Die Therapie
Die Schatten der Begierde - Kapitel 2
Nicht lange nach der Soirée, während der sich Taisia ganz offensichtlich in ihre Freundin Polina verliebt hatte, erreichte mich eine weitere Einladung des „Starez“. Interessanterweise kam nicht direkt von ihm selbst, sondern von seiner Gefährtin Olga Alexandrowna Lochtina in Form eines Briefes, der uns in das Palais der Geschwister Kschessinskaja einlud.
Bei den Geschwistern Kschessinskaja handelte es sich um ein sehr junges Zwillingspaar, dass in der Obhut ihres Onkels Feliks Petrowitsch Kschessinskaja aufgewachsen war. Wie mein Vater war dieser jedoch im Russisch-Japanischen Krieg gefallen. Im Gegensatz zu meinem Vater hatte das Schicksal ihn jedoch schon sehr früh bei der Belagerung von Port Arthur getroffen, und nicht erst bei der unrühmlichen Seeschlacht von Tsushima.
Die Familie Kschessinskaja besaß ein wunderschönes Palais im Süden von Sankt Petersburg, an dem wir im kalten Licht des vollen Mondes eines kühlen Abends ankamen, und von „Starez“ Grigorij Jefimowitsch Jakowitsch überaus freundlich empfangen wurden.
Ganz offensichtlich hatte er das junge Zwillingspaar Nikolaj und Matylda ebenso unter seine Fittiche genommen, wie Taisija und mich selbst, und empfing in deren Namen alle Gäste. In gleichem Maße hatte der „Starez“ wohl die Choreografie des Abends bestimmt, und wies die Gäste entsprechend seiner Vorstellung nach einem gemeinsamen, illustren Dinêr bestimmten Gruppen zu, mit denen sie den Abend verbringen sollten.
Willig folgten alle dieser Choreografie, denn der „Starez“ war für seine exquisite Auswahl an Personen und Szenerien bekannt, wie ich zum wiederholten Male aus mehreren Gesprächen beim Dinêr bestätigt bekam.
Zu meinem Erstaunen hatte der „Starez“ Taisija dazu bestimmt zwei stattlichen Herren zu folgen, während ich selbst von einer jungen Dame, die er mir als Marija Felixowna Volkova vorstellte, in einen weiter entfernten Teil des Palais entführt wurde, wo wir auf den Hausherren Nikolaj Nikolajewitsch Kschessinskaja trafen.
Wie auch das übrige Haus war der Salon, in dem wir uns auf bequemen, samtenen Fauteuils niederließen, hell erleuchtet, was insbesondere durch die üppige Ausstattung mit kristallenen Leuchtern und Spiegeln sowie vielfältiger, kunstvoll gestalteter, Accessoires, unterstrichen wurde.
Nikolaj selbst war ein eleganter junger Mann, hochgewachsenen und schlank, mit ausgesprochen guten Manieren. Wie ich, hatte auch er in Abwesenheit seines Vaters schnell das Leben lernen müssen, und wir fanden schnell eine weitere Gemeinsamkeit darin, dass auch er in die industrielle Entwicklung unseres Landes investierte, und bereits einiges an Erfolgen aufweisen konnte.
Hatte ich zunächst gedacht, dass die im Anschluss an ein angenehmes Gespräch zu erwartenden Lustbarkeiten sich zu einer Ménage-à-trois ergeben würden, so wurde ich bald eines Besseren belehrt.
Nikolaj begann mir von seiner Zwillingsschwester Matylda zu erzählen, die an einer seltsamen Krankheit leide, welche sich in extremer Hysterie um die Zeit des Vollmonds herum zeige - also genau jener Mondphase, in welcher wir uns an diesem Abend gerade befanden. Ausgelöst würde jene Verwirrung stets sobald Licht ihre Augen träfe, weshalb Matylda den ganzen Tag in abgedunkelten Räumen verbringen musste. Doch dermaßen geschützt vor ihrer eigenen Hysterie versank Matylda dann angeblich in tagelange Depression. Das Leiden sei, Nikolajs Worten zufolge, in ihrem 14. Lebensjahr aufgetreten, wo Matylda eigentlich zur Frau hätte reifen sollen. Genau eben dieses Reifen hätte jedoch nie stattgefunden. Ein Umstand, der, wie Nikolaj zu meinem Erstaunen weiter ausführte, zwar von Vorteil sei, da sich Matylda und er bei der Liebe um ungewollte Schwangerschaften keine Gedanken machen müssten.
Die Art und Weise wie Nikolai jenes „ … Matylda und ich müssen uns daher zum Glück wegen unseres Liebeslebens keine Sorgen machen …“ ausgesprochen hatte, klang in meinen Ohren seltsam, denn es ließ allzu offen, ob Nikolai sich nur brüderlich um Matylda sorgte, oder mehr aus diesen Worten herauszulesen war.
So schnell wie dieser irritierende Gedanke aufgetaucht war, so schnell war er jedoch wieder verschwunden, als Nikolai in einer dramatischen Darstellung die Auswirkungen jener tiefen Depression auf den gesamten Haushalt der Kschessinskaja beschrieb.
Zum Glück habe der weise „Starez“ Grigorij Jefimowitsch Jakowitsch, hier eine wirksame Therapie entwickelt, da seiner Analyse nach Matylda zu Vollmond an extremer Antriebsarmut leiden würde, welche nur durch entsprechend starke, äußere Reize zu überwinden sei.
Zu eben jener Therapie hätten er und seine Geliebte Marija Volkova gemeinsam mit dem „Starez“ Grigorij an diesem Abend mich ausgewählt.
Diese Rede kam nun recht verwirrend bei mir an, denn ich konnte mir nicht vorstellen, in welcher Weise ich bei der Überwindung der Reizarmut von Matylda würde behilflich sein können. Erst recht verstand ich nicht, wie dies insbesondere in der ansonsten erotisch vorgespannten Atmosphäre dieses Abends bewerkstelligt werden sollte.
Aus meinem erstaunten Blick die Frage vorwegnehmend, ergänzte Nikolaj seine Rede schnell mit den Worten, dass ich nur offen sein sollte alles Kommende zu begleiten. Er und Marija würden mir zum rechten Zeitpunkt Fingerzeige geben, und ich würde schnell verstehen, was von mir erwartet würde.
Da ich von Nikolaj durch das vorangegangene Gespräch eine angenehme Meinung entwickelt hatte, ließ ich mich darauf ein, und beobachtete wie gerade durch die geheimnisvolle Ankündigung meine eigene Erregung in Form eines erhöhten Pulsschlages spürbar wurde.
Marija hatte sich inzwischen in einen angrenzenden Raum begeben, und kam kurz darauf in Begleitung einer, wie Nikolaj selbst, hochgewachsenen, jungen Dame zurück, welche unzweifelhaft seine Zwillingsschwester Matylda Nikolajewna Kschessinskaja sein musste.
Matylda schritt elegant an der Hand von Marija in den Raum, da ihre Augen durch ein seidenweißes Tuch verbunden waren. Das weiße luftige Gewand welches Matylda trug, wurde vom hellen Licht des Raumes in eine strahlende Erscheinung verwandelt. Die mystische Stimmung wurde von der kristallenen Ausstrahlung der großflächig verspiegelten Wände unterstützt, in denen sich vielfältige Perspektiven ihres, von langen blonden Haaren umspielten, Körpers darboten.
Matyldas vollendet vornehmes Schreiten lenkte meine Blicke auf ihre vom fließenden Gewand nur wenig verborgenen Figur. Eine überaus schlanke Taille betonte umso mehr volle Brüste, deren akzentuierte Erhebungen unter dem leichten Stoff unschwer auszumachen waren. Harmonisch volle Hüften, welche ihre, für mich äußerst erregende, Entsprechung in einem traumhaften Popo fanden, rundeten ihr betörendes Erscheinungsbild ab.
Anmutig Schritt Matylda auf mich zu, obwohl sie durch die Augenbinde nicht sehen konnte, und reichte mir ihre Hand zum Kuss, die ich gerne entgegennahm. Ganz offensichtlich hatten die Geschwister Kschessinskaja eine vollendete Erziehung genossen.
Danach führte Marija die Schöne in einen Teil des Raumes, dem ich bislang keine Beachtung geschenkt hatte. Dort wurde von Marija ein weißer Vorhang zur Seite gezogen, und zum Vorschein kam ein großes, frei im Raum aufgestelltes, goldglänzendes und mit vielerlei Preziosen verziertes Kreuz, an dessen Kreuzungspunkt eine Ikone des unter der Auspeitschung leidenden Christus im hellen Licht des Raumes erstrahlte.
Verschiedene Seile hingen von der Decke und lagen auf dem Boden an einer Stelle, zu Matylda nun von der Marija geführt wurde. Dort angekommen öffnete Marija zwei Spangen an den Schultern von Matyldas Gewand, das daraufhin zu Boden glitt, und den Blick auf Matyldas nackten Körper freigab, welcher makellos in harmonisch vollendeter Form im kristallenen Licht des Raumes erstrahlte.
Welch unglaublich anmutige Schönheit, diese Matylda aufwies!
Ich muss gestehen, dass es mir den Atem verschlug, denn bei allen schönen Frauen, die mir bis dahin begegnet waren, hatte ich noch nie solch eine Kombination von Grazie und Vollkommenheit wahrgenommen.
Doch blieb mir nur wenig Zeit diesen Moment zu genießen, denn Marija war bereits dabei mit der Hilfe von Nikolaj, Matylda an Händen und Füßen mit den Seilen zu binden, so dass diese nun unmittelbar vor dem Kreuz fixiert, selbst eine Art Kreuz darstellte. Die Arme zur Seite gehalten von Seilen, die von der Decke herab zum Fußboden verliefen, und die Füße am Boden vertäut, so dass von meinem Standpunkt sich nun eine Flucht ergab, in der sich Matyldas Kopf mit der Position der Ikone verband, während der Schaft des Kreuzes nun von ihrer Figur verdeckt war, akzentuiert durch den geschwungenen Bereich ihrer Brust und ihres Popos.
Keine Frage, dass dies Bild, welches sich seither in mir eingebrannt hat, auch heute noch zu erhöhtem Pulsschlag und entsprechender Erregung bei mir führt.
Doch wieder blieb mir kaum Zeit, dieses Bild ausgiebig zu betrachten, denn nun beobachtete ich wie Nikolaj eine seltsam aussehende Peitsche von einem Haken an der Wand genommen hatte.
Eine Peitsche, die aus einer größeren Anzahl von Lederriemen bestand, und von der ich im Nachhinein erfuhr, dass es sich um eine in Frankreich von dem darauf spezialisierten Sattler Maurice Fournier hergestellte Fouet Lanière handelte, Nikolaj hatte die Peitsche speziell für seine Schwester herstellen lassen, da diese, im Gegensatz zur russischen Nagaika, keinerlei Gefahr der Bildung von Narben oder anderen ernsthaften Verletzungen bei ihrer Anwendung barg.
Nun wurde es mir klar, welche Art von Reiz der „Starez“ Grigorij für seine Therapie ausgewählt hatte, und in dem Moment dachte ich mir, dass ich mir das bereits vorher hätte denken können. Trotzdem traf mich diese Erkenntnis reichlich unvermittelt, vor allem, weil die „Reizung“ einen, meiner Ansicht nach, vollkommenen Körper treffen sollte, der, bei aller erotischen Aufladung, welche die Szenerie inzwischen in mir erzeugt hatte, doch kaum einer Veränderung bedurfte.
Doch sollte ja nicht der Körper, sondern die geplagte Seele der Matylda von der Reizung beeinflusst und verändert werden. Und wie sehr, diese sonderbare Seele der Stimulation und hoffentlich dadurch erreichten Erlösung bedurfte, wurde unmittelbar deutlich, nachdem Marija die Augenbinde Matyldas gelöst hatte, und das helle Licht des Raumes in die Augen Matyldas fiel.
Von einem Moment auf den nächsten wurde die Stille des Raums, die mir als solche zuvor gar nicht so bewusst geworden war, von lautem Sprechen und wild zwischen die Worte eingeworfenen Schreien Matyldas zerrissen.
Doch was schreibe ich! Worte, nein es waren keine verständlichen Worte, zumindest nicht in einer mir bekannten Sprache. Man nennt es wohl „in Zungen sprechen“, wenn jemand vermeintlich unverständliche Sätze in Sprachen spricht, die er selbst nicht versteht. Üblicherweise wird jedoch davon berichtet, dass sich dann irgendjemand im Raum befindet, welcher auf wundersame Weise diese unverständlichen Sätze verstehen und übersetzen kann.
Marija, Nikolaj und ich waren aber offensichtlich nicht in der Lage Matyldas wilde Hysterie zu entschlüsseln, zumindest gab es dazu keinerlei Anhaltspunkte.
Stattdessen erhob Nikolaj die eigentümliche Peitsche, und ließ die Lederriemen auf Matyldas Po treffen. Im Gegensatz zu dem mir gewohnten Klang der Nagaika, deren scharfes Schnalzen ihren ebenso scharfen Schmerz, den sie zu erzeugen in der Lage war, verkörperte, klang die Lanière sanfter und voller - einem Bariton vergleichbar zum Tenor der Nagaika.
Nichtsdestotrotz hinterließ die Lanière eine deutliche Spur ihrer Reizung, die Matyldas Po bereits nach wenigen Hieben in ein leuchtendes Rot tauchte.
Von der zunehmenden Stimulation getroffen, begann Matylda sich in den Seilen zu winden, doch hielten sie diese gefesselt in Position, so dass Matylda den Lederriemen der Lanière nicht entkommen konnte. Die Seile ließen ihr nur so wenig Spiel, dass sie sich daran etwas abarbeiten und auf den Schmerz reagieren konnte.
Die Laute der Lanière überlagerten die herausgeschrienen Sätze Matyldas, die mir zwar manche Wiederholungen zu enthalten schienen, aber durchweg rätselhaft blieben.
„O, sfânt falus, lăudat să fie puterea ta când mă pătrunzi.“
Nikolaj, indes, weitete die Reizung auf weitere Regionen von Matyldas Körper aus. So traf die Lanière als nächstes die Rückseite ihrer Oberschenkel, wie auch den Rücken Matyldas, während er immer wieder zu ihren bereits rotglühenden Popo zurückkehrte, um diesen durch weitere Hiebe aufzupeitschen. Das rhythmische Klatschen der Peitschenriemen auf Matyldas nackter Haut wurde weiter begleitet von ihren unverständlichen Sätzen.
„O, Sfinte Falus, lauda sa fie duritatea ta cand imi bagi in fund si aud ingerii cantand.“
Dann begab sich Nikolaj in seitliche Position, von der aus er die Lanière um Matylda herum schwingen lassen konnte, sodass er damit nun auch die Vorderseiten ihrer Oberschenkel bestreichen konnte. Immer weiter schrie und tobte Matylda in ihrer Hysterie und wer weiß welche Blasphemie sie in ihrer Raserei im Angesicht des vor ihren Augen glänzenden Kreuzes und der Christusikone womöglich beging.
„O, sfânt falus, lăudat să fie rigiditatea ta, cum limba mea gustă nectarul tău.“
In den Worteschwall von Matylda mischten sich immer mehr Seufzen und Stöhnen, und insgesamt schien mir die Lautstärke der von Matylda gesprochenen Sätze langsam abzunehmen, während ihre anderen Lautäußerungen zunehmend von der Klangfarbe des Schmerzes zu jener der Lust wechselten.
„Biciuiește-mă, purtător de falus sacru, biciuiește-mă.“
Nach erneuten Hieben auf Matyldas Po wanderte die Lanière schließlich zu Matyldas vollen Brüsten, wobei Nikolaj die Heftigkeit der Hiebe stark zurücknahm, was der zunehmenden Rötung derselben allerdings keinen Abbruch tat.
Dann verstummte Matyldas unverständliche Rede plötzlich, und im nächsten Moment stellte auch Nikolaj die Schläge mit der Lanière ein, sodass die plötzliche Stille im Raum mich überraschte, und mich, wie aus einem Traum, zurück ins plötzliche Erwachen rief.
Die ganze Zeit dieser „Therapie“ hatte ich wie Marija unbeteiligt im Raum gestanden, und lediglich das Geschehen mit zunehmender Erregung verfolgt. So gebannt war ich gewesen, dass ich erst jetzt bemerkte, dass Marija inzwischen ebenfalls all ihre Kleider abgelegt hatte, und nackt neben mir stand.
Auch sie hatte eine wunderschöne Figur, die ich gerne noch ausgiebige bewundert hätte, doch nun nahm mich Nikolaj an der Hand, und flüsterte mir ins Ohr: „Der zweite Teil der Therapie erfordert deine Mitwirkung. Folge mir und tue es mir in Allem gleich.“
Maria löste inzwischen die Seile, und umarmte Matylda, während Nikolaj nun seinerseits begann, seine Kleider abzulegen. Seinem Geheiß folgend, tat ich dasselbe, und war nur wenig erstaunt, dass wir beide in unserer Körpermitte bereits eine stattliche Erregung aufwiesen.
Aller Kleidung entledigt ging Nikolaj nun auf die beiden Damen zu, und nahm beide an der Hand, wobei er kurz darauf mir die Hand von Matylda reichte und uns in einen weiteren Teil des Raumes führte, wo eine purpurrote, samtene Hügellandschaft eines außergewöhnlichen Möbelstücks stand, die ich zuvor nur aus dem Augenwinkel bemerkt hatte.
Ganz außergewöhnlich war dieses Möbel, wie ein überdimensioniertes Sofa mit mehreren für mich zunächst undeutbaren Erhebungen. Sicher mehr als 3 Saschen im Quadrat messend, in der Berührung aber angenehm weich und anschmiegsam.
Mein Blick folgte Nikolaj, der Marija zu einer der markanten Erhebungen in der Hügellandschaft führte, deren Bestimmung sogleich offenbar wurde, nachdem sich Marija so darüber gelegt hatte, dass ihr Becken nun an der Spitze eines Hügels lag und ihr Popo in lieblichster Lage für das rückwärtige Liebemachen erhoben wurde.
Also folgte ich dem Vorbild Nikolajs, und führte Matylda zu einer vergleichbaren Erhebung. Dort erstrahlte der, von der vorangegangenen Therapie glühende Po Matyldas in aufreizender Form, so dass mein tapferer Kamerad schier zu bersten drohte.
Seit ihrem plötzlichen Verstummen hatte Matylda bis zu diesem Moment keinen Laut mehr von sich gegeben, doch nun entwich ihr ein sanftes „komm“, und ein Blick hinüber zu Nikolaj zeigte mir, was nun meine Aufgabe war. Denn dieser war bereits in Marias Allerheiligstes eingedrungen und hatte einen lustvollen Ritt begonnen, in welchem er heftig gegen Marijas Hintern drang.
Auch mein Rittmeister fand nun schnell seinen Weg, was nicht verwunderlich war, da ein wahrer Ozean an Nektar der Lust ihn empfing. Nun benötigte ich kein Vorbild mehr, denn jene Art der Reizung, welche ich nun diesem göttlich schönen Geschöpf vor mir zu bereiten hatte, war mir wohl vertraut.
Meine Lenden schlugen alsbald in wilder Ekstase gegen die heiß glühenden Pobacken Matyldas, und bald auch fanden meine Hände um den samtenen Hügel herum den Weg zu ihren vollen Brüsten. Matylda selbst fand sich sofort in meinen Rhythmus ein, und gemeinsam ritten wir durch den Rausch der Vollmondnacht einer Erlösung entgegen. Unendlich lange kam mir der Ritt vor, und harmonisch wechselten sich Phasen der Beruhigung und erneuter Euphorie miteinander ab, bis schließlich laute Schreie der Lust Matyldas Kehle entsprangen. Dabei zog sich ihr Schoß in wilden Schüben zusammen, so dass mein Rittmeister sich plötzlich heftigem Widerstand gegenübersah, den er jedoch mit Bravour noch eine kurze Zeit meisterte, bis die Reizung seinerseits den Vulkan des Fühlens zur Eruption brachten.
So endlos, wie der Ritt zuvor mir bereits erschienen war, so schien mir auch die Eruption nicht enden zu wollen. Doch schließlich lagen zwei erschöpfte Paare nebeneinander in der samtenen Hügellandschaft und tasteten sich ganz langsam in die Wirklichkeit der Vollmondnacht zurück.
Nach einiger Zeit verließen wir die purpurne Liegestatt, und legten unsere Kleider wieder an. Zu meinem Erstaunen bedankte sich Matylda, die nun ganz ruhig war, bei mir für die Teilnahme an ihrer Therapie. Danach unterhielten wir uns noch eine ganze Weile über die unterschiedlichsten Dinge, wobei mir auffiel, dass Matylda über eine umfangreiche Bildung verfügte.
Was für eine Frau!
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Auf der Rückfahrt klang das Erlebte noch in mir nach, während Taisija mir noch ganz erhitzt von ihren eigenen Erlebnissen berichtete: Dass sie die Bekanntschaft mit den beiden Großfürsten Sergei Wladimirowitsch und Andrei Michailowitsch gemacht hatte, die sich beim Liebesspiel als außerordentlich geschickt und ausdauernd erwiesen hätten.
Dies waren offensichtlich die beiden staatlichen Herren, mit denen sie nach Auswahl des „Starez“ nach dem Dinêr meine Gesellschaft verlassen hatte, und welche ihr im Laufe des Abends, Taisijas Erzählung nach, außerordentliche Lust bereitet hatten.
Nicht nur, dass die Großfürsten in ihrer Herrlichkeit wohl eine außerordentliche Zungenfertigkeit an Brüsten und der Liebeshöhle meiner Taisija gezeigt hatten. Sie hatten ihr auch die großfürstliche Gunst gleichzeitiger Anwesenheit ihrer - offensichtlich ebenso staatlichen – Lustspender im Zentrum der Venus und der dunklen Seite des Mondes von Taisijas Popo gewährt.
Ein in meiner Vorstellung erstaunlich interessantes Vorhaben, dass mir jedoch einiges an Phantasie abnötigte, wie es denn zu bewerkstelligen sei, dass zwei kräftige und massige Männer meiner, daneben eher zierlich wirkenden Taisija, gleichzeitige Lust an ihren beiden Pforten bereiten konnten.
Wie auch immer sie es angestellt hatten, das Ergebnis war in jedem Fall, dass mir Taisija auch Tage danach noch davon vorschwärmte, und wohl eine Zeit lang auch davon träumte, ähnliches mit mir und einem weiteren Partner zu erleben.
Bald jedoch tauchte wieder Polina Aleksandrovna Govorova häufiger in unserem Haus auf. Jene Polina, welche Taisijas sapphische Saite zum Klingen gebracht hatte, und so war es tatsächlich nie zu einer ähnlichen Konstellation zwischen mir und Taisija gekommen.
Libertineros 2026
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