König für eine Nacht

Die Schatten der Begierde - Kapitel 14

If she was an ace

And I was just a jack

And the cards were never seen

We could have been the king and the queen.

(Mark Knopfler)

 

Nach der aufregenden „Königswerdung“ und der nachfolgenden Ruhe im Salon zusammen mit Euphrosynia, muss ich wohl selbst für eine kurze Zeit eingenickt sein. Denn ich erschrak, als ich spürte, wie sich plötzlich eine Hand zwischen meinen Lenden bemerkbar machte, und mein bereits steif aufragendes Glied bearbeitete. Ich blickte geradewegs in die kristallblauen Augen Euphrosynias, die mich anlächelte, und zwischen meinen Beinen im Bett kniete.

Es schien ihr großes Vergnügen zu bereiten meine Steifigkeit zwischen ihren Fingern zu fühlen, und ich ließ sie gewähren, abwartend, was sie als Weiteres mit mir vorhatte. Sie ließ damit auch lange nicht lange auf sich warten, und kam über mich, nahm meine Beine zwischen ihre Schenkel und positionierte ihre Liebespforte direkt über der Spitze meiner Erregung.

Langsam aber bestimmt ließ sie sich auf meinen Speer niedersinken, der sich am Widerstand ihres engen Portals rieb. Sich ganz unmerklich auf und ab bewegend, schob sie meine Spitze ihrer Erfüllung entgegen, wobei ich spürte wie der Widerstand mit jedem Moment zunahm. Ein lustvoller Widerstand, gerade in seiner immer wieder an- und abschwellenden Art, wie sie durch die leichten Bewegungen von Euphrosynias Becken verursacht wurde. Ich selbst blieb passiv und überließ Euphrosynia den Rhythmus. Mit jeder ihrer Bewegungen steigerte sich meine Lust. Erneut stieg mir ihr betörender Duft in die Nase, der mich schon während der Königswerdung fast um den Verstand gebracht hatte. Doch diesmal konnte ich mich beherrschen, und überließ ihr ganz das Geschehen.

Euphrosynias Bewegung wurde langsam intensiver und wie ein Meer brandete ihr Becken an mich heran, meinen steif aufragenden Freund als Wellenbrecher nutzend. Ihr Gesicht glühte vor Erregung und immer tiefer beugte sie sich mir entgegen. Ihre spitzen, kleinen Brüste lächelten mich an, und wie gerne hätte ich sie mit meiner Zunge berührt, doch ließ Euphrosynia es nicht zu, so als wolle sie alle ihre Sinne auf ihren Wonnegarten konzentrieren. Ich hatte mich inzwischen ganz in ihren Rhythmus eingefunden, der meine eigene Erregung im angenehmen Schwebezustand ohne die Gefahr vorzeitiger Eruption hielt. Dann überraschte sie mich damit, dass sie plötzlich ihre Augen weit aufriss und mit einem martialischen Schrei ihr Wonnemeer meinem Wellenbrecher mit Macht entgegentrieb, so dass der bislang lustvolle Widerstand überwunden und das Band der Unberührtheit zerrissen wurde.

Wie schon bei der Königswerdung verfiel Euphrosynia nun in wilde Raserei, und ich wusste kaum, wie mir geschah. Mein Wellenbrecher hielt stand, als Welle um Welle der Lust meinen Lenden entgegentrieb, und ich hoffte inständig, dass er nicht vorzeitig brechen würde. Hatte ich doch schon einmal davon gehört, dass solche Gefahr bei solch einer Stellung mit allzu heftigen Damen drohen könne wenn die Steifigkeit plötzlich nachlässt.

Doch hielt meine Beherrschung genauso wie die Steifigkeit meines Freundes, an der Euphrosynia sich wie rasend abarbeitete, bis ein weiterer existenzieller Schrei das Überschreiten ihres Gipfels verkündete, und sie über mir zusammensank. Das Wogen hatte aufgehört, und im Abklingen ergab sich auch mein tapferer Freund, und entledigte sich dessen, was den ganzen Abend über schon nach einem Ausbruch verlangt hatte.

Euphrosynia rollte sich zur Seite, zog die Bettdecke wieder über sich, und schlief schneller ein, als ich realisieren konnte. Ihr Gesicht war nun entspannt mit einem gesunden rosigen Teint. Es schien sich mir allerdings in seinem Wesen verändert zu haben, ohne dass ich hätte sagen können, woran ich das festmachte. ´Vielleicht tatsächlich der Wandel zur Frau´, dachte ich mir und verlor mich einen Moment lang im Anblick ihrer langen, blonden Haare, die schon lange die Fassung ihrer kunstvollen Frisur verloren hatten, und nun wie goldene Fäden sich um Euphrosynias Gesicht lagerten.

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Über dieser Betrachtung muss ich ebenfalls eingeschlafen sein, wobei ich nicht sagen kann, wie lange das währte. Als ich jedoch wieder erwachte, lag ich allein auf dem Bett, und Euphrosynia war nirgends zu sehen.

Noch etwas benommen von den vielfältigen Ereignissen des Abends, war ich gerade dabei in mein Bewusstsein zurückzuholen, was ich da im Einzelnen durchlebt hatte, als Sofia plötzlich vor dem Bett auftauchte.

„Mein König, ich hoffe ihr hattet eine vergnügliche Zeit mit eurer Königin. Es ist nun an der Zeit euren anderweitigen königlichen Verpflichtungen nachzukommen.“

Was war das nun wieder? Von welchen Verpflichtungen sprach Sofia da? Mit aller Macht versuchte ich meine Rationalität wiederzuerlangen, und dem Rausch des Abends zu entfliehen, in dem ich irgendwie gefangen schien.

Im nächsten Moment tauchte Vasilina Popowa, die Cousine Konstantins, neben Sofia auf, verführerisch nackt und scherzend: „Dachtet ihr, ihr könntet euch heute meiner entziehen? Da habt ihr euch aber getäuscht“.

Mit diesen Worten stieg Vasilina zu mir aufs Bett und streckte mir auffordernd ihren runden Popo entgegen.

„Schaut doch, mein König, dieser freche Popo hat heute noch eine Strafe verdient. Erkennt ihr noch die Gerte …“, warf sie mir entgegen, worauf mir Sofia eine kunstvoll gearbeitete Gerte entgegenhielt.

Die Erinnerung kehrte wieder und tatsächlich erinnerte ich mich der Gerte, mit der ich Vasilinas Popo schon einmal lustvoll bearbeitet hatte. Diese hatte es sich inzwischen auf dem Bett gemütlich gemacht, ein dickes, großes Kissen unter ihr Becken gelegt, und damit ihren Popo noch vorteilhafter in mein Blickfeld gerückt. Ihre helle Haut schimmerte im gedämpften Kerzenlicht und eine wiedererwachte Steifigkeit zwischen meinen Beinen zeigte mir an, dass es wiederum Zeit war zur Tat zu schreiten.

Die ersten leichten Hiebe mit der Gerte beantwortete Vasilina noch mit hellem Lachen, und reizte mich mit Spötteleien zur Intensivierung. Doch bald gab sie sich ganz dem lustvollen Schmerz hin, den ich mit der Gerte auf ihrem Po hervorrief. Das satte Klatschen der Gerte auf Vasilinas Haut trieb auch meine Erregung wieder in gefährliche Höhen, und schnell beschloss ich einer vorzeitigen Eruption zuvorzukommen. Ich warf die Gerte zur Seite und kam mit präsentierter Lanze zwischen die weit gespreizten Beine Vasilinas. Diese erhob ihr Becken, wie um ihren König pflichtschuldigst zu grüßen, und gewährte meinem Speer ungehinderten Eintritt in ihren Burghof. Den von Gertenhieben gezierten aufreizenden Popo Vasilinas vor Augen, ergriff mich die von ihr gewünschte Raserei, und binnen kürzester Zeit kamen wir beide zu unserem Vergnügen.

Nach einer kurzen Pause der Erholung, erhob sie sich vom Bett, und sagte würdevoll: „Habt Dank mein geliebter König.“

Dann küsste sie mich, und ehe ich noch ein Wort sagen konnte verschwand sie aus dem Raum.

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Wieder im Vollbesitz meiner Sinne, dachte ich darauf hin, dass Vasilina vielleicht auf Euphrosynia eifersüchtig gewesen sein mochte, und deshalb unbedingt eine irgendwie geartete Wiederholung unseres ersten Zusammentreffens hatte bewerkstelligen wollen.

Doch was hatte dies mit der von Sofia geäußerten Pflichterfüllung des Königs zu tun?

Die Antwort darauf erhielt ich gleich darauf, als Sofia wieder im Raum erschien, diesmal in Begleitung zweier weiterer Damen: Ustinia und Varvara. Da alle drei Frauen noch bekleidet waren, war ich zunächst zwar verwundert über ihr Erscheinen, aber nicht weiter beunruhigt.

„Ich sehe, dass ihr ein wahrer König seid, und euch durch nichts aus der Fassung bringen lasst. Das ist sehr gut, denn die Schwestern Ustinia und Varvara erbitten eure Gunst, und die werdet ihr den hübschen Damen sicher nicht abschlagen.“

Eine Ahnung stieg in mir auf, die ich jedoch vergeblich versuchte zu verdrängen, zumal die beiden Frauen wirklich sehr hübsch anzuschauen waren.

Beide hatten lange Haare, die Ustinias fast gänzlich schwarz und dunkelbraun jene von Varvara, und einen im Kerzenlicht leicht dunkel erscheinenden Teint. Ihre zu Beginn des Abends kunstvollen Frisuren waren inzwischen allerdings vollständig aufgelöst, und umrahmten ihre vollen Gesichter, aus denen dunkle Augen mich mit einem sanften Blick musterten. Ich wartete ab, was genau als Gunst von mir gefordert würde, da begannen die beiden sich vor mir zu entkleiden, und zum Vorschein kamen wohlig runde Figuren mit festen, großen Brüsten und ebenso ausladenden Popos. Dies waren keine zierlichen Mädchen aus Sankt Petersburg, sondern gestandene Weiber aus der großen Weite unseres Vaterlandes, die trotz ihrer sanftmütigen Erscheinung genau wussten was sie wollten. Und das war ganz offensichtlich ich selbst!

Kaum hatten sie ihr letztes Kleidungsstück abgelegt, waren sie auch schon auch schon neben mir, eine rechts und eine links, und legten ihre warmen, weichen Schenkel über die meinen, so dass kein Entkommen mehr möglich war. Gleichzeitig wanderten ihre Hände über meinen Körper, der von der Begegnung mir Vasilina noch immer leicht erhitzt war, und spielten mit meinen Haaren.

Nicht lange dauerte es, und Ustinias Hand hatte sich ihren Weg in meinen Schritt gebahnt, und war dort auf einen, zu meinem Erstaunen bereits wieder ersteiften, Wonnespender getroffen.

„Das konnte nicht sein …“, dachte ich mir, „… nicht nach so kurzer Zeit“, doch mein aufgeregter Freund bewies mir und Ustinia das genaue Gegenteil meiner Gedanken.

Ustinias Hand bekam nach kurzer Zeit Gesellschaft durch Varvaras Mund, und beide zusammen verstärken den Blutfluss zu meinem tapferen Kameraden. Mein Versuch, irgendwie wieder Herr der Lage zu werden, in dem ich versuchte mich aufzurichten, wurde durch Ustinia vereitelt, der es gelang, über mich zu klettern, und den warmen Schlund ihrer Liebeshöhle über meinem Freund zu positionieren.

Diesmal war kein Zögern und kein Tändeln: Mit wogenden Brüsten drängte Ustinia mich in sich hinein und ließ alle ihre Rundungen mich mit vollster Wonne umfließen. Instinktiv umfasste ich ihren vollen Popo und trieb nun meinerseits mächtige Stöße in die erregt keuchend Ustinia hinein. Ich vergrub meine Hände in die weiche Haut ihrer Hinterbacken und knetete sie voller Vergnügen. Gerade war ich dabei einen meiner Finger in die Spalte zwischen diesen weichen Erhebungen wandern zu lassen, da schrie Ustinia auch schon ihre Lust hinaus. Ich aber war noch lange nicht so weit, obwohl bereits wieder der Raserei hingegeben, und verstärkte nun erst recht mein Drängen in Ustinia, die kurz darauf ebenfalls wieder in meinen Rhythmus einstimmte. Dass einer meiner Finger inzwischen den Weg in Ustinias hinterer Pforte vollendet hatte, mochte dabei hilfreich gewesen sein. Die Vorstellung dieses prallen Hinterns vor Augen führte im nächsten Moment zum Bersten meiner Lust tief in Ustinias sinnlicher Höhle.

Ich schloss die Augen, und überließ mich ganz meinen Gefühlen. Doch auch als diese ein wenig abgeklungen waren, weigerte ich mich zunächst die Augen zu öffnen. Was war da überhaupt mit mir geschehen? Wie konnte das sein? Zu viele Fragen, die meinen immer noch rasenden Kopf überforderten.

Da hörte ich Varvara: „Du unartige Schwester! Du hättest mir den Vortritt lassen müssen, denn ich bin die Ältere. Dafür werde ich dich bestrafen!“.

Im nächsten Moment hörte ich das wohlbekannte Klatschen, dass eine lederne Peitschenschnur auf einem geschmeidigen Po hinterlässt.

Nun öffnete ich doch die Augen, und sah, wie Varvara eine kurze Peitsche auf Ustinias Hintern schwang, der über einem großen Berg aus Kissen lag. Woher Varvara die Peitsche hatte, blieb mir genauso verborgen, wie ich nicht beobachtet hatte, wie Ustinia sich über diese Kissen legte. Nicht verheimlicht blieb mir jedoch, dass Ustinia sich, während die Peitsche auf ihrem großen runden Hintern, den ich gerade eben noch mit meinen Händen gefühlte hatte, Intensiv selbst mit der Hand zwischen ihren Beinen rieb, und bei jedem Peitschenhieb lüstern stöhnte.

´Was für ein Weib …´, dachte ich mir, ´… war ihr mein Freudenspender nicht genug gewesen?´

„War dir des Königs Gunst nicht genug?“, spielte ich das Spiel nun mit, und nahm Varvara die Peitsche aus der Hand.

„Ich werde dir zeigen deinen König zu beleidigen!“, fuhr ich fort, und ließ die Peitsche auf Ustinias prallen Hintern klatschen.

Ich steigere mich förmlich in meine Rolle als König dieser Nacht hinein, und fühlte mich richtig beleidigt. Entsprechend heftig ließ ich die Peitsche knallen, was umgehend zu noch heftigerem Stöhnen von Ustinia führte.

Die Lust diesen wollüstigen Hintern zu peitschen wurde noch weiter dadurch gesteigert, dass Varvaras Hand inzwischen den Weg in meinen Schritt gefunden hatte, wo schon wieder ein leichtes Zucken zu verspüren war.

Erneut von der Situation hinweggetragen, war ich aber nicht in der Lage zu realisieren, dass dies eigentlich überhaupt nicht sein konnte. Zwar war ich im Allgemeinen mit meiner Manneskraft zufrieden, aber das was in dieser Nacht geschah, wollte so gar nicht mit meiner üblichen Ausdauer und Häufigkeit zusammenpassen. ´Nun gut´, dachte ich bei mir, vielleicht war es die lange Zeit der Abstinenz über den traurigen, langen Winter hinweg, die mein Körper nun einiges Nachzuholen verlangte. Doch so wirklich überzeugte mich diese Überlegung nicht.

Doch statt weiterer offener Fragen raste mein Fühlen schon der nächsten Ekstase entgegen.  Machtvoll erschien in meiner Vorstellung das Bild, wie mein steifer Freund sich diesem lustvoll gepeitschten Hintern näherte, mit der wollüstig hinteren Pforte zum Ziel. Von Ustinia waren inzwischen neben lautem Stöhnen spitze Schreie zu vernehmen, welche die Annäherung an das Gipfelkreuz aus Lust und Schmerz signalisierten. Ein weiterer kräftiger Hieb mit der Peitsche trieb Ustinia in das Land der Glückseligkeit, was sie mit einem lustvollen Röcheln in der Kissenlandschaft versinken ließ.

Aufgeladen von dieser schwülheißen Atmosphäre, in der es zwischen meinen Beinen und in meinem Kopf inzwischen wie eine Lava brodelte, wollte ich mich dem immer noch über die Kissen herausragenden Hintern Ustinias nähern. Doch Varvara erriet meine Absicht.

„Mein König, Ustinia hat genug. Doch schuldet ihr mir noch die Gunst, und mein Arsch ist mindestens genauso heiß wie der meiner jüngeren Schwester.“

Varvaras vulgäre Ausdrucksweise hätte mich unter anderen Umständen vielleicht gestört, doch in diesem Augenblick war mir alles gleichgültig. Zumal Varvara sich inzwischen ebenfalls ein Lager aus Kissen gemacht hatten, und mir unmissverständlich ihren mindestens ebenso fülligen, wie verführerischen Hintern entgegenstreckte. Auch dieser erschien mir als lustvolles Ziel einer Peitsche, doch war meine eigene Erregung schon zu weit fortgeschritten. Und als ich sah, wie Varvara mit ihrem Mittelfinger ein glänzendes Öl um ihren, im tiefen Einschnitt ihrer prallen Pobacken liegenden, Wonnebrunnen verteilte, gab es für mich kein Halten mehr.

Ich schubste sie vo9llends über den Kissenberg und drang mit meinem, anscheinend von heißer Lava durchflossenen, Liebesdiener in den mir bereitwillig von Varvara hingehalten Lustbrunnen ein.

Wieder von wilder Raserei ergriffen, stieß ich in die sinnliche Tiefe hinein, als gelte es die Tore des Himmels zu durchstoßen, und lautes, lüsternes Stöhnen Varvaras stachelte mich zu immer heftigerem Treiben an. Nach unglaublich kurzer Zeit schrie sie schon ihre Lust heraus, doch immer noch raste ich, und kam meinerseits erst zur Ruhe, nachdem Varvara einen zweiten Gipfelsturm überstanden hatte.

Dann sank ich in einen traumlosen Schlaf, der alle weitere Erinnerung mit sich nahm, so dass ich beim Erwachen nicht sagen konnte, wie und auf welche Weise sich die Situation aufgelöst, und die Schwestern Varvara und Ustinia mich wieder verlassen hatten.

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Konnte es sein, dass ich gerade einen Traum erlebte, indem ich träumte zu träumen?

Hatte ich da nicht einmal ein englisches Gedicht gelesen, in dem es hieß: „All that we see or seem is but a dream within a dream."

War ich vielleicht gefangen in einem endlosen Traum - wenn auch in einem äußerst Erregenden?

Wenn dem so war, dann schien der Traum noch kein Ende gefunden zu haben, denn kaum glaubte ich mich einigermaßen wieder erholt zu haben, stand Sofia erneut neben meinem Bett, diesmal zusammen mit Anna, einer zierlichen, kleinen Dame mit rotblonden Haaren und grünen Augen. Ihr kleines Gesicht mit der hellen Haut zierten auch im Winter leichte Sommersprossen, und sie erschien mir in dem farbenfrohen Kleid das sie gewählt hatte, wie der leibhaftige Frühling.

Welch Kontrast zur tiefgründigen Erscheinung, die Varvara und Ustinia dargestellt hatten.

in Bezug auf Tatkraft und Bestimmtheit stand Anna den beiden vorgenannten Damen jedoch in nichts nach.

So fand ich mich im nächsten Moment energisch bei der Hand genommen, und Anna führte würde mich aus dem Salon in ein angrenzendes Bad, das ihr sommerliches Bild von deckenhohen Spiegeln in vielfältiger Weise wiedergab. In der Mitte des Raumes war ein ovales Becken eingelassen, dass auf der einen Seite von einem mächtigen Löwenkopf bewacht wurde, aus dessen Mund dampfend heißes Wasser floss.

„Geht schon einmal hinein, Majestät …“, bat mich Anna mit lieblich hoher Stimme, „… ich bin gleich soweit euch zur Verfügung zu stehen.“

Ich stieg in das angenehm temperierte Wasser, dass keine allzu große Tiefe aufwies und ließ meinen Körper von den Fluten umspielen. Dabei beobachtete ich Anna, wie diese eine Essenz aus einer kleinen Karaffe in das Wasser nahe des Löwen goss, dass daraufhin begann aufzuschäumen.

Dann legte auch Anna ihre Kleider ab, und zeigte mir, dass ihr zierlicher Körper an vielen Stellen jene helle, und mit Sommersprossen verzierte Haut aufwies. Ich kann nicht sagen warum, aber mein Blick wurde förmlich von jenen süßen Sommermalen aufgesogen, und mit wachsender Unruhe musterte ich jeden Winkel von Annas Körper. Diese ließ sich nun über den Rand des Beckens in das Wasser gleiten und fand sich im nächsten Moment neben mir ein.

Jetzt erst erkannte ich, dass sie in der einen Hand einen weichen Schwamm, und in der anderen eine duftende Seife hielt, mit der sie umgehend begann, meinen ganzen Körper abzuseifen. Beginnend mit meiner Brust ließen ihre flinken Hände alle Zonen meiner Haut der Seife anheimfallen und kitzelte mit dem Schwamm zudem meine empfindlichsten Zonen von den ansonsten unempfindlichen Brustwarzen bis hin zu meinen Zehen. Tatsächlich sparte sie zunächst meine Körpermitte aus, nur um dann später umso intensiver auf diese zurückzukommen, nachdem sie mir zunächst die gesamte Rückenpartie behandelt hatte. Es war ein höchst seltsames Gefühl die Seife und den Schwamm zwischen meinen Pobacken zu spüren, und ich wusste nicht, ob ich mich dadurch angeregt oder abgestoßen fühlen sollte. Für gewöhnlich war ich derjenige, der der Weiblichkeit in dieser Region mit meinen Fingern Lust zu besorgen versuchte, doch selbst war mir diese Erfahrung bislang fremd geblieben.

Zurück auf meiner vorderen Körperpartie beschäftigten sich Annas Finger nun intensiv mit meinem besten Freund, der in dieser Nacht bereits Außerordentliches vollbracht hatte. Zwischen spitzem Zeigefinger und Daumen spielte Anna mit dem schützenden Häutchen und ließ ihrer Neugierde freien Lauf, die darunter üblicherweise verborgene Liebeskugel zum Vorschein zu bringen. Dass diese durch das Fingerspiel bereits wieder leicht angeschwollen war führt dazu, dass sie nicht von alleine wieder unter die verbergende Haut zurückweichen wollte. Das schien nun aber ganz im Sinne Annas zu sein, die sich vornüber beugte, und der, wie das „Sehrohr“ eines Unterseebootes aus dem Wasser ragenden, Kugelspitze einen Kus gab.

Dann veränderte Anna ihre Position, und legte sich auf mich, so dass das Wasser nun uns beide umflutete und küsste mich lange auf den Mund. Dabei war ihr Küssen so intensiv, wie ich es schon lange nicht mehr verspürt hatte, und alleine durch die Bewegungen ihrer Zunge in meinem Mund spürte ich, wie das „Sehrohr“ in meiner Körpermitte immer weiter ausfuhr.

Naturgemäß stieß es jetzt nicht mehr durch die Oberfläche des Wassers, sondern fand leichten Widerstand am Mündungsdelta von Annas Geschlecht, welche sicher nicht ganz zufällig genau dort vor Anker gegangen war. Ich spürte, wie mein „Torpedo“ scharf wurde, obwohl ich zum wiederholten Mal in dieser Nacht dachte, dass dies alles doch nur ein Traum sein könne. Dann spürte ich wie mein „Torpedo“ sanft in die Mündung Annas einlief.

Da ich auf dem Rücken im Wasser lag, konnte ich nicht viel mehr tun, als mich den Bewegungen Annas hinzugeben, die das warme Wasser um uns herum mit ihren Bewegungen zunehmend in einen Schaumteppich verwandelte. Ich ergab mich ihrem Tun, und blickte zur Decke, wo ich auf einem großen Spiegel Annas Bewegungen verfolgen konnte, und einen anregenden Blick auf ihren eleganten Rücken hatte. Wie aufreizend doch dieser kleine Poppo auf und niedertanzte, während unter seinen Bewegungen mein „Torpedo“ durch ihre Wonnefluten pflügte.

Annas Höhepunkt kam leise und fühlte sich für mich trotzdem an wie ein Seebeben. Dabei umarmte sie mich fest, und drückte meinen Brustkorb, dass es mich fast schmerzte. Im Deckenspiegel beobachtete ich, wie für eine kurze Zeit ihr Popo heftigste Ausschläge zeigte. Dann lag sie eine Weile still auf mir.

Auch ich ließ mir Zeit zur Erholung, obwohl mein „Sehrohr“ immer noch neugierig und steif aus dem Wasser lugte. Ich schloss die Augen, und wäre in dem warmen Wasser sicherlich bald eingeschlafen, wenn Annas Zunge mein „Sehrohr“ nicht alsbald schon wieder zu liebkosen begonnen hätte.

Wie zuvor ihr süßer kleiner Popo, bewegte sich nun Annas Kopf über meiner Körpermitte und entlockte mit ihrer Zunge meinem „Torpedo“ wildeste Zuckungen. Das Bild im Spiegel an der Decke tat das Seinige dazu, dass es nicht lange dauerte, bis die Ladung meines „Torpedos“ in Annas Mund explodierte.

Hingebungsvoll ließ Anna ihre Zunge noch eine Weile lang mein, sich langsam zurückziehendes, „Sehrohr“ umspielen, und befreite es von allen Zeugnissen der erfolgten Entladung.

Das Plätschern des immer noch aus dem Maul des Löwen kommenden Wassers und die mich umfangende Wärme ließen mich erneut die Augen schließen, und ich genoss einfach den Moment.

War es dass, was man im Paradies zu erwarten hatte? Eine unendliche Abfolge süßer Anspannung und Entspannung?

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Ich weiß nicht mehr, wie lange ich so im Wasser lag, und ob ich vielleicht tatsächlich zwischendurch eingeschlafen war. Doch als ich wieder die Augen öffnete, war Anna genauso geräuschlos und ohne jedes weitere Wort entschwunden, wie zuvor die Schwestern Varvara und Ustinia.

Stattdessen stand Sofia am Rand des Beckens und sprach mich an: „Majestät, es ist Zeit das Bad zu verlassen.“

Mit diesen Worten lockte sie mich aus dem Bad und rieb mich danach mit einem weichen Tuch überall an meinem Körper trocken.

„Ich sehe, Majestät, das Bad hat euch gutgetan“, bemerkte sie in Anspielung darauf, dass beim Berühren meiner edelsten Teile schon wieder die, unter normalen Umständen, übliche Regung erfolgte. Doch normal waren diese Umstände ja keineswegs.

„Folgt mir, ihr werdet bereits erwartet.“

Sofia ging mir voraus, und ich folgte ihr zurück in den Salon mit dem großen Bett, den ich bereits vom Beginn des Abends her kannte. Doch war dort war inzwischen das Bett komplett neu mit einem deutlich helleren Stoff bezogen worden, wodurch der Raum in eine vollständig andere Stimmung getaucht war. Diese schien mir viel heller als noch zuvor, was vielleicht auch darin lag, dass nun mehr Kerzen im Raum brannten. Zudem war ganz offensichtlich gelüftet worden, denn die Luft war rein und befreit vom schweren Liebesduft, den ich noch intensiv wahrgenommen hatte, als ich den Raum Richtung Bad verlassen hatte.

Glaubte ich den Traum nun vielleicht vorüber, so erblickte ich ein lachendes Gesicht, tief eingebettet zwischen Kissen und Federbett, das mich ganz offensichtlich schon erwartete. Ein rundes Gesicht umrahmt von dunklen Locken, die über die Kissen verteilt ein Netz aus Versuchung auswarfen, das meine Augen bestach.

Einen Moment lang von diesem Bild betört, bemerkte ich erst das Sofia schon wieder verschwunden war, als die Schöne zwischen den Laken mich zu sich heranwinkte, und mit einem erwartungsvollen Blick auf meine Körpermitte meinte: „Kommt zu mir ins Bett, Majestät. Seid mein Ritter und bettet eure Lanze in der weichen Wärme meines Verlangens. Zögert nicht, sonst werdet ihr euch erkälten. Man hat gerade eben alle Fenster geöffnet um die frische Mailuft hereinzulassen, weswegen ich mir erlaubt habe bereits vor euch ins Bett zu schlüpfen. So konnte ich es schon für euch behaglich einrichten.“

Sie hatte recht, sowohl in Bezug auf die Kühle des Raumes, als auch auf meine schon wieder unverkennbar aufgerichtete Lanze, deren Benehmen mir zum wiederholten Male in dieser Nacht ein völliges Rätsel war.

Doch wenn ich erwartet hätte, dass die frische Luft im Raum meine Sinne wieder in die Realität zurückversetzt hätten, so täuschte ich mich, denn ein unbändiger Drang führte mich alsbald zwischen die Beine Xenias. Denn keine andere lag da unter dem Federbett, als jene Schönheit aus den südöstlichsten Gegenden unseres schönen russischen Reiches, wo sich die Wunder des Orients mit dem Geist des Nordens berühren und solch außergewöhnlichen Menschen wie Xenia hervorbringen.

Schon beim Dinêr war mir Xenias geistreiche Konversation aufgefallen, und hatte mich zunächst komplett von ihrer anmutigen Erscheinung abgelenkt, welche sie durch eine ausgewählte Garderobe mit orientalischem Einschlag unterstrichen hatte. Blitzende, dunkle Augen hatten meine Aufmerksamkeit einige Zeit lang auf sich gezogen, so dass die Wirkung ihres vollen Dekolletés und ihres harmonisch geformten Beckens mir erst im Nachgang richtig bewusst geworden war.

Nun allerdings vergrub ich bereits meinen Kopf zwischen ihren geschmeidigen Schenkeln, und spürte wie Xenias Hände in meinen Haaren mich zu ihrem Bazar der Lieblichkeiten dirigierten. Betörender Duft drang aus diesem Souk der Sinnlichkeit in meine Nase, und ich musste unwillkürlich mein Becken anheben, um zu verhindern, dass meine steife Erregung sich unangenehm am Stoff des unter mir befindlichen Bettes stieß.

Ich konnte nicht umhin, und musste meine Zunge in dieses Honigtöpfchen versenken, das mich mit allen verführerischen Aromen des Orients empfing. Gierig leckte ich es aus und fand doch in jedem Moment eine weitere, noch betörendere Note, die mich rasend vor Lust machte.

„Kommt, mein Ritter, es ist Zeit eure Lanze einzusetzen“, lenkte Xenia meinen Rausch in eine etwas andere Bahn, und willig folgte ich ihrer Aufforderung meinen vor Steifheit fast schon schmerzenden Speer in jenen Wonnetopf zu versenken, dessen Parfum mich schon zur Raserei gebracht hatte.

Alsbald empfing eine geschmeidige Liebeshöhle meine steife Lust, und kaum war ich tief in Xenias Glückseligkeit eingedrungen, spürte ich, wie heftige Wallungen der Höhlenwände meine Steifigkeit umspülten. Tatsächlich fühlte ich, wie Xenias pulsierende Grotte mich festhielt und ich alle Mühe hatte so etwas wie Stöße zu vollziehen. Doch genau aus diesem Gegensatz von Geschmeidigkeit und Härte schien Xenias Lust zu resultieren, die immer heftiger atmete, umso fester ihr Schoß sich meinen Stößen zu wiedersetzen schien. Nein, widersetzen ist sicher das falsche Wort, denn es war eher ein Hineinziehen meines Gemächts in ihre Wonnegrube, die mich wie in einem unwiderstehlichen Strudel gefangen hielt, und es mir vorkam, ihr nie wieder entrinnen zu können.

Mit aller Kraft kämpfte sich meine Erregung der immer heftigeren Umfassung entgegen, und erzeugte damit doch nur ein noch wilderes Beben im, unter mir sich windenden, Körpers Xenias. Ihre großen Brüste vor Augen, gelang es mir diese Früchte in meinen Mund zu nehmen, und an ihnen zu saugen, was endgültig dazu führte, dass Xenias Rücken gegen meine Brust nach oben schnellte und ein Ausbruch an Lust ihren ganzen Körper durchlief. Gleichzeitig hatten die Wände ihrer Wonnehöhle, die meinen stoßenden Freund bislang im Zaum gehalten hatten, begonnen in heftiger Intensität zu vibrieren, und schossen mich dadurch binnen kürzester Zeit in die Sternenwelt des Alls.

Dann herrschte Stille, und es dauerte eine Weile, bis ich von Xenias erhitztem Körper herabglitt und sie sich daraufhin an mich kuschelte.

Doch so schnell, wie Xenia mich in die Welt ihrer orientalischen Düfte entführt hatte, so schnell war sie neben mir eingeschlafen, und ich betrachtete lange ihr entspannt zufriedenes Gesicht, in dem sich alle Glückseligkeit der Welt widerspiegelte.

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Die Erfahrung, von den vorangegangenen Gespielinnen so grußlos verlassen worden zu sein, ließ mich gegen meine eigene Müdigkeit ankämpfen. Ich wollte dieses Bild, das Xenia mir bot, nie wieder vermissen. Ja, für einen Moment träumte ich schon von einer gemeinsamen Zukunft mit dieser unglaublichen Frau. Und doch muss mich wieder der Schlaf übermannt haben. Denn das Nächste, was ich erinnere, waren Sofias Worte: „Was schlaft ihr Majestät. Wollt ihr eurer Pflicht, Recht zu sprechen und eurem eigenen Gesetz Genüge zu tun, nicht nachkommen?“

Ich rieb mir die Augen, und befürchtete, dass mein Traum sich nun zu einem Albtraum wandeln könnte. Immer noch ein Traum vielleicht, aber wollte ich wirklich aus ihm entkommen? Was erwartete mich nun?

„Steigt heraus aus eurem Bett Majestät, und folgt mir“, forderte Sophia mich auf und hielt einen weichen seidenen Hausmantel bereit um meine Blöße zu bedecken. Ich bemerkte, dass es im Raum merklich wärmer geworden war, als zu dem Zeitpunkt, als ich ihn vom Bad aus betreten hatte, doch nun folgte ich Sofia in einen anderen Salon.

Dort erwartete mich die Szenerie einer vollständig nackten Dame, die mit seidenen Fesseln über einen voluminösen Bock aus schwarzem Holz gebunden lag. Rote Polster machten ihre ausgelieferte Lage bequemer. Doch die bereits von den Begriffen, wie „Recht“, und „Pflicht“ und „Genugtuung“ erzeugte Stimmung, die Sofia gewählt hatte mich auf die Szenerie einzustimmen, sprang sofort auf mich über.

Es war Uljana, jene schon etwas reifere Teilnehmerin des Abends, die mir in ihrer würdevollen Art aus der Runde der Anderen herausgestochen war. Sie mochte vielleicht zehn Jahre älter als ich sein, doch tat dies ihre Attraktivität keinen Abbruch. Das elegante dunkelgrüne Kleid, dass sie zu Beginn des Abends getragen hatte, hatte die ausgeprägten Rundungen ihrer Figur aufs Vortrefflichste betont, so dass selbst Jüngere als ich ihrem eigentümlichen Zauber nicht hätten widerstehen können.

Und nun lag diese Uljana, mit aufreizend entblößtem Hinterteil vor meinen Augen auf diesem eleganten Strafbock, und ich fragte mich, was meine Rechtsprechung als Majestät wohl erforderlich machte, wohlwissend, dass es sich nur um ein weiteres Spiel handeln konnte.

„Majestät, Frau Uljana hat es gewagt ungeduldig zu sein, und ohne die Gunst ihrer Majestät abzuwarten an diesem Abend sich bereits mit einem der anderen Anwesenden vergnügt. Erschwerend zu diesem unerhörten Frevel sei betont, dass Frau Uljana dies ausgerechnet durch die Verführung ihres Freundes Konstantin zu bewerkstelligen wusste. Als Strafe für Uljanas ungebührliches Verhalten sieht das Gesetz ihrer Majestät siebenundzwanzig Gertenhiebe vor.“

Mit diesen Worten trat Sofia vor mich hin, und hielt mir ein purpurnes Kissen entgegen, auf dem eine Gerte lag, die ich unschwer als eine der in dieser Frühlingszeit schnell wachsenden Weidenzweige identifizierte, die, von allen Unebenheiten sorgfältig befreit, dank ihrer außergewöhnlichen Flexibilität bei Bestrafungen gerne verwendet wurde.

Tatsächlich fand ich die Weidengerte anschmiegsam und mühelos zwischen meinen Fingern biegbar, weswegen sie umso heftiger in die Haut von Uljanas Hinterbacken schneiden würde. Vorsicht war also geboten.

Hatten mich die Worte Sofias schon geradezu elektrisiert, so spürte ich wie die Erwartung diese Gerte alsbald den aufreizend vollen Popo Uljanas züchtigen zu lassen, meine innersten Triebe anheizten. Nur wenig konnte das seidene Tuch des Hausmantels meine umgehend entstandene Erregung verbergen.

Doch zunächst trat ich an die, mir schon zur Züchtigung bereitete, Uljana heran, und konnte nicht widerstehen mit meinen Händen dieses Popowunder zu berühren, und im wahrsten Sinne des Wortes zu begreifen. Voll und rund, mit einer samtweichen Haut, und doch durchaus fester Konsistenz, die der Gerte genügend Widerstand bieten würde, ihre ganze Wirkung zu entfalten. Das tiefe Tal zwischen den beiden Wonnekugeln verbarg sorgfältig das Geheimnis, dass an seinem Grund lag, und ich hütete mich, vorzeitig diesen Lustspalt zu öffnen. Denn ich befürchtete unweigerlich in jene Tiefen hinabgezogen zu werden, die sich mir bereits aus der Distanz durch einen erwartungsvollen Duft empfahlen. Ein Duft, dessen Ursprung ich im verborgenen Garten der Venus vermutete, was mir winzige Tropfen der bereits erregten Lust andeuteten, die ich an den leicht gespreizten Oberschenkeln Uljanas entdecken konnte.

Ich konnte die Hitze spüren, die von Uljanas Lustgarten ausging, und das leichte Beben ihrer Pobacken, dass die Berührung meiner Hände ausgelöst hatte. Da wollte ich doch dieses Beben noch etwas weiter verstärken.

Ich hatte nebenbei bemerkt, dass am Strafbock seidene Bänder befestigt waren, die sich mir geradezu anboten damit die, geduldig auf ihre Bestrafung wartende, Uljana zu fixieren. Also nahm ich die Seidenbänder und band Uljana so dass sie ihre Schenkel etwas öffnen musste, ihr ansonsten aber nur noch wenig Bewegungsfreiheit verblieb. Danach trat einige Schritte zurück, bis ich die richtige Distanz zum Einsatz der Weidengerte eingenommen hatte, und betrachtete wir mit wachsender Erregung das Bild, das sich mir bot..

Über meiner Betrachtung war Sofia schon wieder aus dem Raum entschwunden, was mich aber nicht weiter störte, da ich mich so ganz auf den erregend dargeboten Popo vor mir konzentrieren konnte.

Ich holte aus, und platzierte einen wohldosierten Hieb mit der Gerte auf Uljanas großzügige Züchtigungsfläche. Die federnde Gerte hinterließ sofort einen akzentuiert roten Striemen auf der seidigen Haut. Aus dem gutturalen Laut, der Uljanas Mund entwich, schloss ich, dass dies genau jene Behandlung war, die Uljanas Lust zu entfachen versprach.

Ich blieb auch bei den nächsten Hieben bei einer moderaten Intensität, und ließ Uljana viel Zeit, die einzelnen Empfindungen, wie sie die Gerte auf ihrem Popo hervorrief, in allen Nuancen auszukosten. Dabei erregte mich selbst das satte Geräusch, dass die Gerte auf Uljanas Pobacken hervorrief, welches von deren Geschmeidigkeit und Widerstandsfähigkeit zeugte, die Uljana sicher im Rahmen etlicher lustvoller Züchtigungen erworben hatte.

Trotz ihrer Fülle schwangen Uljanas Wonnekugeln nur wenig nach, zeigen dafür aber nach kurzer Zeit bereits ein aufreizendes Muster zufällig anmutender Zeichnungen. Dabei war nichts an meinen Hieben zufällig, denn ich nutzte die große Fläche der Passion dazu meine Akzente an immer anderen Stellen, welche Uljana nicht als nächstes erwartete, zu setzen.

Der immer weiter zunehmende Lustcharakter ihrer Lautäußerungen bestätigte mich in diesem Tun, und steigerte mit jedem Hieb unser beiderseitiges Vergnügen.

Allmählich vervollständigte sich das Bild der roten Linien auf Uljanas Po zu einem Meisterwerk der Züchtigung, mit der ich Uljana dafür bereit machte, den schon wieder erwartungsvoll wippenden Freund zwischen meinen Beinen ihren Liebesgarten besuchen zu lassen.

Schließlich war der letzte Hieb vollendet, und aus dem Stöhnen Uljanas konnte ich unschwer entnehmen, dass diese nun bereit war mich ganz zu empfangen. Unschwer gelang es mir meinen Freund die feuchte, heiße Pforte Uljanas zu erobern, die mich mühelos in sich gleiten ließ. Dank der seidenen Fesseln, welche Uljana lediglich hatte ihre Schenkel so weit öffnen lassen, dass ich ungehindert eindringen konnte, war sie mir vollständig ausgeliefert. Ein Zustand der Willenlosigkeit, den Uljana ganz offensichtlich genoss, und meine immer heftiger werdenden Stöße mit lautem Stöhnen und Keuchen beantwortete.

Nicht lange dauerte es, bis Uljanas Laute so etwas wie einen Höhepunkt vermuten ließen, doch war ich erneut in wilde Raserei verfallen, und es war mir, dass mit jedem erneuten Stoß, mein Verlangen fortzufahren, weiter zunahm.

So ließ ich Uljana keine Erholung durch eine zeitweise Zurückhaltung, wie ich es ansonsten zu tun pflege wenn ich meine eigene Lust verlängern will, sondern stieß weiter heftig in Uljanas Wonnepforte. Mein Becken klatschte heftig an die, von der Weidengerte zuvor gezierten, Pobacken. Ein Klang, der zusammen mit dem, immer intensiver aus Uljanas Lustgarten entweichenden sinnlich schweren, Duft meine drängende Leidenschaft potenzierte. Ein weiteres Mal glaubte ich heftige Zuckungen in Uljana zu verspüren, die jedoch durch ihre Fesseln auf einen engen Rahmen begrenzt blieben, so dass ich unvermindert in jene Tiefe stoßen konnte, die mich weiterhin so bereitwillig empfing.

´Wie, wenn ich nun die Pforten zu nicht mehr endender Lust geöffnet, und diesen Zustand endlos würde fortführen können´, schoss es mir für einen Moment, durch den Kopf.

Da war es schon um mich geschehen, und die Natur forderte ihren Tribut. Weiter heftig in Uljanas Lustgarten hineinstoßend, entlud ich mich in sie, und ließ mich danach, von plötzlicher Erschöpfung überwältigt auf sie niedersinken. Uljana atmete schwer, blieb aber regungslos, auch als meine inzwischen wieder geschwundene Erregung aus ihrer Pforte herausglitt, und schwere Tropfen zwischen ihren Beinen zu Boden fielen.

Schließlich war mein Rausch so weit gewichen, dass ich mich erhob, und Uljana von ihren Fesseln befreite. Nun stand sie vor mir, in all ihrer erregten Pracht, und ich konnte nicht umhin, mich vor ihr anerkennend zu verneigen, was eines Königs eigentlich nicht geboten war. Doch Uljana antwortete mit einem unterwürfigen Hofknicks, und ohne ihren Blick zu mir zu erheben sagte sie: „Ich danke eurer Majestät für meine sorgfältige Züchtigung. Sie wird mir lange im Gedächtnis bleiben. Erlaubt, dass ich mich zurückziehe.“

Ich erlaubte es ihr, froh darüber, dass wenigstens Uljana nicht einfach so wortlos aus meinem Traum verschwand.

_________

Einen Moment lang überlegte ich, was ich nun tun sollte, und entschied mich dann in das Bad zurückzukehren, um meinen erhitzten Körper im warmen Wasser zu entspannen.

Immer noch spie das Löwenmaul heißes Wasser in das Becken, das inzwischen keinen Schaum mehr aufwies, und ich fragte mich, durch welch raffiniertes System, die Wasserläufe in diesem Haus gesteuert wurden.

Ich blickte zur Decke in den Spiegel, und betrachtete mich selbst, wie ich ausgestreckt im Becken des Wassers lag und erkannte in meinem eigenen Gesicht eine Entspannung, wie ich sie schon seit vielen Monaten nicht mehr genossen hatte.

Auch wenn es nur ein Traum gewesen sein sollte, so war ich mir doch sicher, dass ich nach dieser Nacht ganz anders wieder in den Tag hinaustreten würde, als ich das noch am Vorabend vermutet hätte.

In meine träumenden Überlegungen hinein erschien plötzlich – nein, nicht Sofia, sondern - Olga Lochtina am Beckenrand. Auch sie trug einen seidenen Hausmantel, den sie jedoch im nächsten Moment von ihren Schultern gleiten ließ, und mir ihren harmonisch geformten Körper offenbarte, der sich in seiner Anmut nicht vor den anderen Damen dieser Nacht zu verbergen hatte.

„Ich bin gekommen, euch ein wenig Ruhe zukommen zu lassen. Wenn ihr erlaubt, werde ich mich zu euch ins Wasser gesellen.“

Das klang nun ein wenig anders, als meine Ahnungen in dieser ruhelosen Nacht erwarten ließen, und ich gewährte Olga ihre Bitte.

Wir plauderten über die Schönheiten des Hauses, der geschmackvoll eingerichteten Salons, des warmen Bades mit seinen Spiegeln und Ornamenten und der Liebenswürdigkeit der Hausherrin Sofia. Dabei genoss ich Olgas Redefluss, und dämmerte in der wohligen Wärme der Bades vor mich hin, bis sie sagte: „Schließt eure Augen Majestät, ich sehe, dass ihr Ruhe und Entspannung nötig habt.“

Tatsächlich bemerkte ich erst mit dem Schließen meiner Augen, dass sich erneut eine unerhörte Erregung in meinem Schritt breitgemacht hatte. Wie konnte das sein, glaubte ich mich doch in der Anwesenheit Olga Lochtinas zunächst sicher vor unprovoziertem Verlangen?

Dass mein Körper in jener Nacht ein Eigenleben entwickelt hatte, welches ich nicht mehr zu kontrollieren vermochte, war offensichtlich, doch war meine Kraft, sich dagegen zu stemmen, aufgebraucht. So ließ ich es einfach geschehen, dass Olgas Finger nach dem, schon wieder steif aufrechtstehenden, Pfahl im Wasser tasteten, dessen Beschaffenheit prüften, und sich seiner annahmen, wie es nur die Finger einer kundigen Dame zu tun vermögen.

Ich hielt meine Augen fest geschlossen, obwohl die Versuchung, über den Spiegel an der Decke zu verfolgen, was genau Olga da mit mir trieb, zuweilen in meinen Sinn kam. Doch hatte mich die Nacht inzwischen so weit konditioniert, dass ich mich einfach in die Situation fügte, und in mich hineinleuchtete.

In den dunklen Räumen meines Innersten fand ich erstaunlich hell erleuchtete Salons, die in allem erdenklichen Luxus glänzten. Und je weiter ich durch diese Salons schritt, umso leichter wurde mir der Sinn, bis ich schließlich in ein großes Foyer trat, durch dessen hohe Fenster das helle Sonnenlicht des Tages fiel.

Das war genau der Moment, in dem Olgas Finger meine Erregung so weit vorangetrieben hatten, dass eine erneute Eruption erfolgte, deren Spuren danach auf dem Wasser dahintrieben.

„Ihr solltet euch jetzt ausruhen, Majestät …“, sprach mich Olga an. „Ich muss euch jetzt verlassen, denn der Starez erwartet mich.“

Damit erhob sie sich aus dem Wasser, und reichte mir die Hand, ebenfalls das Becken zu verlassen. Sorgfältig trocknete sie mich mit einem großen Tuch ab, bevor sie selbst die Spuren des Wassers an sich beseitigte und mich danach noch in den Salon mit dem großen Bett begleitete, dessen Bezüge inzwischen erneut vollständig gewechselt worden waren. Die hellen Töne waren einem majestätisch dunklen Blau gewichen und nur noch einige wenige Kerzen schenkten dem Raum ein warmes Licht.

Diesmal erwartete mich keine neue Schönheit zwischen den Laken, und fast dankbar und erleichtert schlüpfte ich unter das Federbett. Nach kurzer Zeit verfiel ich in einen tiefen, ruhigen Schlaf.

_________

Aus diesem Schlummer erwachte ich erst wieder, als draußen der Tag schon hell im Sonnenlicht erglänzte. Dessen wurde ich allerdings erst gewahr, als Sofia die schweren Vorhänge des Salons öffnete, und das Licht hereinließ.

„Kommt mein Lieber, es ist schon mitten am Tag, und ein kräftigendes Frühstück erwartet euch.“

Schlaftrunken rieb ich mir das Salz aus den Augen, fühlte mich im nächsten Moment aber hellwach und voller Tatendrang. Der Schlaf hatte Wunder gewirkt, und so sprang ich aus dem Bett, und kleidete mich in den Morgenmantel, den Sofia mir hinhielt. Beiläufig fiel mir auf, dass der Morgenmantel völlig anders gestaltet war, als der Hausmantel, der mich in der Nacht ab und zu begleitet hatte, doch maß ich dem keine besondere Bedeutung bei.

Ich folgte Sofia in einen anderen Salon, wo auf einem großen Tisch ein prächtiges Frühstück auf mich wartete, an dem ich mich in der Folge ausreichend stärken konnte.

„Ihr werdet euch gewundert haben, was in der letzten Nacht geschehen ist. Aber lasst uns nicht weiter darüber sprechen, denn der Zauber einer Nacht verdient es, ganz für sich selbst zu stehen“, begann Sofia.

„Ich möchte jedoch, dass ihr euch eine kleine Geschichte anhört, die ich euch zu erzählen habe: Vor einiger Zeit erfuhr der Starez Grigorij, der euch wohl bekannt ist, von einer alten Weissagung, derzufolge eine junge Nonne im Alter von zwei mal neun Jahren eine besondere Gabe für Männer entwickeln würde. Die Weissagung besagte, dass, solange diese Frau eine Jungfrau sei, sie die Gabe habe das göttliche Sila-Woda zu schenken, das Wasser der Heldenkraft, das, wenn von einem Mann genossen, diesen einen gesunden, starken und intelligenten Sohn zeugen lassen würde.

Das Problem unseres geliebten Zaren vor Augen, der bislang nur vier kräftige Mädchen, dafür aber lediglich einen schwächlichen Buben hatte zeugen können, forschte Grigorij nach, und stieß bei seinen Nachforschungen auf Euphrosynia Christowschtschina, ein junges Mädchen, das in vielen Punkten den in der Weissagung genannten Vorzeichen entsprach. So war sie mit neun Jahren ins Kloster gebracht worden, und inzwischen 18 Jahre alt geworden.“

Schon diese ersten Worte von Sofia ließen eine Ahnung in mir aufsteigen, die mir die traumartigen Ereignisse der letzten Nacht wieder in der Wirklichkeit verankerten. Und mit jedem weiteren Detail von Sofias Erzählung wurde dieser Anker mächtiger, und holte mich in eine Realität zurück, die so unglaublich war, dass sie wohl jeder Außenstehende für pure Fantasterei halten würde.

Doch hatte ich ja vieles mit eigenen Augen gesehen, und über das hinaus, was ich selbst erlebt hatte, war anzunehmen, dass auch die anderen männlichen Teilnehmer des Abends ähnlich ausschweifende Erlebnisse gehabt hatten, wenn auch nicht in der Häufigkeit, wie es mir selbst widerfahren war.

Ganz offensichtlich waren jegliche Schranken der Moral außer Kraft gesetzt, und allein die Möglichkeiten, die Reichtum und Macht unserer privilegierten Schicht zugesprochen hatten, hatten uns in unserer Gier wieder einmal zur grenzenlosen Ekstase verführt. Uns – die wir doch die Elite dieses Heiligen Russlands waren, oder hätten sein sollen. Die Mächtigen Lenker der Geschicke eines großen Landes, die das Schicksal von Millionen einfacher Menschen beeinflussten.

Doch so blitzartig wie der Schauer der Erkenntnis mich durchzog, so schnell lenkten mich die weiteren Worte Sofias wieder auf den kleinen Ausschnitt meiner eigenen Beteiligung an diesem Morgen zurück.

Sofia berichtete davon, dass der Starez Grigorij Jefimowitsch Jakowitsch während seines Aufenthalts in Euphrosynias Kloster, in mehreren ausführlichen Gesprächen mit dieser zu der Überzeugung gelangt war, dass jene die in der Weissagung prophezeite Jungfrau sein müsse.

Dann fuhr sie fort: “Als geistliche Autorität gelang es dem Starez Grigorij das Kloster davon zu überzeugen ihm Euphrosynia als Mündel zu überlassen, da sie für die Zukunft des Reiches von größter Wichtigkeit sein könnte.

Und tatsächlich bewahrheitete sich die Weissagung das, wenn Euphrosynia einige Peitschenhiebe erhielt, sie nicht nur in wilde Ekstase verfiel, sondern auch eine eigentümliche Flüssigkeit absonderte, ganz anders, als alles, was Weiber sonst so hervorzubringen in der Lage sind.

Zusammen mit Olga Lochtina plante der Starez Grigorij den genauen Zeitpunkt zu dem unsere geliebte Zarin Empfängnisbereit sein würde, und richteten alles ein. Euphrosynia hatte den prophezeiten Sila-Woda breitet und der Starez auch den Zaren davon überzeugt, zu gegebener Zeit diesen Trank zu kosten. Natürlich hielt Grigorij die wahre Herkunft des Tranks vor dem Zaren verborgen, und sprach von besonderen, stärkenden Kräutern. Und selbstverständlich vereinbarten der Starez und der Zar strengstes Stillschweigen gegenüber der Zarin selbst. Diese war zwar dem Starez und seinen Methoden gegenüber stets sehr aufgeschlossen, der Zar wollte jedoch fortan nicht mit dem Makel leben, Hilfe benötigt zu haben, einen gesunden Jungen zu zeugen.

Der Tag der Entscheidung rückte heran, und der Zar trank das Sila-Woda, worauf er alsbald seine Manneskraft hoffnungsfroh erstarken fühlte. Neun Tage würde die segensreiche Wirkung andauern, so verhieß die Prophezeiung. Neun Tage, die es dem Zaren ermöglichen würden, die Kalamität seiner Regentschaft endgültig aus der Welt zu schaffen.

Doch leider fühlte sich die Zarin zu jener Zeit nicht wohl und andauernd schlecht gelaunt wegen Nichtigkeiten, obwohl sie doch ihre fruchtbaren Tage hatte. Die zunehmenden Nachstellungen und Bedrängnis durch ihren Mann ließen sie darüber hinaus noch unleidiger werden. Schon nach zwei Tagen entschloss sie sich dem Hof zu entfliehen und zu verreisen. Unser geliebter Zar, zwar in höchster Erregung, aber gegenüber seiner Gemahlin nicht ausreichend durchsetzungsfähig, konnte sie mit seinen Worten nicht von ihrem Vorhaben abbringen. So verstrichen die neun Tage ungenutzt.

Von diesem Fehlschlag enttäuscht ließ sich der Zar auch danach nicht zu einem weiteren Versuch überreden, und so beschlossen Olga Lochtina und der Starez Grigorij dem offensichtlich von Gott bestimmten Schicksal der Zarenfamilie nicht weiter im Wege zu stehen, und die junge Euphrosynia auch nicht länger vom Leben ausschließen zu wollen. Gemeinsam mit mir entschieden sie Euphrosynia in der gestrigen Soirée in das wahre Leben einzuführen.

Euch nun war es vergönnt das letzte Sila-Woda zu genießen, das Euphrosynia in ihrem Leben hervorbringen würde, denn, wie das Laken eurer gemeinsamen Bettstatt beweist, habt ihr sie letzte Nacht erfolgreich zur Frau gemacht.“

Mir schwirrte der Kopf von Sofias Erzählung. Das konnte doch alles nur ein seltsamer Traum sein, aus dem ich immer noch nicht erwacht war. Was war das für eine seltsame Geschichte vom Zaren und diesem rätselhaften Sila-Woda? Konnte das überhaupt wahr sein, oder waren das nur die üblichen seltsamen Gerüchte, die von Zeit zu Zeit am Zarenhof kolportiert wurden?

Sofia ließ mir keine Zeit weiter nachzudenken, und fuhr fort: „Es versteht sich, dass ihr über alles was ich euch gerade erzählt habe, und was in der letzten Nacht vor sich gegangen ist, strengstes Stillschweigen zu bewahren habt. Es würde euch nicht gut bekommen, wenn irgendetwas davon an die Öffentlichkeit gelangt. Nehmt es einfach als außergewöhnliches Ereignis eures Lebens, das euch das Schicksal zugedacht hat.

Doch bedenkt bei allem, dass die Wirkung von Euphrosynias Sila-Woda noch neun Tage anhalten wird. Wer weiß wie viele kräftige Knaben ihr heute Nacht schon gezeugt haben mögt …“, ein schelmisches Lächeln erschien auf Sofias Gesicht, „… in jedem Fall solltet ihr euch nicht darüber wundern, dass euer treuer Freund in den nächsten Tagen seine ganz eigene Aktivität entwickelt, völlig ohne euer Zutun und euren Willen. Und jetzt …“, in meinem Kopf herrschte unsägliches Durcheinander nach diesen Ausführungen, doch ließ mich Sofia nicht zu Atem kommen, „… fordere ich meinen Tribut, den ich mir als Hausherrin verdient habe.“

Mit diesen Worten stürzte Sofia auf mich, zog mich vom Stuhl hinüber zu einer Chaiselongue, befreite mich vom Morgenmantel, und machte sich daran meine Männlichkeit erneut zu wecken. Diese ließ sich nicht lange bitten, und ersteifte sich schnell zu voller Pracht, die gierig darauf war nun als erneuten Beweis dessen, dass ich mich nicht in einem Traum befand, die Liebesburg Sofias zu erobern. Diese selbst wies der drängenden Steife ihren Weg und wieder begann das Spiel aus Lust und Leidenschaft, nach einer Nacht, die wahrlich schon genug Beweise der Richtigkeit der seltsamen Weissagung erbracht hatte.

Was soll ich nun noch viele weitere Worte machen: Die Wirkung von Euphrosynias Sila-Woda begleitete mich tatsächlich noch die folgenden Tage und führten mich in begieriger Raserei durch so viele Liebesnester, dass ich heute nicht einmal mehr sagen kann, wie viele es eigentlich waren. Längst habe ich die Namen der Schönen vergessen, die meiner unwiderstehlichen Begierde erlagen, und es würde dich, lieber Leser dieser Zeilen, langweilen von den vielen Details dieser Begegnungen zu erfahren.

Dass ein solchermaßen rauschvolles Leben, gerade vor den Schatten, welche die vor uns liegende Zeit bereits auf die Schicksale der Menschen warfen, nicht endlos weitergehen konnte war verständlich, ja geradezu zwangsläufig.

Ich selbst war jedoch, wie so viele andere in dieser Zeit, geblendet von meiner eigenen Begierde und nahm die Schatten, die sich mir unaufhaltsam näherten, nicht mehr wahr.

Doch davon werde ich separat zu berichten haben.

 

Libertineros, Januar 2026

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