po zugefügt hatte, war ich mir sicher, in keiner Weise ihre Seele verletzt zu haben.

Bei der Zahl fünfundvierzig angelangt, schien Elena sichtlich erleichtert, und eilte zu ihrer Tochter, die ich schnell von ihren Fesseln befreite. Schluchzend lag Ariadna ihrer tröstenden Mutter in den Armen, welche sie kurze Zeit darauf zurück in ihr Zimmer brachte.

Es dauerte eine Weile, bis Elena wieder zurück in den Salon kam, und ich lobte sie dafür, dass sie Ariadna nicht einfach nur so ins Bett geschickt, sondern noch eine Weile getröstet hatte. Das würde Ariadna nun sicher eine Lehre fürs Leben gewesen sein, bestätigte ich Elena darin, dass ihre Entscheidung Ariadna in dieser Art zu bestrafen richtig gewesen war.

Da mich die Züchtigung Ariadnas wie schon erwähnt stark erregt hatte, hoffte ich darauf, dass Elena auch an diesem Tag noch in mein Bett kommen würde. Doch ich wurde enttäuscht, denn Elena verabschiedete sich schnell von mir, mit dem Hinweis darauf, dass sie einiges nachzudenken habe.

 

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