Alexandras Erziehung I

Montag, 31. März

 

© Alexander

Mein Mann, mit dem ich seit einigen Jahren verheiratet bin, ist streng katholisch und ein Anhänger der ehelichen Disziplinierung, die aus der Bibel begründet wird.  Dort heißt es, dass die Frau dem Manne untertan zu sein und sich seiner Zucht zu unterwerfen habe. Ich selbst bin nicht besonders christlich, fand früher solche Gedanken eher belustigend, ließ mich davon aber nicht abschrecken, die Ehe einzugehen. Der ersten Züchtigung sah ich eher mit Neugier als mit Furcht entgegen. Sie war ein Schock, aber ein sehr angenehmer. Ich bin nicht masochistisch veranlagt, die Hiebe tun mir bis auf den heutigen Tag sehr weh und ich empfinde nur selten sexuelle Lust dabei. Aber ich stellte gleich beim ersten Mal fest, dass sie stark auf meine Seele und auf meinen Verstand einwirken. Durch den intensiven Schmerz hebe ich jedes Mal nach ein oder zwei Dutzend Hieben gleichsam vom Boden ab, befreie mich von allem, was mich bedrückt. Meine lauten Schreie sind dabei weniger Ausdruck des Schmerzes, sondern ein Hilfsmittel dieser Befreiung.

Die Züchtigung findet bei uns regelmäßig jeden Sonntag nach dem Kirchgang statt. Schon während des Gottesdienstes konzentriere ich mich auf das, was danach kommen wird, was bei mir jedes Mal eine andächtige Stimmung hervorruft. Zuhause angelangt, begeben wir uns in einen engen, karg ausgestatteten Raum unserer großen Wohnung, wo der feierliche Akt stattfindet. Und etwas feierlich geht es dabei immer zu. Ich entkleide mich langsam vor meinem Mann, indem ich ihm fest in die Augen sehe. Während der Züchtigung trage ich nur ein weinrotes T-Shirt aus Baumwolle und Wollstrümpfe in derselben Farbe, die bis zu den Oberschenkeln reichen. Ich knie zuerst auf einen kleinen Holzschemel vor einem Kruzifix und spreche ein Gebet, dessen Text mein Mann festgelegt hat und der jedes Mal gleich ist. Danach hält mir mein Mann mit sanfter, aber bestimmter Stimme meine Vergehen der vergangenen Woche vor Augen und verkündet das Strafmaß. Obwohl ich mir selten etwas Ernsthaftes zuschulden kommen lasse, kommen wir doch stets auf 50-100 Hiebe, im Durchschnitt dürften es 80 sein.

Ich beuge mich dann über einen gepolsterten Schemel und stützte die Arme auf dem Boden auf. Mein Mann ergreift den bereitliegenden Rohrstock (oder ersatzweise einen Lederriemen) und zählt mir die Schläge mit ruhiger und fester Hand etwa im 10-Sekunden-Takt auf, so dass eine Züchtigung immer wenigstens eine Viertelstunde dauert. Danach richte ich mich wieder auf, spreche ein kurzes Dankgebet und mein Mann nimmt mich dann fest in die Arme. Ich danke ihm für den Liebesdienst, den er an mir getan hat, er streichelt mich, versichert mir, dass jetzt alles wieder gut ist und hilft mir beim Ankleiden. Jetzt gehe ich in die Küche und bereite das Sonntagsessen, das ich für meinen Teil auf einem weichen Daunenkissen sitzend zu mir nehme. Im Anschluß daran gehen wir gemeinsam ins Bett und pflegen ein inniges Liebesspiel. Dieses von Sonntag zu Sonntag nur wenig variierende Ritual ist wunderschön und ist uns bis jetzt nie langweilig geworden.

Trotzdem kam mein Mann unlängst auf die Idee, die Bestrafung fallweise von einem fremden Mann vornehmen zu lassen, in seinem Beisein natürlich und nach seinen Vorgaben. Er verspricht sich davon eine verstärkte psychologische und pädagogische Wirkung. Ich glaube, dass er Recht hat, denn wenn ein Fremder diese Aufgabe übernimmt, bekommt die ganze Sache einen halböffentlichen Charakter und ist zusätzlich beschämend. Seit einigen Wochen verfolgen wir die Anzeigen auf den einschlägigen Internet-Seiten, um einen infrage kommenden, charakterlich gefestigten Menschen auszugucken. Gestern Nachmittag im Bett, nach erfolgter Züchtigung, eröffnete mir mein Mann, dass er den Richtigen gefunden habe, der bereits am kommenden Sonntag seine Tätigkeit aufnehmen werde. Ich bin schon sehr erregt, wenn ich nur daran denke!

© Alexander

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