In der Geschichte "Nachtessen" hatten sich Markus und ich (Anne) gestritten. Gelang die Versöhnung? Lesen sie die Geschichte
"Hallo Liebste wie geht es dir?"
stand auf dem Display meines Smartphones als ich am Samstag morgen aufstand. Zuerst wollte ich die Nachricht löschen, entschied aber sie zu lesen und ihm zu antworten.
"gut"
Wenig später kam folgende Antwort
"Was war gestern?"
Ich: "Du hast dich absolut daneben benommen, so geht das nicht!"
Markus: "Hab ich? Das ist doch nur Spass gewesen".
Ich: "Spass?! Man du hast Nerven! Ich hab dir schon oft gesagt, so möchte ich dich nicht, hat keinen Sinn!"
Markus: "Wie bitte!!"
Ich: "Du hast richtig gelesen, ich will nicht mehr".
Tränen kullerten über meine Wangen. Ein solcher Riesenegoist hatte mich nicht verdient. Ich schaute nicht ob noch weitere Textnachrichten von Markus eintrafen. Wütend warf ich mein Smartphone auf den Schreibtisch und setzte mich auf mein Bett. Ich stützte meinen Kopf in die Arme und weinte hemmungslos. Plötzlich klopfte es an die Tür und Manuela trat ins Zimmer. "Kleine was ist los?", fragte sie und setzte sich neben mir auf das Bett. "Markus ist so ein verdammter Egoist. Er nimmt auf niemanden Rücksicht", meinte ich mit Tränen in den Augen. "Er ist schon sehr auf sich bezogen", sagte Manuela, setzte sich neben mich auf das Bett und legte ihren rechten Arm um meine Schulter. "Ich mach Schluss mit dem Arsch" meinte ich wütend mit Tränen in den Augen. "Du liebst ihn sehr Kleine?", fragte Manuela tröstend. "Ja, aber ich kann nicht mehr": sagte ich und fiel schluchzend auf die Knie von Manuela. Tröstend strich sie mit der Hand durch mein Haar, was für eine Wohltat.
Einige Zeit später klingelte es an der Haustür. Tante Sandra öffnete die Haustür und begrüsste Markus. In der Hand hielt er einen Strauss rote Rosen und rote Tulpen. In der anderen Hand hielt er eine Schachtel Pralinen. "Ist Anne da?" fragte er schüchtern. "Gut dass du kommst Anne ist sehr wütend über dich!", tadelte Tante Sandra Markus, der wie ein begossener Pudel im Türrahmen stand. "Ich weiss, ich möchte gerne zu Anne. Ist sie da?"
Als ich Markus Stimme hörte rannte ich wie von der Tarantel gestochen die Treppe hinunter und blieb vor Markus stehen. "Geh Markus! Geh einfach!", schrie ich ihn an und knallte die Türe zu. "Anne gib ihm doch die Chance sich zu erklären". meinte Tante Sandra mitfühlend. "Nein" war meine Antwort. Breitbeinig und beide Arme in die Hüften gestemmt stand ich unter dem Türrahmen. Tante Sandra schob mich zur Seite und öffnete die Tür. "Ich gehe jetzt Markus holen und du wirst ihm zuhören", meinte Sandra mit vorwurfsvollem Blick zu mir. "Nein, werd ich nicht", meinte ich trotzig. "Das werden wir sehen liebes", sagte Sandra nur und ging nach draussen. Kurze Zeit später kam sie mit Markus zurück.
Wir gingen in die Küche. Mit zittrigem Körper sass ich am Küchentisch. "Markus was soll das?", fragte ich ihn in der Hoffnung, dass dieses Thema schnell erledigt ist. "Schatz es tut mir leid, mein Verhalten gestern ist dumm gewesen", begann Markus. "Du hast dich wieder einmal völlig daneben benommen", antwortete ich gereizt. "Wieso?" fragte Markus sichtlich erstaunt über diesen Vorwurf. "Nur damit du Manuela küssen konntest hast du Brot ins Fondue fallen lassen, gibs zu", zischte ich ihn an. "Kleines das stimmt so nicht", protestierte Markus lautstark und stand auf. "Das siehst du völlig falsch!" brüllte mich Markus wütend an. Ich beugte mich vor und erwiederte nur "so seh ich das wirklich falsch?" "Ja siehst du, Anne ich liebe dich!" Ich sah ihn von unten an und fragte ihn nur "so?" "Ja ich liebe dich Kleines", antwortete er nur, kam um den Tisch und legte den Arm um meine Schulter. "Kleines, kann ich dich mit einem guten Essen im Seehof besänftigen, verbunden mit einem Kinobesuch? Im Kino Rex läuft gerade 'Der Teufel trägt Prada', den willst du doch schon lange sehen". Mit grossen Augen schaute ich Markus an. In seinen Augen sah ich wie ernst er es meinte. Ich wurde schwach und sagte: "Also ich komme mit zum Essen und ins Kino. Ich ziehe schnell andere Kleider an". Dann stand ich auf und ging in mein Zimmer. Ich legte das kleine Schwarze und passende Unterwäsche auf das Bett. Plötzlich spürte ich eine Hand auf meiner Schulter. Ich drehte mich um und schaute in die Augen von Markus. Ich erschrak und weil ich nackt gewesen bin, war die Situation peinlich für mich. Die eine Hand hielt er auf meiner Schulter und die andere legte er um meine Hüfte. Unsicher über meine Gefühle stammelte ich "Markus...". "Anne ich liebe dich", flüsterte Markus während seine Lippen meine berührten. Seine rechte Hand wanderte von meiner Hüfte über meinen Hintern und krallte sich an meinen Pobacken fest. Ich machte einen Schritt zurück und stiess Markus mit der Hand davon. "Anne was soll das?", fragte Markus und die Überraschung war ihm ins Gesicht geschrieben. "Ich will nicht, nicht jetzt, warte unten", sagte ich zu Markus bestimmter als mir lieb war. Endtäuscht verliess er mein Zimmer.
Im Seehof erhielten wir einen Tisch an der Wand. Das Lokal war gut besucht. Das Servicepersonal wuselte an den Tischen vorbei. Wir sassen da, schauten einander in die Augen und redeten über dies und das. Markus hatte auch Charme. Je länger ich dasass und ihn anschaute, je weniger dachte ich an seine schlechten Seiten. Seine Finger glitten über meine Hand. Daneben waren die Teller und Gläser. Was wir assen und tranken war eine Nebensache. "M... Markus ich verzeihe dir", stammelte ich und sah in seine treuherzigen Augen. "Anne glaub mir ich werde mehr auf deine Gefühle achten", gelobte er. "I... ich liebe dich, aber ich möchte, dass du mir deine Liebe mehr zeigst", hauchte ich. Markus lehnte sich zurück: "Liebes ich trage dich auf den Händen". "Na hoffentlich", antwortete ich und lächelte ihn an. Die Serviertochter verteilte die Dessertkarten und fragte uns nach einem Dessert. Wir bestellten und genossen unsere Zweisamkeit weiter. Dann bezahlte Markus und wir gingen weiter.
Im Kino angelangt bezahlte Markus den Eintritt für uns beide. Ich stand im Foyer und fragte mich: "Ist das der Markus den ich kennengelernt habe?" Mit einer Cola und Glace in der Hand schritten wir in den Saal. Ich ging voraus und Markus folgte mir ein paar Schritte hinterher. Ich bemerkte seine Blicke auf meinem Hintern und es machte mich geil. "Zieht er mir das Höschen schon im Kinosaal beiseite? Was ist, wenn ich im Saal komme? Schreien kann ich im Saal ja nicht", waren meine Gedanken. Wir setzten uns in die Mitte des Saals. Ich hoffte, dass der Saal nicht voll wird und wir alleine sind. Meine Hoffnung wurde erfüllt. Ich schaute Markus an und meine rechte Hand strich über seinen linken Oberschenkel. Er nahm meine Hand, schaute mich an und meinte: "Warte Kleines". dann legte er seinen Arm um meine Schulter, schaute mir in die Augen und meinte: "Du hast mir verziehen und ich werde mich bessern. Zukünftig werde ich dich auf Händen tragen". "Ja ich verzeihe dir und möchte mit Respekt behandelt werden", war meine bestimmte Antwort. Im Saal wurde es dunkler und das Licht brannte nur noch spärlich. Ich schmiegte mich an ihn und legte seine Hand auf meine Brust. Markus schaute auf die Leinwand und tat so als würde ihn die Werbung interessieren. Das Licht ging aus und der Film begann. Gebannt schauten wir auf die Leinwand. Doch es sollte sein, dass wir vom Film nicht viel mitbekamen. Schon bald wanderte seine Hand unter mein Kleid und ich half ihm beim Öffnen seiner Hose. Mit seiner Hand massierte Markus meinen Venushügel. Mit einer Hand massierte ich sein bestes Stück als würde ich einen tönernen Penis formen. Wir versanken im Land der Lust. Plötzlich tippte mir jemand auf die Schulter. Ich schreckte auf und bemerkte, dass das Licht im Saal brannte. Eine Stimme fragte: "Darf ich euch etwas zu trinken, Glace, Popcorn - oder ein Kondom holen?" Ich erschrak, fuhr mit dem Kopf rum und sah ins Gesicht eines rundlichen Brillenträgers, Typ Bünzli. Vor Scham lief ich rot an und stammelte: "Wir brauchen nichts". "Halt, halt ich möchte Popcorn", meldete sich Markus. "Popcorn und Kondom?" fragte der Fremde mit einem vielsagenden Lächeln und verschwand im Foyer. Hochrot vor Scham zupften wir unsere Kleider zurecht. Wenig später kam der Mann mit einer Tüte Popcorn zurück. Markus wollte die Tüte bezahlen. Der Fremde winkte ab. "Das Spektakel welches ihr geboten habt rechtfertigt es, dass ich euch die Tüte Popcorn spendiere. Wir bedankten uns und schauten betreten in den nur spärlich gefüllten Saal. Die Pause war beendet und das Licht erlosch. Der Film startete. Wir hielten beide die Popcorntüte in der Hand und schauten einander an. Plötzlich ertönte von hinten die Stimme des Fremden: "Macht weiter". Wir futterten das Popcorn. Plötzlich ertastete ich ein quadratisches Stück Plastik. Ich nahm es hervor und meinte zu Markus: "Der hat ein Kondom hineingelegt". Wir schauten nach hinten in das lüstern dreinschauende Gesicht des Fremden. Ich legte das unbenutzte Kondom auf die Sitzlehne. Dann küssten wir uns innig und meine Hand glitt über Markus Hose. Als der Film zu Ende war verliessen wir den Saal. das Kondom lag weiterhin unbenutzt auf der Sitzlehne. Der Fremde war nicht mehr da.
Mit Markus Auto fuhren wir nach Hause. Wir schwiegen und das monotone Geräusch des Motors liess mich dösen. Zu Hause angekommen meinte Markus nur: "Ich bin zu müde um nach Hause zu fahren. Kleines kann ich bei dir übernachten?" Ich nickte nur, lächelte und dachte an die bevorstehende heisse Nacht. Ich wurde nicht enttäuscht, denn kaum waren wir im Haus drückte mich Markus an sich, küsste mich leidenschaftlich und zog mich aus. Ich konnte mich nicht wehren, wollte es auch nicht, denn in dem Augenblick gab es nur noch mich und Markus. Er drehte mich um, legte mich auf den Küchentisch, spreizte meine Beine und fickte mich hart von hinten. Ich brachte kein Wort mehr hervor, stöhnte nur noch und war im Land der Geilheit. Ich war völlig hin und weg als er mich die Treppe hinauf in mein Zimmer trug. Oben angekommen erlebte ich Lust und Leidenschaft pur. Den Körper von Markus zu berühren und zu liebkosen, ihn in mir zu spüren - Sex pur. Orgasmen durchfluteten unsere Körper. Eine Nacht der nassen Bettlaken.
Eine heitere Stimmung herrschte als am anderen Morgen die ganze Familie und Markus am Küchentisch sassen. Es wurde herzhaft gelacht und man erzählte sich den neusten Tratsch aus der Nachbarschaft. Manuela fragte in die Runde: "Habt ihr gestern auch so schlecht geschlafen? Ich habe so komischen Lärm aus Annes Zimmer gehört". Dabei lächelte sie und schaute abwechselnd mich und Markus an. "Ja wir haben uns versöhnt und sind wieder ein Paar", erzählte ich und schaute Markus verliebt an.
Kommentar hinzufügen
Kommentare